VLN 2020, Vorschau 4. Lauf: Wer wird Halbzeitmeister?

Am Wochenende steht der vierte VLN-Lauf an.
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Am Wochenende steht der vierte VLN-Lauf an.

© Stefan Baldauf

In der Nürburgring Langstrecken-Serie geht es jetzt Schlag auf Schlag. Am Samstag (1.8.) steht der vierte Lauf der Saison an. 145 Fahrzeuge sind gemeldet.

Kaum hat die Saison begonnen, ist sie auch schon bei der Hälfte angelangt. Aufgrund der speziellen Corona-Situation hat die VLN gerade einen Doppelschlag hinter sich, nun steht mit dem 43. RCM DMV Grenzlandrennen des Rheydter Club für Motorsport das vierte Rennen in diesem Jahr an. Zuschauer sind weiterhin nicht an der Strecke erlaubt.

Bleekemolen bei Frikadelli

In der GT3-Klasse mit 16 Teilnehmern tummeln sich die üblichen Verdächtigen. Mercedes, Porsche, Lamborghini, Audi, BMW und Co. haben jeweils ihre Top-Teams am Start. Eine Neuerung für dieses Wochenende: Porsche bekommt in der Balance of Performance einen 0,6 Millimeter größeren Restriktor zugestanden.

Bei Frikadelli Racing gab es indes prominente Verstärkung im Porsche 911 GT3 R: Jeroen Bleekemolen wird sich das Cockpit mit Teamchef Klaus Abbelen teilen. Und auch bei Rowe Racing setzt man im BMW M6 GT3 auf Fahrkünste aus Holland. Nick Catsburg ist zusammen mit Stef Dusseldorp am Start.

Einen bekannten Namen aus Holland findet man auch in einer anderen Klasse wieder. Tom Coronel trainiert im Volkswagen Golf TCR von Max Kruse Racing gemeinsam mit Benny Leuchter schon einmal für das 24h-Rennen Nürburgring. Die Organisatoren des Langstreckenklassiker haben kürzlich bestätigt, dass die Veranstaltung im September stattfindet – auch wenn zunächst ohne Zuschauer geplant wird.

Rink, Brink, Leisen führen Tabelle an

Wenn es um den Kampf um den Titel Halbzeitmeister geht, sind die Meister von 2018 wieder ganz vorne mit dabei. Christopher Rink, Danny Brink und Philipp Leisen führen mit dem BMW 325i die Gesamtwertung an. Sie sammelten in der Klasse V4 drei Siege. Die Kategorie mit Produktionswagen bis zu 2.500 ccm Hubraum ist auch bei diesem Lauf wieder am besten besetzt – mit insgesamt 19 Fahrzeugen. Die Klasse VT2 ist ebenfalls wieder gut vertreten: Hier sind 17 Autos gemeldet.

Das Zeittraining startet um 8.30 Uhr, das Rennen um 12 Uhr. Beides wird im Livestream übertragen.

Quelle: 2020 Motor-Presse Stuttgart
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