LMC Tourer und Tourer Lift (2022): Günstiger Teilintegrierter ab 50.900 Euro

Neue Einsteiger-Baureihe: Den LMC Tourer gibt's auch als Tourer
Lift mit elektrisch absenkbarem Hubbett.
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Neue Einsteiger-Baureihe: Den LMC Tourer gibt's auch als Tourer Lift mit elektrisch absenkbarem Hubbett.

© LMC

LMC legt eine neue Baureihe als Einstieg im Modellprogramm auf. Der Tourer startet mit vier Grundrissen – als Variante Tourer Lift auch mit elektrisch absenkbarem Hubbett.

Über die neu ins Programm aufgenommene Campingbus-Baureihe Innovan hatten wir kürzlich bereits berichtet. Nun stößt auch noch eine ganz neue Teilintegrierten-Serie dazu – der neue Tourer. Er löst die bisherige Einsteiger-Baureihe LMC Element ab. Da er sowohl konzeptionell wie auch beim Ausbaustil neue Akzente setzt, wollte die Marke aus dem Münsterland dem jüngsten Baby auch einen neuen Namen geben. Der LMC Tourer ist im gehobenen Einsteigersegment angesiedelt und soll preisbewusste Kunden ansprechen, die bei guter Ausstattung ein modernes, klar gezeichnetes Interieur schätzen.

Einsteiger mit Leichtbau-Technik

Vor allem das Thema Leichtbau, das bei LMC bereits Tradition hat, soll in der neuen Baureihe nicht zu kurz kommen. Im Vergleich zu entsprechenden Grundrissen der bisherigen Element-Baureihe verspricht man sich einen Gewichtsvorteil von 80 Kilogramm und mehr. Diese Kilos stehen beim neuen Tourer zusätzlich als Zuladung zur Verfügung.

Eine Maßnahme dabei: Die Fahrzeuge sind mit 2,69 Meter Höhe relativ flach gebaut. Das lässt sie nicht nur schnittig aussehen, sondern auch Kilos spart. Diese Höhenangabe bezieht sich allerdings nur auf den Element-Teilintegrierten ohne Hubbett.

Die Hubbett-Varianten des Element, Tourer Lift genannt, ragen dagegen auf 2,87 Meter hinauf. Diese Höhe erreicht der Teilintegrierte allerdings nur im Bereich des "Buckels" über der Sitzgruppe, in dem sich das elektrisch absenkbare Hubbett versteckt. Diese Ausbuchtung in der T-Haube ist so gut versteckt, dass man sie innen leicht übersieht, weil sie sich sehr elegant in die Linie der Hängeschränke integriert.

Der Aufbau der neuen Tourer-Modelle hüllt sich ringsum in GfK – auch an den Seitenwänden. Der Boden ist mit hochwertigem XPS-Schaum gedämmt, Dach und Wände sind dagegen konventionell ausgeführt. Dennoch gibt es beruhigende zwölf Jahre Dichtigkeitsgarantie.

LMC Element: Je 4 Grundrisse

Ob Tourer oder Lift-Variante – die vier Grundrisse sind jeweils identisch. T 630 und T 660 G messen beide 6,99 Meter Länge. Der T 630 weist ein französisches Doppelbett mit Bad samt separater Dusche daneben auf. Dagegen setzt der T 660 G auf Einzelbetten im Heck kombiniert mit einer großen Garage.

Je 7,37 Meter erreichen die beiden längeren Modelle. Der T 720 vertraut auf ein mittiges Queensbett, der T 730 G auf Einzelbetten. Beide haben ein Raumbad mit separat stehender Duschkabine an Bord. Versorgt wird die Dusche aus einem 100 Liter fassenden Frischwassertank, der platzsparend unterflur angebracht und wie der Abwassertank (90 Liter) gegen Frost geschützt ist.

Das Interieur bedient sich eines modernen, klar gezeichneten Ausbaustils. Weißen und graue Flächen ergänzen das helle Holzdekor. Die Hängeschrankklappen kommen ohne sichtbare Griffe und Schlösser aus. Die Möbel sollen sich zudem durch besonders pflegeleichte Anti-Fingerprint-Oberflächen auszeichnen. In den Küchen lassen sich Speisen und Getränke im 140-Liter-Kompressor-Kühlschrank kühlen.

Lediglich das Queensbett-Modell T 720 kommt mit zwei Längsbänken, die übrigen drei setzen auf Halbdinetten oder L-Bankvarianten als Sitzgruppe. Das günstigste Tourer-Modell ist ab 50.900 Euro erhältlich.

Weitere Neuheiten 2022

Neben dem Markenlogo hat LMC fürs neue Modelljahr auch das bestehende Baureihenangebot modernisiert. In der gehobenen Baureihe Cruiser ( hier im ausführlichen Test) bleibt es zwar bei den drei bekannten teilintegrierten Modellen, sie wurden jedoch optimiert und optisch aufgefrischt, etwa mit einem neuen Heckleuchtenträger, der nun die Markenverwandtschaft aller LMC-Baureihen klar zum Ausdruck bringt.

Alle Neuheiten 2022 finden Sie auch in  promobil Ausgabe 9 (Erscheinungsdatum: 11. August 2021).

Quelle: 2021 Motor-Presse Stuttgart
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