"Joker" und "The Irishman" sahnen bei den BAFTA-Nominierungen ab

Joaquin Phoenix als Comic-Schurke Joker.
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Joaquin Phoenix als Comic-Schurke Joker.

 © Warner Bros.

In London wurden am Dienstagmorgen die Nominierungen für den britischen Filmpreis BAFTA bekannt gegeben. Neben "Joker", "The Irishman" und "Once Upon a Time... in Hollywood" kämpfen das Kriegsepos "1917" und das koreanische Familiendrama "Parasite" um den Titel als bester Film des Jahres.

Nach den Golden Globes ist vor den BAFTAs: In London wurden am Dienstagmorgen die Nominierungen für den britischen Filmpreis bekannt gegeben. Die Comicverfilmung "Joker" darf sich über elf Nominierungen freuen. Martin Scorseses (77) "The Irishman" und Quentin Tarantinos (56) "Once upon a time... in Hollywood" folgen mit jeweils zehn.

Die Auszeichnung der British Academy of Film and Television ist sozusagen das britische Pendant zu den Oscars. Die Preisverleihung findet am 2. Februar in der Royal Albert Hall in London statt.

Filmemacherinnen gehen erneut leer aus

Neben "Joker", "The Irishman" und "Once upon a time... in Hollywood" kämpfen auch Sam Mendes' (54) gewagtes Kriegsepos "1917" und das koreanische Familiendrama "Parasite" um den Titel als bester Film des Jahres. Allesamt sind auch für die beste Regie nominiert.

Wie schon bei den Golden Globes wurde auch bei den BAFTAs keine Frau für die beste Regie nominiert. Auch keiner der Nominierten in der Kategorie "Bester Film" stammt von einer Regisseurin und auch in der Kategorie "Bestes Drehbuch" findet sich lediglich eine Frau unter den Nominierten: Greta Gerwig (36) darf auf eine Auszeichnung für das beste adaptierte Drehbuch für "Little Women" hoffen.

Dafür dürfen sich Scarlett Johansson (35) und Margot Robbie (29) gleich über jeweils zwei Nominierungen in den Schauspielkategorien freuen: Johansson ist als beste Hauptdarstellerin für das Ehe-Drama "Marriage Story" und als beste Nebendarstellerin für die Kriegskomödie "Jojo Rabbit" nominiert. Dagegen macht Robbie nicht nur Johansson, sondern auch sich selbst Konkurrenz: die Australierin ist sowohl für das feministische Drama "Bombshell" als auch für Tarantinos "Once upon a time... in Hollywood" als beste Nebendarstellerin nominiert - ebenso wie Florence Pugh für "Little Women" und Laura Dern für "Marriage Story".

Der Kampf um die Trophäe wird härter

Anders als bei den Globes, die separate Kategorien für Komödie und Drama haben, wird bei den BAFTAs genreübergreifend abgestimmt. Somit treten die frischgebackenen Golden-Globe-Gewinner Taron Egerton ("Rocketman") und Joaquin Phoenix ("Joker") in der Kategorie bester Hauptdarsteller gegeneinander an. Auch Leonardo DiCaprio ("Once Upon A Time... in Hollywood"), Adam Driver ("Marriage Story") und Jonathan Pryce ("Die zwei Päpste") sind in der Kategorie nominiert. Als beste Nebendarsteller konkurrieren Tom Hanks ("Der wunderbare Mr. Rogers"), Brad Pitt ("Once upon a time... in Hollywood") und Anthony Hopkins ("Die zwei Päpste") sowie Al Pacino und Joe Pesci für ihre Leistung in "The Irishman".

In der Kategorie beste Hauptdarstellerin gehen neben Scarlet Johansson auch Charlize Theron ("Bombshell"), Saoirse Ronan ("Little Woman") und Golden-Globe-Gewinnerin Renée Zellweger ("Judy") ins Rennen. Große Überraschung: auch die Irin Jessie Buckley ("Wild Rose") darf sich über eine Nominierung freuen.

Quelle: spot on news AG
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