Diese TikTok-Challenges begeistern das Netz

Das soziale Netzwerk TikTok ist besonders bei Kindern und Jugendlichen beliebt.
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Das soziale Netzwerk TikTok ist besonders bei Kindern und Jugendlichen beliebt.

 © imago images/ZUMA Wire

Auf der Social-Media-Plattform TikTok gibt es ständig neue Trends und Challenges, die zum Nachahmen und Teilnehmen einladen. Wir zeigen Ihnen die krassesten und verrücktesten TikTok-Challenges!

Was ist eine TikTok-Challenge?

Bei der Videoplattform TikTok dreht sich alles um Tänze, Musik und Humor. Mit den beliebten Kurz-Clips hat sich chinesische Facebook-Konkurrent in nur vier Jahren ein Milliardenpublikum aufgebaut.

Besonderer Beliebtheit erfreuen sich die sogenannten "Challenges" (Deutsch: Herausforderungen). Wenn eine neue TikTok-Challenge viral geht, kann diese eine regelrechte Social-Media-Bewegung auslösen.

Meist fertigt ein Nutzer einen kurzen Clip an und lädt diesen bei der Social-Media-Plattform TikTok mit dem Hashtag #Challenge und einem individuellen Namen, der das Geschehen in dem Video beschreibt, hoch.

Manche Clips von beliebten Influencern oder mit besonders spannenden Inhalten schaffen es, sich innerhalb kürzester Zeit viral über den gesamten Globus zu verbreiten. Weltweit entstehen dann weitere Videos mit dem gleichen Schlagwort, auf Neudeutsch: Hashtag. Darin ahmen die User den gezeigten Inhalt nach und verpassen ihm eine individuelle Note.

Welche TikTok-Challenges sorgen für Aufsehen?

Die Inhalte der beliebten Do-it-yourself-Videos könnten nicht unterschiedlicher sein. Beispielsweise posteten User unter dem Hashtag #celebLookalikechallenge Bilder von sich und einem Star, der ihnen ähnelt.

Unter dem Schlagwort #swimmingpoolchallenge sprangen TikTok-Nutzer möglichst kunstvoll und mit verrückten Posen in ein Wasserbecken. Die Liste der TikTok-Challenges, die Wellen im Internet geschlagen haben, ist mittlerweile sehr lang.

Das sind die besten TikTok-Challenges aller Zeiten:

Sind TikTok-Challenges gefährlich?

Doch die witzigen Tests und Wettbewerbe innerhalb der TikTok-Community können auch gefährlich sein. Ein Beispiel hierfür war die sogenannte "Milk Crate Challenge" (Deutsch: Milchkisten-Herausforderung).

Dabei stapelten TikTok-Nutzer Milchkisten aus Plastik und mussten diese anschließend erklimmen. Klingt nicht schwer, aber kann äußerst wackelig sein und zu schweren Stürzen und Verletzungen führen.

Nachdem es erste Verletzte bei dieser unsicheren Challenge gab, löschte TikTok entsprechende Postings unter Verweis auf seine Community-Richtlinien.

Was genau ist TikTok?

Mit der TikTok-App können kurze Video-Clips erstellt und mit Musik unterlegt werden. Die Plattform wurde unter dem Namen "Musical.ly" bekannt und schließlich umbenannt.

Anfangs wurden zumeist bekannte Songs von den Nutzern lippensynchron mitgesungen, oder es wurden lustige Tänze zu Liedern performt. Heute erfreuen sich auch Inhalte wie Sport, Fitness, Kochen, Humor und Beauty großer Beliebtheit.

Mit zahlreichen Effekten wie Filtern und Zeitlupe lassen sich die Videos kreativ bearbeiten. Anschließend kann man sie via Instagram, Facebook oder WhatsApp verschicken und teilen. Im Chat oder der Kommentarspalte können sich die TikTok-Nutzer über die Inhalte austauschen.

Was kostet TikTok?

