Die schlimmsten Fälle bei der Hauptuntersuchung

Kreativ sind die Fahrzeug-Eigentümer zum Teil schon. Allerdings auch etwas lebensmüde. Wir zeigen die unglaublichsten Konstruktionen, die die Prüfer bei der Hauptuntersuchung entdeckten!
Bild 1 von 36

Kreativ sind die Fahrzeug-Eigentümer zum Teil schon. Allerdings auch etwas lebensmüde. Wir zeigen die unglaublichsten Konstruktionen, die die Prüfer bei der Hauptuntersuchung entdeckten!

© GTÜ

Die Prüfingenieure der Gesellschaft für Technische Überwachung mbH (GTÜ) bekommen bei der Hauptuntersuchung kuriose Dinge zu Gesicht. Kreativ sind die Fahrzeug-Eigentümer zum Teil schon. Allerdings auch etwas lebensmüde.

Bildershow: Die unglaubliches Fundstücke bei der HU>>

Normalerweise sollten vor der Abfahrt lediglich die Passagiere und der Fahrer angeschnallt sein. Dass es aber auch anders geht, zeigt ein von der GTÜ veröffentlichtes Foto, das bei einer Hauptuntersuchung entstanden ist. Zu sehen ist darauf eine doppelt angegurtete Batterie. Doppelt im Sinne von „Mit zwei Gürteln vom Herren-Ausstatter“. Der Grund: Ein defekter Befestigungsmechanismus. Bei der festgeschnallten Batterie handelt es sich um einen von vielen kreativen Reparaturversuchen, die die Prüfingenieure während ihrer Arbeit zu sehen bekommen. Bei nicht wenigen bleibt der Betrachter mit offenem Mund und ratlosem Blick zurück.

BMW 3er mit Wohnungslichtschalter

So wurde zum Beispiel in einem BMW 3er vom Besitzer kurzerhand ein Wohnungslichtschalter als Ersatz für das Zündschloss angebracht. Ausgefallene Lösungen lassen sich auch im Bereich des Unterbodens diverser Fahrzeuge finden. Dabei wird auch auf Küchengeräte oder Handschuhe zurückgegriffen. Damit aber nicht genug der Kuriositäten. Der Fahrer eines Seat Marbellas führte den Prüfern einen besonders schick bestückten Radkasten vor – in ihm gedieh ein zartes Pflänzchen. Glücklicherweise wird Einfallsreichtum von den Prüfern nur in den seltensten Fällen honoriert. So kommt auch der Fahrer eines Lamborghini LM002 mit seinen Reparaturkünsten aus Kugelschreibermine, Benzinschlauch und Rohrschellen nicht weit. Da schießt einem doch direkt „McGyver“ in den Kopf.

Man sollte nicht glauben, welche Gegenstände sonst noch zur Pfusch-Reparatur benutzt werden. Von der Grill-Pfanne über den Handschuh bis hin zu Plastiktüte und Blumendraht. Der Fahrlässigkeit sind offenbar keine Grenzen gesetzt. Doch die Prüfer weisen die Hobby-Schrauber dann zum Glück doch in ihre Grenzen. In unserer Bildergalerie haben wir für Sie die verrücktesten Geschichten aus den GTÜ-Hauptuntersuchungen zusammengefasst.

Quelle: 2018 Motor-Presse Stuttgart
Top-Themen
Wer kein offensichtlicher Ökopionier sein will, könnte seinen Tesla tarnen. Wir haben ein paar Designs ausprobiert und ...mehr
So schnell sind 152.139 Euro Geschichte: Dieser Taycan Turbo aus den USA wurde lediglich 24 Kilometer alt. Jetzt steht ...mehr
Der frühere Grand-Prix-Fahrer Nick Heidfeld traut Mick Schumacher schon in der Saison 2020 zu, erstmals in der Formel ...mehr
Anzeige