FC-Schreck Kramaric und Co. schüren Kölner Abstiegsängste

Kramaric über Zukunft in Hoffenheim: "Müssen uns nicht
stressen"
Bild 1 von 1

Kramaric über Zukunft in Hoffenheim: "Müssen uns nicht stressen"

 © SID

FC-Schreck Andrej Kramaric und seine Kollegen vom Angstgegner haben die prekäre Kölner Lage im Abstiegskampf weiter verschärft.

Sinsheim (SID) - Die 1. FC Köln unterlag beim Rückrundenauftakt der Fußball-Bundesliga 0:3 (0:2) bei der TSG Hoffenheim. Damit bleiben die Rheinländer mit mageren 15 Punkten auf dem Relegationsplatz.

Kramaric per Hand- und Foulelfmeter (7. und 75.) sowie Christoph Baumgartner (28.) trafen für die Hoffenheimer (22 Zähler), die den sechsten Sieg in Folge gegen den FC feierten. Im Hinspiel (3:2) hatte Vize-Weltmeister Kramaric, der mit 74 Toren Ivica Olic überholt hat und damit so oft wie kein Kroate zuvor in der Eliteklasse erfolgreich war, sogar dreimal getroffen. 

Für die Kölner scheiterte Anthony Modeste mit einem Foulelfmeter an Oliver Baumann (78.). Der TSG-Schlussmann hatte schon beim Sieg bei Hertha BSC am Dienstag (3:0) einen Elfmeter pariert. Der Erfolg der Kölner unter der Woche bei Schlusslicht Schalke 04 (2:1) war offenbar nur ein Strohfeuer - es war der einzige Dreier in den zurückliegenden sieben Partien. 

Beim Geisterspiel in Sinsheim wollten sich die Kölner, die ohne Sebastian Andersson, Florian Kainz und Rafael Czichos auskommen mussten, zunächst auf die Defensive konzentrieren. Das ging an der alten Wirkungsstätte von Trainer Markus Gisdol allerdings schief. Nach einem Handspiel von Sava-Arangel Cestic traf Kramaric früh vom Punkt.

Nach dem Rückstand kam der FC, der am kommenden Sonntag auf den direkten Konkurrenten Arminia Bielefeld trifft, etwas besser ins Spiel. Die Kraichgauer, die am Samstag bei Spitzenreiter Bayern München ran müssen, agierten in dieser Phase zu passiv. Dennoch sorgte Kramaric bei einem Konter für Gefahr (27.). Im Anschluss an die folgende Ecke traf Baumgartner elegant per Hacke.

Gisdol reagierte umgehend und wechselte nach einer halben Stunde gleich doppelt. Cestic und Kingsley Ehizibue mussten raus, Jorge Mere und Jan Thielmann kamen. Die Maßnahme brachte neuen Schwung, doch Marius Wolf scheiterte aus kurzer an Baumann (34.). 

Kurz darauf sorgten wieder Kramaric (42.) und Ihlas Bebou (43.) auf der Gegenseite für Gefahr. Pech hatte der FC in der Nachspielzeit der ersten Hälfte, als Wolf nach einer Ecke per Kopf den Pfosten traf.

Zu Beginn des zweiten Durchgangs verloren die nach wir vor stark ersatzgeschwächten Hoffenheimer, bei denen neun Profis fehlten, die Kontrolle. Der Anschlusstreffer war für die drängenden Kölner in Reichweite.

Nach einer Stunde kam der Ex-Hoffenheimer Modeste. Es war aber kurz darauf Kramaric, der die Vorentscheidung verpasste (65.). Nachdem Modeste Baumgartner gefoult hatte, schlug Kramaric erneut vom Punkt zu.

Quelle: 2021 Sport-Informations-Dienst, Köln
Top-Themen
Die deutschen Kunstturner sind in der olympischen Mannschaftsentscheidung in Tokio über eine Nebenrolle nicht ...mehr
Die Olympischen Spiele in Tokio sind gestartet und auch Deutschland schickt zahlreiche Sportlerinnen und Sportler ins ...mehr
Der Gold-Traum von Topfavoritin Naomi Osaka ist völlig überraschend schon im Achtelfinale des Tennisturniers von Tokio ...mehr
Anzeige
gekennzeichnet mit
JUSPROG e.V. - Jugendschutz
freenet ist Mitglied im JUSPROG e.V.