Die Karosserie ist im Vergleich zum Vorgänger auf 4,71 Meter angewachsen. Im Vergleich hat er außerdem die höchste maximale Zuladungsmöglichkeit - 532 Kilogramm sind gestattet.
Auf der Landstraße ist der X3 eine Macht. Er gibt sich gripstark, neutral und sicher. Die Federung reagiert jedoch wegen des straffen Fahrwerks relativ harsch und Unebenheiten überfliegt der BMW hart.
6,6 Liter auf 100 km genügen dem BMW X3 auf der sacht gefahrenen Eco-Verbrauchsrunde. Und das mit dem vollen Aroma und der Wucht seines 265 PS und 620 Nm starken Reihensechszylinder-Diesel und trotz zwei Tonnen Gewicht - eigentlich sensationell.
Den X3 haben sie bei BMW hochwertiger und moderner, aber nicht so wirklich anders eingeräumt. Das Bedienen des Infotainmentsystems kann über die Sprachsteuerung, den Dreh-Drücker, den Touchbildschirm oder über Gestensteuerung erfolgen.
Sowie auch die Konkurrenz aus Ingolstadt bedient sich der X3 eines volldigitalisierten 12,3" großen Kombiinstruments mit einer Vielzahl von möglichen Anzeigeoptionen.
Seit September 2017 ist die neue Version des X3 beim Händler zu erwerben. Das Ablagefach in der Mittelkonsole hat sich vergrößert und beinhaltet einen Cup-Holder. Schalthebel, Fahrerlebnisschalter und iDrive-Controller mit Touchpad auf dem Dreh-Drückknopf erinnern an BMW 5er und 7er.
Cup-Holder sind auch in die Armlehne im Fond integriert. Eben einladen und dreigeteilt umklappen zählt ja zum Standardrepertoire bei einem SUV, der X3 ergänzt es um die um 18 Grad neigungsverstellbare Lehne.
In der Grundkonfiguration fasst der Kofferraum ordentliche 550 Liter. Die Lehne lässt sich im Verhältnis 40:20:40 umklappen und so auf ein Ladevolumen von 1.600 Liter erweitern.