Die beste Drohne für jeden Einsatzzweck

Die beste Drohne für jeden Einsatzzweck
Es gibt unzählige Drohnen: Wir zeigen Ihnen, welche Drohne für welchen Nutzer-Typ am besten geeignet ist.
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Die beste Drohne für jeden Einsatzzweck

Es gibt unzählige Drohnen: Wir zeigen Ihnen, welche Drohne für welchen Nutzer-Typ am besten geeignet ist.

© DJI

Multicopter beziehungsweise Drohnen gibt es unzählige auf dem Markt. Wir schaffen Übersicht und klären auf, welche Modelle es überhaupt gibt und wo die Unterschiede liegen.

Lange Zeit waren unbemannte Flugobjekte eine Domäne des Militärs. Mittlerweile sind Drohnen aber auch ein Thema für den Massenmarkt und für Firmen, allerdings in kleinerem Maßstab als im militarisierten Sektor. Das Interesse ist nachvollziehbar, Multicopter sind vielseitig. Sie überwachen das Firmengelände, entdecken Baufehler an Gebäuden, ersetzen Helikopterflüge in Filmproduktionen und sparen somit Geld. Hinzu kommt: Das Fliegen bereitet schlichtweg Vergnügen, vor allem aufgrund der kinderleichten Steuerung per Smartphone oder Tablet.

Multicopter für Profis und Einsteiger

  1. Einsteiger

    Im Hobby-Bereich finden sich vor allem Quadcopter, also Drohnen mit vier Rotoren. In der Mitte, in einer Art Pilotenkapsel, sitzen der Akku und die restliche Technik mit Prozessoren, Sensoren und Antennen. Teurere Geräte verfügen meist auch über eine leistungsstärkere Technik als günstigere Modelle.
    Solche einfachen Fluggeräte sind bereits zu Preisen zwischen 30 und 70 Euro erhältlich. Sie sind nicht größer als ein Handteller und wiegen bis zu 100 Gramm. Viele Extras sollten Sie nicht erwarten, hier geht es um den reinen Spaß am Fliegen. Die Geräte lassen sich zu allen Seiten bewegen, manche Modelle beherrschen auch Loopings. Auch LEDs für eine bessere Sichtbarkeit sind bei zahlreichen Drohnen vorhanden. Die Energie der Akkus reicht jedoch für bestenfalls neun Minuten Flugzeit. Hersteller sind beispielsweise ACME, Hubsan und JJRC.
  2. Luftaufnahmen

    Teurer aber vielseitiger sind Drohnen mit integrierten Kameras. So lassen sich faszinierende Luftaufnahmen erstellen, selbst Einstiegsvarianten im Miniformat sind dazu in der Lage - ist keine Cam vorhanden, lässt sich diese oft nachrüsten.
    Kameradrohnen sind ab etwa 100 Euro erhältlich. Sie nehmen Videos bis HD-Qualität mit 30 Bildern pro Sekunde auf. Hochauflösende Videos in HD sind teurer, bis zu 500 Euro kosten auf diese Weise ausgestattete Drohnen. Einen guten Namen hat sich in diesem Bereich die Firma Parrot gemacht. Das Modell "Bebob Drone" nutzt hochwertige Sensoren und eine Full-HD-Cam. Sie lässt sich per Smartphone und Tablet steuern. Das Livebild der Drohnenkamera wird ebenfalls übertragen. Noch brillanter werden Videos mit der 4K-Kamera des Copter DJI Phantom 3 Professional. Dazu kommen alle Sensoren für ein ruckelfreies Bild. Die Professional-Version kostet im Gegenzug auch 1.400 Euro.
  3. Actioncam-Einsatz

    Wenn die Qualität der integrierten Kameras nicht ausreicht, sollte eine Drohne mit nachrüstbarer Cam auf der Wunschliste stehen. Hier gibt es ebenfalls Modelle aus der Phantom-Reihe von DJI. Diese Drohnen besitzen eine Aufhängung für Actioncams wie die GoPro. Dabei befindet sich die Kamera unter der Drohne. Zwei Bügel sorgen dafür, dass die Cam keinen Schaden nimmt. Bilder werden auf das steuernde Mobilgerät gestreamt und natürlich auch gespeichert.
  4. First Person View

    Die FPV, First Person View, ist stark im Kommen aber eher für Profis interessant. Die Kamera an der Drohne überträgt das Bild in Echtzeit auf ein Endgerät wie ein Smartphone. Noch interessanter wird es zusammen mit einer VR-Brille, mit der der Pilot sich fühlt wie im Cockpit der Drohne. Die Phantom 3 überträgt sogar in HD, ältere Modelle konnten nur in SD übermitteln. Hinzu tritt eine hohe Reichweite von bis zu 1.6 Kilometern.

Drohne per Smartphone steuern

Neben der klassischen Fernsteuerung lassen sich viele Drohnen auch via WLAN vom Smartphone oder Tablet aus kontrollieren. Zum Steuern wird das Mobilgerät, wie bei einer Spiele-App, in die gewünschte Richtung geneigt, die Drohne kopiert diese Bewegung. Bekannte Modelle sind die AR Drones von Parrot. Zur Steuerung werden Apps wie AR.FreeFlight oder FreeFlight genutzt, deren Bedienung sich als sehr einfach erweist. Die Drohne wird per Fingertipp gestartet und steht dann quasi selbständig in der Luft.

Das Ausbalancieren der Drohne und das Justieren der Rotationsstärke passiert automatisch, die einfache Steuerung erleichtert Flugmanöver wie Loopings.


Quelle: In Zusammenarbeit mit PC-Welt
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