Peugeot verpasst dem Mittelklasse-Crossover 408 für 2026 ein Facelift. Das bringt eine neue Optik, modifizierte Antriebe und neue Materialien im Innenraum.
Peugeot verpasst dem Mittelklasse-Crossover 408 für 2026 ein Facelift. Das bringt eine neue Optik, modifizierte Antriebe und neue Materialien im Innenraum.
Premiere feiert der aufgefrischte Peugeot 408 auf der Brüssel Motor Show.
Das Thema Facelift nimmt Peugeot wörtlich. Für einen neuen Look an der Front sorgen neu geschnittene Scheinwerfer, ein neuer Grill sowie eine neue Schürze. Die drei schräg verlaufenden LED-Tagfahrlichtstreifen in den Scheinwerfern werden durch weitere LED-Streifen im Kühlergrill miteinander verbunden. Je nach Ausstattungslinie zeigt sich das Markenlogo im Grill zusätzlich beleuchtet.
Die LED-Scheinwerfer selbst wurden tiefer positioniert, getrennt von den LED-Krallen. Sie bestehen aus zwei ultradünnen, übereinander angeordneten Modulen – eines für das Abblendlicht (oben), das andere für das Fernlicht (unten). Im ausgeschalteten Zustand sind sie dank ihrer Integration in einen glänzend schwarzen Rahmen beinahe unsichtbar. Das Grillgitter kennzeichnen neue, schräg stehende Lamellen. Die Schürze trägt eine neue dreidimensionale Formgebung, die durch den verstärkten Einsatz von Schwarz optisch aufgewertet wird.
Quer über das Heck des neuen Peugeot 408 zieht sich ein beleuchteter Peugeot-Schriftzug. Für die Lichtsignatur sorgen auch hier drei schräge LED-Krallen in den Leuchten.
Die Flanken werten neu gezeichnete Leichtmetallfelgen mit 17 bis 20 Zoll Durchmesser auf. Eine weitere Neuheit ist die Farbe Flare Green im Lackfächer für die Außenlackierungen.
Der Peugeot E-408 leistet unverändert 157 kW (213 PS) und 343 Nm. Dank der dezent optimierten Karosserie und einem modifizierten Unterboden schafft der Stromer mit seiner 58,2 kWh großen Batterie jetzt bis zu 456 Kilometer nach WLTP.
Im PHEV-Modell werden nach wie vor ein 180 PS starker 1,6-Liter-Turbobenziner und ein 92 kW starker Elektromotor zusammengespannt. Peugeot nennt jetzt allerdings mit 177 kW (240 PS) eine um 15 PS höhere Systemleistung. Ohne Modifikationen übernommen wird der 145 PS starke Hybridantrieb.
Das Interieur werten neue Oberflächenmaterialien auf den Sitzen und den Verkleidungen auf.
Das digitale Kombiinstrument erstrahlt in ausgewählten Ausstattungen mit neu gestalteten Grafiken. Für die Fahrermüdigkeitsüberwachung montiert Peugeot zudem neue Kameras innen an die A-Säulen.
Die Elektroversion punktet jetzt neu mit den Features Batterievorwärmung, Vehicle To Load (V2L) mit bis zu 3,5 kW Leistung und Plug & Charge.
Gefertigt wird der neue Peugeot 408 weiterhin im Werk in Mulhouse. Preise und einen Marktstarttermin für den aufgefrischten 408 nennt Peugeot noch nicht.