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Trockenshampoos-Test 2018

Auf dem Test- und Vergleichsportal von freenet präsentieren wir Ihnen die besten Trockenshampoos.

Kurz schütteln, sprühen und einmassieren: So schnell soll laut den Herstellern die Haarwäsche mit dem Trockenshampoo gehen. Aber ist es wirklich so einfach oder werden die Haken einfach nur verheimlicht?

Lassen Sie uns durch einen Trockenshampoo-Vergleich herausfinden, wie viel Sinn und Zweck hinter diesem wachsenden Trend liegt. Und vor allem: Finden Sie hier das beste Trockenshampoo für Ihre Bedürfnisse.

Kaufberatung zum Trockenshampoo-Test bzw. -Vergleich: Finden Sie mit unserer Hilfe Ihren persönlichen Trockenshampoos-Testsieger!

  • Trockenshampoo kommt in Form von Spray oder Pulver daher und soll dem Haar ganz ohne Wasser überschüssiges Fett entziehen.
  • Viele Trockenshampoos verfügen über Zusatzeigenschaften wie einer bestimmte Farbtönung oder einem Pflegeeffekt.
  • Jedes Trockenshampoo enthält die gleiche Basis aus Stärke, hinzu kommen immer Zusatzstoffe wie Parfüm und Konservierungsmittel.

trockenshampoo-test

Für wasserscheue Morgenmuffel klingt das Trockenshampoo nach einer kleinen Erlösung für den Alltag. Aber handelt es sich bei Trockenshampoo wirklich um eine ernsthafte Ergänzung zur Haarwäsche oder gar um eine unhygienische Zwischenlösung für Faulenzer? Die Meinungen zu Trockenshampoo sind geteilt.

Fakt ist aber, dass es sich zunächst nach einer großen Unterstützung anhört, die wir uns in diesem Sinne definitiv genauer anschauen wollen. Während sich unser Trockenshampoo-Vergleich die verschiedenen Produkte vornimmt, erfahren Sie über unsere Kaufberatung 2018 alle wichtigen Fakten rund um das angebliche Wundermittel.

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Nach dem Auftragen müssen die Wirkstoffe nur noch in den Haaransatz einmassiert werden.

1. Trockenshampoo

Volumen-Shampoo, Spülung, Haarkur, Haarserum, Haarspray – Bei all den Haarprodukten in der Drogerie kann man manchmal den Überblick verlieren. Was davon ist tatsächlich sinnvoll, geschweige denn notwendig? Und bei was handelt es sich nur um eine überflüssige Marketing-Strategie? Zu dem riesigen Haarpflege-Sortiment gehört auch das sogenannte Trockenshampoo.

Von Batiste-Trockenshampoo und Redken-Trockenshampoo bis Wella-Trockenshampoo – Mit der steigenden Nachfrage wächst auch das Trockenshampoo-Sortiment bei DM und Co. Wer ein günstiges Trockenshampoo sucht, kann bei DM lange herumstöbern. Sogar Trockenshampoo für Hunde gibt es. Aber eines haben alle Trockenshampoos gemeinsam: Die Hersteller versprechen eine praktische Sofortreinigung für zwischendurch – ganz ohne Wasser!

Das klingt erst einmal verlockend, aber das Trockenshampoo hat auch Nachteile. Eine Übersicht über die Pro- und Kontra-Punkte soll Aufschluss geben:

  • Ergiebiges und wirksames Produkt für wenig Geld
  • Schnelle, einfache Haarreinigung für zwischendurch
  • Styling und Auffrischung in einem
  • Kann austrocknend wirken (je nach Produkt)
  • Oft viele Zusatzstoffe wie Konservierungsmittel
  • Es können schnell weiße Pulverschleier entstehen
Das erste Trockenshampoo

Das, was heute als Trockenshampoo von bekannten Herstellern teuer zu kaufen ist, war vor Jahrhunderten nicht mehr als ein bisschen Sand oder Mehl. Das enthaltene Silikat entzog den Haaren überschüssiges Fett, hinterließ aber auch eine deutliche Pulverschicht.

