Bayer mit viel Mühe in die zweite Runde

Volland über DFB-Chancen: "Sitze nicht nervös vor dem Handy"
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Volland über DFB-Chancen: "Sitze nicht nervös vor dem Handy"

 © SID

Bayer Leverkusen hat mit viel Mühe die erste Runde im DFB-Pokal übersprungen. In Aachen gewann die Werkself 4:1.

Aachen (SID) - Bayer Leverkusen hat mit viel Mühe die erste Runde im DFB-Pokal übersprungen. Der Champions-League-Teilnehmer setzte sich nach einem harten Stück Arbeit mit 4:1 (2:0) beim Regionalligisten Alemannia Aachen durch und offenbarte dabei eine Woche vor dem Bundesligastart gegen Aufsteiger SC Paderborn noch viele Mängel

Peter Hackenberg per Eigentor (19.),  Ersatzkapitän Kevin Volland (39.), Leon Bailey (72.) und Kai Havertz (88.) machten den Erfolg der Gäste perfekt. Für die Alemannia traf beim Pokalcomeback nach sieben Jahren Stipe Batarilo-Cerdic (57.).

Nach zuvor sieben Testspielen in Folge ohne Sieg merkte man der Werkself zunächst die Verunsicherung an. Vor 30.861 Zuschauern am Tivoli hatten die Hausherren dann in der 10. Minute auch folgerichtig die erste gute Möglichkeit durch David Mikel Bors, der aber knapp das Ziel verfehlte. Bayer-Torwart Ramazan Özcan, der den erkrankten Stammkeeper Lukas Hradecky ersetzte, wäre machtlos gewesen. Fünf Minuten später gab auf Leverkusener Seite der in Aachen geborene Nationalspieler Havertz den ersten Warnschuss ab. Der Bayer-Star blieb ansonsten in seiner Heimatstadt ungewohnt unauffällig.

Nach einer Hereingabe von Wendell unterlief dann Hackenberg das Missgeschick zur Bayer-Führung. Der gute Alemannia-Schlussmann Ricco Cymer war chancenlos. Die Gäste hatten nach dem 2:0 durch Volland, der für den verletzten Lars Bender die Spielführerbinde trug, zunächst alles im Griff und ließen Ball und Gegner laufen.

Nach der Pause brachte sich Bayer durch eigene Überheblichkeit aber selbst noch mal in Schwierigkeiten. Nachdem Batarilo-Cerdic zunächst Özcan mit einem Freistoß zu einer Glanztat gezwungen hatte, ließ der gebürtige Kroate dem Bayer-Torwart wenig später keine Chance. Leverkusen hatte zwar auch in der Folge  bedeutend mehr Spielanteile als die Amateure, musste aber bis zum Ende zittern.

In den beiden früheren Hoffenheimern Nadim Amiri und Kerem Demirbay hatte Bayer-Trainer Peter Bosz nur zwei Neuzugänge in seiner Startelf aufgeboten. Während Demirbay gleich Chef im Ring war, zeigte Amiri in seinem ersten Pflichtspiel für Bayer Licht und Schatten.

Quelle: 2019 Sport-Informations-Dienst, Köln
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