
Ein Auftritt wie aus einer anderen Ära: Der Aston Martin Vanquish vereint klassische Proportionen mit moderner Wucht – ohne sich anzubiedern.
Ein Auftritt wie aus einer anderen Ära: Der Aston Martin Vanquish vereint klassische Proportionen mit moderner Wucht – ohne sich anzubiedern.
15,2 Sekunden benötigt der Twinturbo-V12, um von 200 auf 300 km/h durchzuziehen. Ein Porsche 911 Turbo S braucht für dasselbe Kunststück gut drei Sekunden mehr, herrje!
Der gute Hinterachsgrip stößt mit den 1.000 Nm an seine Grenzen. Immerhin lassen sich die Eskapaden des Hecks per Traktionskontrolle einfrieden.
Eigentlich fährt man einen GT zurückgelehnt, aber der hier reißt einen förmlich aus den Sitzen. Der Ritt ans Limit erfordert Räson und Courage.
Anders als im entfernt verwandten DB 12 gibt’s im Vanquish nur zwei Sitze – auf Wunsch auch stärker geschalte.
Die Lenkrad-Paddel lösen zügig aus!
Mit der Einführung von Apple CarPlay Ultra wird Aston Martin vom Infotainment-Sorgenkind zum Trendsetter.
Ein Highlight: der digitale Malkasten der sogenannten „Themen“-Option, mit dem sich die Cockpit-Instrumente mit einer Vielzahl von Designs und Farbkombinationen individualisieren lassen.
Der Kippschalter befehligt den ZF-Wandler, ein Drehregler die Modi.
Ein Jammer, dass man Bilder nicht hören kann!
Keramik und griffiger Gummi paktieren für exzellente Bremswerte (100 - 0 km/h: 31,8 Meter).
Bei unverändert 5,2 Liter Hubraum wuchs die Leistung gegenüber dem DBS durch heftige Aufladung um 110 PS. Tribut: das lasche Ansprechen aus niedrigen Touren.
835 PS, zwölf Zylinder und kein bisschen Strom – der Vanquish ist Aston Martins rebellischer Gegenentwurf zur elektrifizierten Zukunft.