1.1. Woher kommt das Trockenshampoo?

Trockenshampoo ist keineswegs eine neue Erfindung. Schon in den 60ern galt es als eine schnelle Haarreinigung für die Tage, an denen es morgens mal schnell gehen muss. Tatsächlich war auch das erste Haarshampoo gar nicht so weit vom Trockenshampoo entfernt. Bevor der deutsche Chemiker Hans Schwarzkopf – den Nachnamen finden wir immer noch in der Drogerie – das flüssige Shampoo entwickelt hat, musste ein Seifenpulver mit Kräutern herhalten.

Zuvor wurde das Haar vornehmlich mit Wasser gewaschen. Im alten Indien, Indonesien und unter indigenen Völkern Nord- und Südamerikas war es schon seit Jahrhunderten üblich, die Haare mit bestimmten Pflanzen zu waschen. Über die britischen Kolonien in Indien und einen bengalischen Reisenden gelangte diese Tradition im 19. Jahrhundert nach England. Zunächst diente die Anwendung therapeutischen Zwecken.

Tipp: Natürlich können Sie auch heute noch Ihr eigenes Trockenshampoo mit Hausmitteln herstellen, z.B. mit Roggenmehl, Heilerde oder Kakaopulver.

Erst durch englische Friseure wurde das Kräuter-Seifenpulver als Haarpflegemittel für den Alltag massentauglich gemacht. Die Flüssig-Shampoos von Herrn Schwarzkopf zieren mittlerweile jedes Lebensmittel-Geschäft und sind aus dem modernen Alltag kaum noch wegzudenken. Von Volumen-Shampoo bis Haarkur gibt es heutzutage wohl kein Haarpflege-Produkt mehr, das noch nicht entdeckt wurde.

1.2. Mit welchen Inhaltsstoffen wirkt Trockenshampoo?

Trocken-Haarshampoo wird in Form von Sprays und Puder angeboten. Die Mischungen basieren auf Silicat und natürlicher Stärke, zum Beispiel Reis- oder Maisstärke. Die Pulverpartikel binden überschüssiges Fett im Haar und auf der Kopfhaut und lassen es wieder frischer und voluminöser erscheinen. Der Alkohol-Anteil verstärkt diese Absorption zusätzlich.

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Trockenshampoo kann man auch selbst herstellen: Zum Beispiel mit Natron und ätherischem Öl.

Während früher idealerweise frische Kräuter genutzt wurden, findet man heute in erster Linie künstliche Duftstoffe in den Sprühflaschen wieder. Die sollen neben dem Beauty-Effekt auch im Geruchsaspekt für ein Gefühl von frischgewaschenen Haaren über den ganzen Tag sorgen. Auch Konservierungsmittel müssen den Trockenshampoos zugesetzt werden, um sie dauerhaft haltbar zu machen. Trockenshampoo für Männer unterscheidet sich nur durch andere Duftstoffe von dem Trockenshampoo für Frauen.

Je nach Marke sorgt teilweise auch ein Haarspray-Effekt dafür, dass Sie Ihr Haar mit dem Trockenshampoo nach der Anwendung individuell stylen können und es über den ganzen Tag in Form bleibt. Wieder andere Produkte enthalten zugesetzte Pflegestoffe, die dem Austrocknen der Haare entgegenwirken und es trotz Stärke strahlend und glänzend hält. Neben den Hauptbestandteilen gibt es also noch einige Zusatzstoffe, auf die Sie vor dem Kauf achten sollten. Schließlich sprühen Sie dieses Mittel direkt auf Ihre sensible Kopfhaut.

Tipp: Damit Sie sich den ganzen Tag unter ihrer Kopfhaut wohlfühlen, sollten Sie auf einen Geruch achten, der Ihnen persönlich zusagt. Der Geruch bleibt bei Trockenshampoo stärker bestehen als bei Flüssigshampoo, da es nicht ausgewaschen wird.

2. Die Trockenshampoo-Arten

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Nicht nur als Spray, sondern auch in Pulverform ist Trockenshampoo erhältlich.

2.1. Je nach Haartyp – Die Trockenshampoo-Eigenschaften

Auch wenn die Grundbestandteile Silicat und Stärke für den gewünschten Fett-Absorptions-Effekt immer dieselben sein müssen, gibt es dennoch maßgebliche Qualitätsunterschiede innerhalb der Produkte. Ein schlechtes Trockenshampoo kann austrocknend wirken und sich als unschöne weiße Pulverschicht auf dem Haar abzeichnen – mit dem falschen Mittel sehen die Haare nach der Anwendung schlimmer aus als vorher. Ein gutes Trockenshampoo sollte neben den Fresh-Up-Inhaltsstoffen auch noch wertvolle Pflegestoffe enthalten, die Ihrem Haar zwar überschüssiges Fett entziehen, aber es dennoch genährt und gesund halten.

