Hamilton nach Verstappen-Crash rassistisch beleidigt: "Inakzeptabel"

Hamilton nach Verstappen-Crash rassistisch beleidigt:
"Inakzeptabel"
Bild 1 von 1

Hamilton nach Verstappen-Crash rassistisch beleidigt: "Inakzeptabel"

 © SID

Lewis Hamilton ist nach dem umstrittenen Zweikampf mit Max Verstappen in Silverstone Opfer rassistischer Beleidigungen im Internet geworden.

Silverstone (SID) - Formel-1-Weltmeister "Während und nach" dem Rennen habe es diese in den Sozialen Medien vielfach gegeben, teilten die Formel 1, der Weltverband FIA und das Mercedes-Team am Montagmorgen in einem gemeinsamen Statement mit.

"Wir verurteilen dieses Verhalten in stärkster Art und Weise", hieß es weiter, "diese Leute haben keinen Platz in unserem Sport, und wir drängen darauf, dass die Verantwortlichen zur Rechenschaft gezogen werden."

Die Formel 1, die FIA, Fahrer und Teams "arbeiten für einen diversen und inklusiven Sport. Auf solche inakzeptablen Vorfälle von Internet-Beleidigungen muss hingewiesen werden, sie müssen bekämpft und besiegt werden."

Auch Verstappens Red-Bull-Team reagierte am Montag. "Wir mögen erbitterte Rivalen auf der Strecke sein, aber wir stehen zusammen gegen Rassismus", teilte der Rennstall mit. "Angewidert" und "traurig" sei man angesichts der Beleidigungen gegen Hamilton: "Für so etwas gibt es keine Entschuldigung."

Hamilton und Verstappen waren schon in der ersten Runde des Grand Prix in Silverstone kollidiert. Verstappen schied nach einem heftigen Unfall aus und musste wegen Schwindelgefühlen im Krankenhaus untersucht werden. Hamilton gewann das Rennen und rückte im WM-Klassement wieder bis auf acht Punkte an Verstappen heran.

Red Bull warf Hamilton mehrfach Fahrlässigkeit vor und forderte sogar eine Sperre, derart eindeutig war die Situation allerdings nicht. Die Stewards belegten den Engländer mit einer Zehn-Sekunden-Strafe.

Quelle: 2021 Sport-Informations-Dienst, Köln
Top-Themen
Das Kajak des Männer-Vierers wurde auf dem Weg nach Tokio schwer beschädigt und kann für die Olympischen Spiele nicht ...mehr
Perfekter Beginn für Dresden, Fehlstart für Rostock: Die Traditionsklubs sind mit unterschiedlichem Erfolg in die 2.mehr
Das Team von DFB-Trainer Stefan Kuntz ist mit einer 2:4-Niederlage gegen Topfavorit Brasilien in das Abenteuer Olympia ...mehr
Anzeige
gekennzeichnet mit
JUSPROG e.V. - Jugendschutz
freenet ist Mitglied im JUSPROG e.V.