Die App ist grundsätzlich kostenlos im Google Play Store oder im Apple Store erhältlich. Man braucht lediglich ein Smartphone und eine Internetverbindung, um sie vollständig nutzen zu können und Inhalte zu teilen. Man kann sich jedoch auch mit einem Internetbrowser bei TikTok anmelden.

In-App-Käufe sind möglich. Beispielsweise können Nutzer ihren Lieblings-TikTokern kostsenpflichtige Coins zukommen lassen, um diese zu unterstützen. Auch manche Spezial-Effekte für die Verfeinerung seiner Clips muss man kaufen.

So kann man mit TikTok Geld verdienen

  • Mit Produktplatzierungen lässt sich, wie bei Instagram und Co., am meisten Geld in den sozialen Medien verdienen. Dazu müssen Sie zunächst Reichweite aufbauen.
  • Natürlich können Sie auch eigene Produkte produzieren und diese über TikTok vertreiben und vermarkten.
  • Ihre Follower und Fans können Ihnen die interne TikTok-Währung "Coins" zukommen lassen, oder Ihnen beispielsweise Geld über PayPal spenden.
  • Wenn Sie ein erfolgreicher Content Creator sind, können Sie mit ihren Videos Geld aus dem TikTok-Kreativitäts-Fond verdienen.
  • Durch Kollaborationen mit anderen TikTokern oder Firmen können Sie Geld verdienen oder zusätzliche Reichweite aufbauen.
  • Wenn Sie einen erfolgreichen Account aufgebaut haben, können Sie diesen an Firmen verkaufen.

So funktioniert die Anmeldung bei TikTok

  • Rufen Sie folgende Internetadresse in ihrem Browser https://www.tiktok.com/ auf, oder downloaden Sie die App auf ihr Handy.
  • Geben Sie ihre Telefonnummer oder E-Mail-Adresse ein, um sich anzumelden und zu registrieren.
  • Geben Sie ihr Geburtsdatum an.
  • Hinterlegen Sie eine gültige E-Mail-Adresse.
  • Erstellen Sie ein sicheres Passwort.

Wie viele Nutzer hat TikTok?

Mittlerweile ist TikTok die weltweit am häufigsten runtergeladene App und hat damit Facebook, Instagram und WhatsApp in den monatlichen Rankings teilweise überholt. Die Video-App Tiktok hat im September 2021 die Marke von einer Milliarde aktiver Nutzer im Monat geknackt.

Was unterscheidet TikTok von anderen sozialen Netzwerken?

TikTok ist die einzige Online-Plattform mit globaler Reichweite, die nicht aus den USA stammt. Die App gehört dem chinesischen Konzern Bytedance.

2020 hatte der damalige US-Präsident Donald Trump versucht, einen Verkauf des internationalen Geschäfts von TikTok an amerikanische Investoren zu erzwingen.

Trump verwies auf Risiken für Daten von US-Nutzern und drohte mit einem Verbot der App in den USA. Doch die Regierung in Peking torpedierte den Deal. Daraufhin wurde die Verbotsdrohung in den USA von einem Gericht entschärft.

Ist TikTok gefährlich?

Da vor allem Kinder und Jugendliche die App weitgehend ohne inhaltliche Einschränkungen nutzen können, werfen Kritiker dem sozialen Netzwerk immer wieder mangelhaften Jugendschutz vor. In den AGB schreibt TikTok ein Mindestalter von 13 Jahren für die Nutzung vor und setzt für Jugendliche unter 18 Jahren eine Einverständniserklärung der Erziehungsberechtigten voraus. Geprüft wird jedoch beides nicht.

Bei Angabe eines falschen Geburtsdatums oder einer Fehleingabe des minderjährigen Nutzers bei der Einrichtung, kann es vorkommen, dass die Profile direkt öffentlich sichtbar und für jedermann kontaktierbar sind. Experten warnen Eltern deshalb vor der Gefahr des Cybergroomings (Missbrauch im Netz).

Quelle: freenet.de
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