Trainingsbestzeit für Bottas - Nächstes Spontan-Comeback von Hülkenberg

Trainingsbestzeit für Bottas - Nächstes Spontan-Comeback von
Hülkenberg
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Trainingsbestzeit für Bottas - Nächstes Spontan-Comeback von Hülkenberg

 © SID

Im dritten Freien Training beim weiterhin kuriosen Formel-1-Wochenende auf dem Nürburgring hat Mercedes-Pilot Valtteri Bottas die Bestzeit gesetzt.

Nürburgring (SID) - Mercedes-Pilot Valtteri Bottas hat im dritten Freien Training beim weiterhin kuriosen Formel-1-Wochenende auf dem Nürburgring die Bestzeit gesetzt. Nachdem die 20 Rennwagen am Freitag wegen Nebels nicht einen Meter zurücklegen durften, verwies der Finne in 1:26,225 Minuten seinen Teamkollegen Lewis Hamilton um 0,136 Sekunden auf Rang zwei. Der viermalige Weltmeister Sebastian Vettel (Heppenheim) belegte im Ferrari den respektablen fünften Rang (+0,813).

Die Schlagzeilen gehörten aber einem, der kurzfristig nicht mitwirken konnte - und einem, der mal wieder ein Spontan-Comeback gibt: Nico Hülkenberg vertritt beim Großen Preis der Eifel (Sonntag, 14.10 Uhr/RTL und Sky) den kurzfristig erkrankten Racing-Point-Stammpiloten Lance Stroll. Dies bestätigte das britische Team gut eine Stunde vor dem Qualifying zum elften Formel-1-Lauf.

Der 178-malige Grand-Prix-Teilnehmer Hülkenberg war bereits im August bei den beiden Silverstone-Rennen eingesprungen, als Strolls mexikanischer Teamkollege Sergio Perez wegen seiner Corona-Erkrankung passen musste.

Der Kanadier Stroll (21) fühlte sich laut Racing Point "nicht zu 100 Prozent wohl", er wird im weiteren Verlauf des Wochenendes nicht mehr zum Einsatz kommen. Zur Art und Schwere seiner Erkrankung machte das künftige Aston-Martin-Team keine Angabe.

Kurios war es bereits am Freitag zugegangen: Die Uhr lief zwar zweimal von 90 auf 0 Minuten herunter, die Boxengasse blieb aber während der beiden Trainingseinheiten geschlossen, weil der Rettungshubschrauber keine Starterlaubnis erhielt. Deswegen kam auch Mick Schumacher nicht zu seinem ersten Trainingseinsatz in der Formel 1, der Formel-2-Spitzenreiter hätte einen Alfa Romeo fahren sollen.

Am Samstag verfolgte der Sohn von Rekordweltmeister Michael Schumacher das Geschehen am Alfa-Kommandostand. Der 21-Jährige bleibt das gesamte Wochenende beim Team und will alles aufsaugen: "Ich kann an Meetings teilnehmen, das Innenleben von Alfa kennenlernen. Ich will so viel Input bekommen wie möglich."

Quelle: 2020 Sport-Informations-Dienst, Köln
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