
Jahrzehntelang war Pontiac ein wichtiger Bestandteil des General-Motors-Konzerns. Das Aus im Jahr 2010 kam für viele überraschend, schließlich hat die Marke zahlreiche hervorragende Modelle auf den Markt gebracht. Ein kleiner Überblick.
Jahrzehntelang war Pontiac ein wichtiger Bestandteil des General-Motors-Konzerns. Das Aus im Jahr 2010 kam für viele überraschend, schließlich hat die Marke zahlreiche hervorragende Modelle auf den Markt gebracht. Ein kleiner Überblick.
Los geht es 1935 mit dem Pontiac Deluxe. Dieser wurde in mehreren Varianten bis 1940 hergestellt. Das Modell des letzten Jahres gab es mit einem Sechs- oder einem Achtzylinder. Beide brachten es auf starke 100 PS.
Auf den Deluxe folgte 1941 der Pontiac Torpedo. Kennzeichen des Modells war der Kühlergrill aus Chromstäben, der die gesamte Fahrzeugbreite einnahm.
Anfang der 50er war der Pontiac Chieftain das Spitzenmodell der US-Marke. 1958 kam ein komplett überarbeitetes Modell auf den Markt. Das Fahrzeug (siehe Bild) erhielt Doppelscheinwerfer, breitere Seitenstreifen und einen Achtzylinder mit 270 PS.
Zusätzlich zum Chieftain kam 1954 mit dem Pontiac Star Chief ein weiteres Modell in den Verkauf. Dieser wurde bis 1966 produziert und jedes Jahr überarbeitet. Mal änderte sich das Design, mal die Motorleistung.
1959 erweiterte Pontiac die Modellpalette mit dem Catalina. In mehreren Generationen wurde der Catalina bis 1981 gefertigt. Das Modell der ersten Generation von 1960 ist am zweiteiligen Kühlergrill samt Mittelsteg zu erkennen.
1962 kam mit dem Pontiac Grand Prix das erste sogenannte "Personal Luxury Car" der Marke auf den Markt. Die erste Generation war nur als Coupé verfügbar. Lediglich 1967 gab es den Grand Prix, wie im Bild zu sehen, auch als Cabriolet.
Beinahe 50 Jahre von 1957 bis 2005 stellte Pontiac den Bonneville her. Im Bild ist ein Modell aus dem Jahr 1968 zu sehen. Zumeist war der Bonneville als Coupé erhältlich, in einigen Jahren jedoch auch als Cabriolet.
Mitte der 60er stellte Pontiac den GTO vor. Bei diesem Modell handelte es sich um kleinere, leistungsstarke Fahrzeuge, die eine Geschwindigkeit von 200 km/h erreichen konnten. Der GTO von 1967 (im Bild) hatte 354 PS unter der Haube.
Insgesamt wurde der GTO bis 1974 hergestellt. Dabei folgte die Karosserielinie dem sogenannten "Coke Bottle Design". Das bedeutet, dass der Wagen sehr einer Coca-Cola-Flasche ähnelte.
Der Pontiac GTO hat es auch im Showbusiness weit gebracht. Er ist unter anderem 1965 bei "Bezaubernde Jeannie" zu sehen. Auch in den "xXx"-Filmen von 2002 und 2005 ist ein GTO von 1967 dabei.
Der bekannteste Modell von Pontiac ist der Firebird, der 1967 als Konkurrenz zum Ford Mustang auf den Markt kam. Insgesamt wurde der Firebird bis 2002 produziert. Im Bild ist ein Pontiac Firebird TransAm Super Duty aus dem Jahr 1973 zu sehen.
1979 wurde das Modell der 2. Generation umgestaltet. Die Scheinwerfer wurden separat in die Grillblenden eingebaut. Zudem gab es mehrere Motorenvarianten. Der Firebird von 1979 wurde mit 211.453 gebauten Fahrzeugen das erfolgreichste der Reihe.
Für den kanadischen Markt stellte Pontiac von 1957 bis 1986 den Parisienne her. Das Modell der oberen Mittelklasse gab es entweder als viertürige Limousine oder als fünftürigen Kombi.
Von 1976 bis 1980 verließen exakt 479.967 Exemplare des Pontiac Sunbird die Werkshallen. Obwohl das Fahrzeug sowohl als Limousine, Cabrio und Kombi zu haben war, wurde die Coupé-Version von den Kunden am meisten geschätzt.
In den 80ern fügte Pontiac seiner Modellpalette den Fiero hinzu. Den Sportwagen mit zwei Sitzen gab es mit mehreren starken Motorenvarianten. Die Sechszylinder-Modelle waren am Heckflügel zu erkennen.
Erst 2005 traute sich Pontiac wieder an einen Sportwagen. Bis zur Insolvenz des Unternehmens baute der Hersteller insgesamt 65.724 Exemplare des Modells, die als Roadster oder als Coupé verfügbar waren.
Er ist wohl der bekannteste Pontiac überhaupt: K.I.T.T.! In 90 Episoden der Serie "Knight Rider" war der schwarze Pontiac Firebird Trans Am der treue Gefährte von Michael Knight (David Hasselhoff).