Mit der eigenständigen Marke Next will Fendt Camper überzeugen, die einen leichten, bezahlbaren Caravan suchen, aber bei der Qualität keine Abstriche machen wollen. Bekommen sie das hin?
Mit der eigenständigen Marke Next will Fendt Camper überzeugen, die einen leichten, bezahlbaren Caravan suchen, aber bei der Qualität keine Abstriche machen wollen. Bekommen sie das hin?
Next hat zwar das Mobiliar aufs Wesentliche reduziert, nicht aber die Dinette: Die Polster sind straff und gut, der Einhängetisch ist stabil.
Form und Farbe des Next heben ihn aus der Masse heraus. Glattblech und Alufelgen sind sogar Serie – doch eine Vorzeltleuchte gibt’s nicht mal gegen Aufpreis.
Arbeitsfläche und Stauraum zeichnen die Küche aus. Unten gibt es statt einer Schublade Platz für Boxen. Das Regal ist während der Fahrt tabu.
Unter dem Bett bleibt trotz Therme, Tank und Gasfach Platz für Campingmöbel. Wichtiger noch: Die Bordtechnik ist vor Ladung gut geschützt.
Die Varioheat-Heizung ist in der rechten Sitztruhe abgetrennt vom Stauraum. Durch die straff sitzenden Polster ist der Zugang aber nicht so leicht.
Die Kurbel hängt gut erreichbar im Staufach unter dem Kühlschrank.
Die Toilette reduziert die Bettbreite auf 1,33 Meter. Davon abgesehen gönnt Next Campern eine dicke Matratze.
Großer Spiegel, gut zugängliches Waschbecken, darunter ein Schrank. Genügt!
Die vier Einlegeböden lassen sich herausnehmen, so wird der Wäsche- zum Kleiderschrank.
Auf der Waage zeigt der Next 380 perfekte Balance und geringes Gewicht. Sogar mit 1000er-Serienachse bleibt genug Zuladung.
Die Rückleuchten in der Stoßstange wirken einfach, sind aber Voll-LED.
Fast ein Design-Element: die LED-Umrissleuchte hinten.
Sogar ohne Schlingerdämpfer zeigt der 380er exzellentes Nachlaufverhalten.
Die Dinette hat sehr gute Polster und lässt sich durch Füße am Tisch zu einem stabilen Zusatzbett umbauen.
15 Liter Spülwasser schonen die Wasserreserven. Zudem ist der Schacht sehr sauber ausgekleidet.
Ein bisschen Fendt: Die hochwertigen Scharniere gibt’s auch im Diamant. Außerdem: top Verarbeitung.
Stabile Rahmen um Therme und Ablassventile im Bettstauraum – und hochgesetzte Warmluftleitungen.
Mehrzonen-Matratze und guter Lattenrost – das ist mehr als Leichtbau-Standard. Nur leider sehr schmal.
Der Kompressorkühlschrank ist von innen und außen zugänglich und kühlt kräftig – brummt aber auch so.
Der Next ist zwar kein Wintercaravan, hat aber Gasherd und -heizung. Da sind fünf Kilo Gas arg knapp.
Dass es keinen Zünder am Herd gibt, stört weniger als das fehlende Küchenfenster.
Die Innenansicht des Next 380.