Perez erster prominenter Coronafall der Formel 1 - Rennen nicht in Gefahr

Perez erster prominenter Coronafall der Formel 1 - Rennen nicht
in Gefahr
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Perez erster prominenter Coronafall der Formel 1 - Rennen nicht in Gefahr

 © SID

Racing-Point-Pilot Sergio Perez wurde am Donnerstag positiv auf COVID-19 getestet.

Silverstone (SID) - Die Formel 1 hat ihren ersten prominenten Coronafall, die Austragung des Großen Preises in Silverstone ist aber nicht gefährdet: Sergio Perez wurde am Donnerstag positiv auf COVID-19 getestet und wird das vierte Saisonrennen am Sonntag (15.10 Uhr/RTL und Sky) verpassen. Als erster Ersatz-Kandidat bei Racing Point wurde am Abend Nico Hülkenberg (Emmerich) gehandelt.

Das Management des 32-Jährigen war für ein Statement zunächst nicht zu erreichen. Der Rheinländer hatte nach der vergangenen Saison sein Cockpit bei Renault verloren und sich nach zehn Jahren aus der Formel 1 verabschieden müssen.

Dem Mexikaner Perez gehe es "körperlich gut", teilte sein Team mit, er befindet sich nun aber in Quarantäne und könnte damit auch das zweite Silverstone-Rennen am nächsten Wochenende verpassen.

Für den 30-Jährigen schlechte Nachrichten in ohnehin unruhigen Zeiten: Seit Wochen wird gemutmaßt, dass er sein Cockpit bei Racing Point im kommenden Jahr an Sebastian Vettel verliert. Laut Medienberichten kann das Team, das nächste Saison Aston Martin heißen wird, bis Freitag (31. Juli) eine Klausel zur Vertragsauflösung aktivieren.

Das Programm in Silverstone soll nun ohne echte Einschränkungen fortgesetzt werden. "Die von der FIA und der Formel 1 festgelegten Abläufe haben für eine rasche Eindämmung eines Falls gesorgt, der keinen größeren Einfluss auf den Ablauf dieses Wochenendes haben wird", hieß es im offiziellen Statement.

Am Nachmittag bereits war bekannt geworden, dass ein erster Test bei Perez ein "unklares" Ergebnis geliefert hatte. Der zweite brachte dann wenig später Gewissheit. Alle engen Kontakte des Mexikaners seien in Zusammenarbeit mit der örtlichen Gesundheitsbehörde identifiziert und ebenfalls in Quarantäne geschickt worden.

Die Königsklasse hatte ihre Saison Anfang Juli mit strengen Hygiene- und Infektionsschutzmaßnahmen aufgenommen. Rund um die Rennen werden mehr als 4000 Tests pro Woche bei Fahrern, Teamangehörigen und weiterem Personal durchgeführt. Während der ersten beiden Saisonläufe in Spielberg gab es dabei kein positives Ergebnis. Die ersten beiden Coronafälle traten anschließend in der Woche des Ungarn-Rennens auf, betrafen aber keinen der Hauptdarsteller.

Quelle: 2020 Sport-Informations-Dienst, Köln
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