
50 Jahre VW Polo: Die Geschichte des kleinen Golf-Bruders brachte spannende Modellvarianten hervor.
50 Jahre VW Polo: Die Geschichte des kleinen Golf-Bruders brachte spannende Modellvarianten hervor.
Der VW Polo I GT von 1981 war der erste Versuch, Dynamik in die Kleinwagenklasse zu bringen.
Von hinten dezent, aber mit Spoileransatz und GT-Schriftzug klar als Sondermodell zu erkennen.
Sportliches Lenkrad mit GT-Logo und Tacho bis 200 km/h: Auch innen wollte der GT mehr Dynamik zeigen.
Hingucker: die roten GT-Felgen gab es ab Werk.
Einmaliges Experiment: Der Polo Sprint von 1983 mit Heckmotor, 156 PS und 207 km/h Spitze – der schnellste Polo seiner Zeit.
Breite Spur, Spoiler und markantes Design: Der Sprint war Prototyp und Techniklabor zugleich.
Ungewöhnlich: Tank und Reserverad wanderten in den Bug. Für Vortrieb sorgte ein 1,9-Liter-Boxer im Heck.
Cockpit mit Alcantara-Bezug, Instrumente bis 240 km/h – ein Hinweis auf das Potenzial des Sprint.
Kraft im Kleinformat: Der Polo Coupé GT G40 brachte dank Kompressor 115 PS auf die Straße und erreichte 196 km/h.
Selten und begehrt: Der G40 war an Heckschriftzug und breiten Backen sofort erkennbar.
Überrollkäfig als klares Indiz auf die sportlichen Ambitionen. Der G40 diente auch als Technologieträger für den Motorsport.
Typisch für den G40 und bis heute ein stilprägendes Detail sind auch die ATS-Leichtmetallfelgen.
Technologieträger von 1987: Der Öko-Polo war aerodynamisch optimiert und auf Effizienz getrimmt.
Die markanten Seitenstreifen und die Heckbeschriftung wiesen ihn als Forschungsfahrzeug aus. 50 Exemplare baute Volkswagen.
Der Zweizylinder-Diesel mit elektrischer Kompressor-Unterstützung war eine Weltneuheit. Der Durchschnittsverbrauch lag bei 3,6 l/100 km.
Um die Wagen unter Realbedingungen zu testen, stellte Volkswagen die Fahrzeuge Behörden und sozialen Einrichtungen zur Verfügung.
Unverwechselbar: der Polo Harlekin von 1996 mit vier kontrastierenden Karosseriefarben.
Exakt 3.806 vierfarbige Polo wurden bis 1997 verkauft.
Grün, Gelb und Rot direkt nebeneinander. Die Farbkombination machte den Harlekin einzigartig.
Selbst der „Harlekin“-Schriftzug auf der Heckklappe kam mit charakteristischem Farbmix.
Crossover im Kleinwagen-Segment: Der Polo Fun kombinierte robuste Beplankungen mit Lifestyle-Optik.
Eine erhöhte Bodenfreiheit, Dachreling und eigenständige Schürzen machten den Fun zum Vorreiter des CrossPolo.
Selbst der Türgriff war eigenständig gestaltet, mit Aussparungen als Erkennungsmerkmal.
Der Modellschriftzug in Grün-Gelb verriet es: Hier steckt Abenteuer im Polo.
Studie von 2007: Das Polo GTI Cabriolet verband Sportlichkeit mit offenem Fahrspaß.
Dank Z-Faltdach und Glas-Schiebedach war das Polo Cabriolet technisch besonders raffiniert.
Das Cabrio blieb ein Einzelstück, prägt aber bis heute die Polo-Historie.
Charaktervoll bis ins Detail: OZ-Felgen mit rotem Akzent.