Mit welchen Netzwerken war mein System bereits verbunden?

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Mit welchen Netzwerken war mein System bereits verbunden?

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In der Registrierdatenbank sind alle Netzwerke abgespeichert, mit denen Windows schon einmal verbunden war. Hierdurch behalten Nutzer den Überblick und können sich schützen.

Manchmal kommt es vor, dass sich Windows in Netzwerken anmeldet, ohne dass die Nutzer das möchten. Das kann ein erhebliches Sicherheitsrisiko bedeuten. Damit die Anwender den Überblick behalten, speichert Windows die Netzwerke, mit denen das System verbunden war, in der Registrierdatenbank ab. Wer oft mit einem Laptop unterwegs ist, findet hier häufig eine Liste mit beachtlicher Länge vor.

So kommen Sie zur Netzwerk-Sammlung

Um zu der Liste zu gelangen, muss im Suchfenster der Taskleiste "regedit" eingegeben werden. Im Registrierungseditor muss dann der Ordner "HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\Microsoft\Windows NT\Current Version\NetworkList\Signatures\Unmanaged" aufgerufen werden. Hier wurde für jedes Netzwerk, mit dem sich Windows schon einmal verbunden hat, ein eigener Ordner erstellt. In den einzelnen Ordnern gibt es den Punkt "Description", der den genauen Namen des jeweiligen Netzwerks enthält.

Eine weitere Liste all dieser Netzwerke ist unter "HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\Microsoft\Windows NT\CurrentVersion\Network List\Profiles" zu finden. Hier können weitere Informationen zu den einzelnen Netzwerken ausgelesen werden. Unter anderem erfahren die Nutzer, wann zum ersten und bisher letzten Mal eine Verbindung zu dem jeweiligen Netzwerk bestanden hat und ob diese mittels LAN-, WLAN- oder Mobilfunkverbindung hergestellt wurde. Hierfür ist es aber erforderlich, die Informationen im Hexadezimalcode unter "DateCreated" und "DateLastConnected" zu verstehen. Mit dem Tool DCode ist es möglich, den Hexadezimalcode zu entschlüsseln und sich das Datum so anzeigen zu lassen, wie man es von Windows gewohnt ist.

So lesen Sie die Netzwerk-Einträge

Über "NameType" ist ersichtlich, um was für einen Typ es sich bei dem jeweiligen Netzwerk handelt. Auch hier liegen die Informationen als Code vor. Diese stehen für Funknetzwerke (0x00000047), ein kabelgebundenes LAN (0x00000006) und Mobilfunkverbindungen (0x00000017). Unter "Category" ist zudem ersichtlich, zu welchem Profil Windows das jeweilige Netzwerk rechnet. Hierbei wird zwischen öffentlichen Netzwerken ("0"), privaten Netzwerken ("1") und Domänennetzwerken ("2") unterschieden.

Seit Windows 7 fügt Microsoft seinen Betriebssystemen das System NLA (Network Location Awareness) hinzu. Dieses sorgt dafür, dass neu hinzukommende Netzwerke erkannt und katalogisiert werden. Unter anderem erhalten die Netzwerke die GUID-Kennung (Global Unique Identifier) und ein eindeutiges Profil. Die Windows-Firewall, die für den Schutz des Systems verantwortlich ist, arbeitet mit diesen Netzwerkinformationen und greift bei Bedarf auf diese zu. So ist es Windows unter anderem möglich, für jedes Netzwerk spezifische Regeln aufzustellen und sich bestmöglich zu schützen. Bei der Zuordnung wird zwischen "Öffentlich", "Arbeit" und "Privat" unterschieden. Außerdem ist so für größtmögliche Transparenz gesorgt, da die Nutzer jederzeit einsehen können, mit welchen Netzwerken sie verbunden waren.

Quelle: In Zusammenarbeit mit PC-Welt
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