VW ist die Entwicklung mit der bekannten Akribie angegangen. So
fällt der Benzinmotor gegenüber dem herkömmlichen V6 des Touareg
FSI mit 3,6 Liter Hubraum mit nur drei Liter Volumen deutlich
kleiner aus.
Bei voller Leistung entwickelt der E-Motor allein 34 kW und 300
Nm. Damit sollen rein elektrisches Fahren bis 50 km/h, elektrisches
Rangieren und eine Boostfunktion für den Benziner möglich sein.
Im Testmittel konsumierte der Hybrid 11,8 L/100 km, was für
einen 380 PS (580 Nm) starken SUV mit Benzinmotor ein sehr guter
Wert ist, aber der Diesel liegt bei nur 10,5 Litern, bei annähernd
gleichem Drehmoment (550 Nm).
Der VW Touareg Hybrid umgibt seine Passagiere mit viel Raum,
lässt ihre Blicke auf ein hochwertig verarbeitetes Interieur fallen
und stellt optional eine Phalanx an Assistenzsystemen zur
Verfügung.
Überraschend oft wird der Benzinmotor abgestellt, selbst auf der
Autobahn pausiert er erfreulich häufig, das Zusammenspiel der
Komponenten geschieht meist, ohne dass die Passagiere davon etwas
mitbekommen.
Den hohen Mehranschaffungspreis kann man also nicht wieder
einfahren. Der kultivierte Hybrid ist deshalb vor allem für
technikaffine Touareg-Freunde mit Diesel-Allergie das richtige
Auto.