Der Duo war leicht und günstig, kam aber nie in Serie. Doch bildete er die Basis für Premio und Premio Lite.
Der Duo war leicht und günstig, kam aber nie in Serie. Doch bildete er die Basis für Premio und Premio Lite.
Die Besonderheit waren zum einen die drehbaren Sessel statt einer festen Dinette …
… und eine ausziehbare Schlafcouch im Bug, die zum Doppelbett wurde. Im kurzen 390 war die Küche im Heck, auf ein Bad wurde verzichtet. Das sollte es nur im Duo 420 geben.
Der Coco sparte mit dünnen Sandwichwänden Gewicht. Für Stabilität sorgte der gewölbte Bug und die gerundeten Ecken am Heck.
Statt eines festen Bettes hatte der Coco eine Lounge hinten. War sie zum Bett umgebaut, konnte man noch auf der Mini-Dinette sitzen.
Die Bugküche bietet unter dem großen Panoramafenster viel Stehhöhe und einen tollen Ausblick. Rechts daneben das vollwertige Bad. Nach zwei Jahren wurde der Coco schon wieder aus dem Programm genommen.
Optisch konnte sich die letzte Generation des Nova sehen lassen, doch die Abkehr von der einst typischen PUAL-Bauweise nahm ihm ein wichtiges Alleinstellungsmerkmal.
Nach der Produktionsverlagerung von Bad Waldsee nach Sassenberg verfolgte Eriba eine sehr moderne Linie, die bei der eher konservativen Käuferschaft nicht (mehr) richtig verfing.
Zudem konnte der Nova auch bei der Möbelkonstruktion nicht mehr mit seinem Vorläufer mithalten. Das besiegelte sein Ende. Heute konzentriert sich Eriba auf die kompakten Baureihen Touring, Novaline und Feeling.
Vom kleinen Touring übernahm der in Handarbeit gefertigte 820 die Stahlkäfig-Konstruktion und die typische Form. Der luxuriöse Gigant rollt auf einem 2,8-Tonnen-Chassis und kostete deutlich über 100.000 Euro.
Durch die enorme Größe war die glatte Außenhaut anfangs etwas wellig, was Eriba in der Serie in den Griff bekommen hat. Doch der Markt für so große und teure Caravans war nicht groß genug. Seit 2025 ist der 820er Geschichte. Noch sind aber Neuwagen zu haben.
Yacht-Stil mit optionalem Leder und vielen gerundeten Möbeln sorgen für ein luxuriöses Ambiente. Immer an Bord: hydraulische Stützen, Batterie und viele andere Annehmlichkeiten.
Carry Back tauften Fendt und Entwicklungspartner Alko den ausziehbaren Grundträger am Heck des Banco Rosso, auf dem ein klassischer Anhängerkupplungsträger von Atera befestigt wurde.
Zwei E-Bikes mit maximal 60 kg Gewicht durften darauf montiert werden. Ab Werk wurde eigens der Unterboden verstärkt, um das bis zu 35 Kg schwere System sicher anbringen zu können.
Der Warnhinweis und ein Schutzschild weisen darauf hin, dass man keinen zweiten Anhänger an den Fendt anhängen darf und kann. Eigentlich logisch, aber man weiß ja nie!
In der Hülle des Sport realisierte Knaus einen wirklich ungewöhnlichen Grundriss, der an Raumgefühl schwer zu überbieten war. Lifestyle-Hinweis von außen: Die beiden Hochformat-Fenster.
Lounge-Sitzgruppe und Bar-Sitzgruppe, Sideboard und Küchen-Insel machen den Knaus Lifestyle bis heute zu etwas Besonderem.
Weil es kein festes Bett gibt, muss man die Lounge zu einem nicht sehr bequemen Bett umbauen, was zudem nicht ganz reibungslos klappt. Dieser Kompromiss könnte das Aus des Lifestyle bedeutet haben.
Der Lifestyle 550 LK war mit Etagenbetten auf eine Familie mit zwei Kindern zugeschnitten. Der spätere 495er verzichtete darauf.
Dass er etwas ganz Besonderes sein wollte, zeigte der Travelino unmissverständlich. Mit dem selbsttragenden Fiber Frame ging Knaus neue Wege. Aber auch diese Innovation hat aus diversen Gründen nicht überlebt.
Einzelne, frei stehende Leichtbau-Möbelmodule zeigten viel nackte Wand. Gemütlich war der Travelino nicht. Aber man wollte die neue Aufbaukonstruktion eben auch innen zeigen.
Insgesamt bot der Leichtbau-Mini einfach zu wenig Wohnkomfort angesichts des ambitionierten Preises. Im Netz sind aktuell noch ein paar Exemplare des Exoten zu finden.