Zu erkennen sind diese Unterschiede meist schon an den Hersteller-Versprechen auf den Verpackungen. Wenn außer der Auffrischung des Haares keine weiteren Eigenschaften angepriesen werden, handelt es sich um ein reines Mittel zur Fett-Entziehung, also zur Haar-Auffrischung. Spezielle Trockenshampoos versprechen zusätzlich Volumen, Glanz oder Geschmeidigkeit für Ihren individuellen Haartypen (z.B. das Wella-Trockenshampoo).

Was besonders für Dunkel- oder Rothaarige interessant sein könnte: Manche Dry-Shampoos verfügen über eine bestimmte Tönung, durch die keine weißen Spuren auf dem Haar zurückbleiben. Diese Tönungen sind in Blond, Braun und Rot erhältlich. Auch Menschen, die gerne ihren grauen oder dunklen Haaransatz kaschieren wollen, könnten mit dieser Eigenschaft auf ihre Kosten kommen – auch wenn dieser Effekt natürlich nur tageweise wirkt.

2.2. Trockenshampoo-Arten im Überblick

Was die Darreichungsform angeht, unterscheidet man zwischen dem Trockenshampoo-Spray und dem Trockenshampoo-Puder. Darunter verfügen die verschiedenen Trockenshampoo-Arten über bestimmte Eigenschaften, die eine weitere Unterteilung zulassen.

Trockenshampoo-Art Eigenschaft
Trockenshampoo mit Pflegeeffekt Während Trockenshampoo früher als austrocknend galt, sorgen neue Formeln, z.B. mit Baumwoll- und Aloe-Vera-Extrakten, für Feuchtigkeit, ohne das Haar zusätzlich zu fetten.
Trockenshampoo mit Styling-Effekt Manche Trockenshampoos sind Haarspray und Trockenshampoo in einem. Das Haar kann nach der Anwendung gestylt werden und bleibt den ganzen Tag in Form.
Trockenshampoo mit Tönung Ob Rot, Braun, oder Blond – Mit der richtigen Tönung gehören unschöne Grauschleier durch Trockenshampoo der Vergangenheit an. Auch Haaransätze können so kaschiert werden.

3. Die negative Seite

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Für dunkle Haare eignet sich ein Trockenshampoo mit dunkler Tönung.

3.1. Ist Trockenshampoo schädlich?

Hersteller sind sehr gesprächig, wenn es um die Hauptbestandteile ihrer Trockenshampoos geht: Ein paar Silikate (Salze) und ein bisschen Stärke aus Reis oder Mais. Das klingt nach etwas Natürlichem und damit Harmlosen – also nichts, das man verbergen müsste. Aber verraten sie genauso gerne, dass sie ihren Trockenshampoos auch Treibgase, Filmbildner, Duftstoffe, Talkum, Alkohol und Konservierungsstoffe zusetzen müssen, damit sie überhaupt so funktionieren wie gewünscht?

Eher nicht. Kein Wunder: Diese Stoffe gelten als äußerst bedenklich gegenüber der Gesundheit. Ganz egal ob Nivea-Trockenshampoo, Batiste-Trockenshampoo oder Syoss-Trockenshampoo: Diese Stoffe können Allergien und Hautreizungen auslösen. Außerdem gilt es bei Kosmetikprodukten immer zu bedenken, dass sie durch unsere Poren auch direkt in den Körper gelangen. Auf der empfindlichen Kopfhaut ist diese Tatsache besonders beachtlich. Viele Trockenshampoos enthalten außerdem Aluminiumsalze, die einerseits die Kopfhaut austrocken und andererseits im dringenden Verdacht stehen, krebserregend zu sein.

Mit Dry-Shampoo-Tests von Ökotest, Stiftung Warentest und Co., aber auch mit der Codecheck-App können Sie genau überprüfen, was es mit den vielen fremdklingenden Begriffen auf der Packungs-Rückseite auf sich hat. Lassen Sie sich nicht von Schlagwörtern wie „pflegend“ und „natürlich“ in die Irre führen,  das bedeutet in der Kosmetikindustrie leider gar nichts.

