Die Automatik hat mit so viel Power allerhand zu tun und springt
manchmal uninspiriert hoch und runter. Dem lässt sich im manuellen
Modus mit den Schalt-Paddels Einhalt gebieten.
Beide Tuner nutzen als Basis den aktuellen Ford Mustang GT mit
Fünf liter-V8 und 421 Sauger-PS. Während das Geiger-Auto auf der
US-Version des Muscle-Cars basiert, baut Schropp auf der EU-Version
auf
Lufteinlässe auf der Motorhaube. Rund instrumente mittig auf dem
Armaturenbrett, rote Rückleuchten, Kiemen-Tagfahrlichter und eine
Umrandung für das GT-Logo gibt es nur in der Ami-Ausführung.
Im direkten Vergleich möchte man der Kreation von Geiger ja fast
schon Understatement unterstellen. Diese Vermutung legt sich in
freier Wildbahn allerdings schnell.
Der Kompressor arbeitet bei beiden Mustangs allerdings nicht
parallel neben der Leistungsentfaltung her, sondern ballert einem
die Power ab 5.000 Umdrehungen um die Ohren.
Entscheidender Unterschied: Der rote PS-Brecher wird von Hand
geschaltet. Damit lässt sich die Power angenehmer dosieren, als mit
der nervösen Automatik.
Was die Optik betrifft scheiden sich stets die Geister, aber die
aggresiven Details am Schropp-Mustang illustrieren doch besser, was
sich hinter dem Blechkleid verbirgt.
Schöne oder Biest? Eigentlich sind sie beide ganz schöne
Biester. Nur auf der ams-Teststrecke haben sich beide nicht so
wohlgefühlt und gingen in den technischen K.O.
Auf der Landstraße kann man jede Menge Spaß mit den beiden
haben. Aber ein freies und Tempolimit-befreites Autobahnstück muss
es zwischendurch dann auch mal sein.