
Lady Gaga ist mit ihrem Filmdebüt in "A Star ist Born" das beste Beispiel: Musikern reicht es oft nicht, auf der Bühne zu stehen. Als kreative Menschen probieren sie sich gerne auch als Schauspieler aus- und so hat die Popdiva berühmte Vorgänger...
Lady Gaga ist mit ihrem Filmdebüt in "A Star ist Born" das beste Beispiel: Musikern reicht es oft nicht, auf der Bühne zu stehen. Als kreative Menschen probieren sie sich gerne auch als Schauspieler aus- und so hat die Popdiva berühmte Vorgänger...
... wie den King of Rock'n'Roll: Elvis Presley schauspielerte in den etlichen Filmen, darunter "Love me Tender" (1956) und "Change of Habit" (1969). Sie sollten vor allem seine Songs promoten.
Mit "Bodyguard" schuf sie 1992 an der Seite von Kevin Costner einen Kultfilm: Whitney Houston spielte die Popdiva Rachel Marron und steuerte den erfolgreichen Titelsong "I will always love you" bei.
Als Musiker, aber auch als Schauspieler hoch gelobt: David Bowie überzeugte vor allem in "Der Mann, der vom Himmel fiel" (1976) und sahnte für den Science-Fiction-Film sogar den "Saturn Award" als bester Hauptdarsteller ab.
Rockmusik steckt Jack Black im Blut. Seine Leidenschaft hat er als Schauspieler und Musiker verbunden und Musikkomödien wie "School of Rock" und "Kings of Rock - Tenacious D" geschaffen.
Einen weniger erfolgreichen Ausflug in die Schauspielerei unternahm Mick Jagger: In "Kelly der Bandit" (1970) spielte er den australischen Rebellen Ned Kelly. Der langatmige Film floppte.
Jennifer Lopez legte eine solide Karriere als Schauspielerin hin. Die Romantic-Comedy-Filme "Manhattan Love Story" oder "Wedding Planer" konnten punkten. Zuletzt übernahm sie eine Rolle in der Serie "Shades of Blue", die im Juni 2018 endete.
2003 wagte sich Enrique Iglesias (43) vor die Kamera. Welche Rolle er ergattert hat? Natürlich die eines Frauenhelden. Im Film "Irgendwann in Mexico" ging er neben den Schauspielprofis wie Johnny Depp oder Salma Hayek aber unter.
Auch deutsche Musiker standen schon vor der Kamera: 1982 versuchte sich Nena in "Gib Gas, ich will Spaß" eher mäßig erfolgreich. Da kann sie von Glück reden, dass sie 1983 mit "99 Luftballons" den musikalischen Durchbruch schaffte.
Sting ist seinen Fans vor allem als Frontmann von "The Police" bekannt. Doch er mimte auch den rothaarigen Bösewicht in dem Science-Fiction-Film "Der Wüstenplanet" aus dem Jahr 1984.
Er ist ein echtes Allroundtalent: Mit seiner Band 30 Seconds to Mars ist er eine feste Musikgröße. Doch Jared Leto kann auch schauspielern. Bewiesen hat er das unter anderem in "Dallas Buyers Club" und jüngst als Joker in "Suicide Squad".
Noch einen singenden Frauenschwarm zieht es immer wieder vor die Kamera: Justin Timberlake (37) war unter anderem auf der Besetzungscouch von "The Social Network", "Bad Teacher" und "Alpha Dog - Tödliche Freundschaften" erfolgreich.
Auf der Opernbühne war er eine Wucht, die Schauspielerei brachte Luciano Pavarotti aber kein Glück. In "Geliebter Giorgio" (1982) spielte er einen Sänger, der seine Stimme verliert - und bekam für seine schlechte Performance die "Goldene Himbeere".
Schauspielerisch konnte auch sie nicht überzeugen: Britney Spears wagte sich nur einmal vor die Filmkamera - für das kitschige Teenie-Drama "Not a Girl - Crossroads" (2002).
Mariah Carey musste für ihren Auftritt in "Glitter" (2001) ebenfalls viel Spott ertragen. Das Ergebnis: Eine "Goldene Himbeere" für ihre Performance. Manche Musiker sollten eben doch besser am Mikrofon bleiben.