Tipp: Idealerweise handelt es sich bei dem Trockenshampoo um ein Naturkosmetik-Produkt. Hier ist die Gefahr von schädlichen Stoffen am geringsten, da hier vor allem auf eine natürliche Wirkkraft gesetzt wird. Die Inhaltsstoffe werden außerdem ohne Pestizide gewonnen – auch das ist ein Faktor für die Verträglichkeit.

4. Wichtige Fragen

4.1. Wie wendet man Trockenshampoo richtig an?

  • Schütteln Sie die Sprühflasche kräftig, um den Pulver-Anteil mit dem enthaltenen Haarspray zu mischen.
  • Nehmen Sie einzelne Haarsträhnen zwischen die Finger und sprühen Sie das Trockenshampoo in einem Abstand von 30 Zentimetern auf den Haaransatz.
  • Die Haarlängen sollten Sie auslassen, da das Fett von der Kopfhaut ausgeht und grundsätzlich so wenig Trockenshampoo wie möglich benutzt werden sollte (sonst wirkt der Effekt schnell weißlich und unnatürlich).
  • Jetzt können Sie das Trockenshampoo mit den Fingerspitzen in die Kopfhaut einmassieren, um das meiste aus der Pulver-Wirkung herauszuholen.
  • Zum Schluss können Sie überschüssige Pulverreste aus dem Haar bürsten und Ihr Haar beliebig stylen.
Graue Schleier durch Trockenshampoo – Was tun?

Falls Sie vor Begeisterung über den Trockenshampoo-Effekt mal übermütig werden und etwas zu lange auf den Sprühknopf drücken: Kein Problem – das weiße Pulver lässt sich ganz leicht wieder ausbürsten. Einfach eine große Haarbürste nehmen und so lange durchs Haar streichen bis sich Ihr Haar wieder natürlich anfühlt. Grundsätzlich sollte man mit Trockenshampoo eher sparsam umgehen.

4.2. Wie oft sollte man Trockenshampoo benutzen?

Trockenshampoo ersetzt keine richtige Haarwäsche. Es sollte nicht öfter als zwei, drei Mal die Woche angewendet werden, damit die Kopfhaut und das Haar nicht austrocknen. Das bringt den Talghaushalt durcheinander und sorgt für noch schnellere Nachfettung. Wenn Sie auf Nummer sicher gehen wollen, können Sie das Trockenshampoo auch präventiv anwenden, um dem schnellen Fetten der Haare von Vornherein etwas entgegenzuwirken. Das bietet sich zum Beispiel bei heißen Temperaturen im Hochsommer an oder wenn Ihnen ein stundenlanges Workout im Fitnessstudio bevorsteht.

Sie wissen schon, dass Sie am nächsten Morgen früh rausmüssen und realistisch betrachtet keine Zeit mehr für die Haarwäsche finden werden? Dann sprühen und massieren Sie sich das Trockenshampoo einfach schon vor dem Schlafengehen in die Haare. So kann das Haar über Nacht nicht maßgeblich nachfetten und Sie bekommen keinen Schrecken, wenn Sie am nächsten Morgen einen Blick in den Spiegel werfen.

5. Die Kaufentscheidung

5.1. Fazit: Alle Kaufkriterien im Überblick

Bevor Sie ein Trockenshampoo kaufen: Schauen Sie sich ruhig nochmal einen entsprechenden Trockenshampoo-Test für Ihr gewünschtes Produkt an. Außerdem können Sie folgende Fragen noch einmal durchgehen:

  • Ist es ein Trockenshampoo ohne Grauschleier?
  • Gibt es Volumen?
  • Gibt es Glanz?
  • Sorgt es für Griffigkeit?
  • Wie funktioniert der Auftrag?
  • Wie ist der Duft?
  • Für welchen Haartyp ist es vorgesehen?
  • Welche Menge in ml ist angegeben?

Unser Trockenshampoo-Testsieger wurde das Moroccanoil Dry Shampoo, das zwar kein günstiges Trockenshampoo ist, aber dafür mit seinem Pflegeeffekt und dem angenehmen Duft überzeugt. Durch die dunkle Tönung können es auch Dunkelhaarige problemlos anwenden. Bei gefärbten oder grauer-werdenden Haaren kann das Trockenshampoo – sofern das gewünscht ist – den nachwachsenden Ansatz kaschieren.

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