Formel 1: Kurzarbeit für Vettel, Bestzeit für Verstappen

Formel 1: Kurzarbeit für Vettel, Bestzeit für Verstappen
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Formel 1: Kurzarbeit für Vettel, Bestzeit für Verstappen

 © SID

Ein gebrauchter Tag für Sebastian Vettel, ein vielbeachtetes Comeback von Nico Hülkenberg und eine erstaunliche Tagesbestzeit für Lance Stroll.

Silverstone (SID) - Ein gebrauchter Tag für Sebastian Vettel in einem störrischen Ferrari, ein vielbeachtetes Comeback von Nico Hülkenberg im Racing Point und eine erstaunliche Tagesbestzeit für dessen Teamkollegen Lance Stroll: Am ersten Trainingstag des britischen Grand Prix in Silverstone hatte die Formel 1 einiges zu bieten. Der Weltmeister ließ es derweil ruhig angehen, Mercedes-Frontmann Lewis Hamilton begnügte sich in den beiden Sessions vorerst mit den Plätzen zwei und fünf.

Das Interesse galt vor allem Hülkenberg, der neun Monate nach seiner Ausmusterung bei Renault als Ersatz des positiv auf Corona getesteten Mexikaners Sergio Perez an diesem und möglicherweise auch am nächsten Wochenende bei Racing Point einspringt. Zwar klagte der 33-Jährige zwischenzeitlich über eine taube Pobacke in einem noch nicht optimal angepassten Sitz, landete aber in beiden Sessions in den Top Ten.

So weit kam Vettel nicht, er brachte mittags nur zwei Runden zustande, ehe ihn ein Defekt an der Ladeluftkühlung des Ferrari ausbremste. Bis dahin hatte der viermalige Weltmeister noch keine Zeit auf der Uhr. Im zweiten freien Training am Nachmittag störte Vettel ein herumfliegendes Teil im Cockpit seines Autos, doch weder er selbst noch seine Mechaniker fanden das Corpus Delicti. 

So blieb dem Heppenheimer nur Platz 18 im zweiten Training als bestes Tagesergebnis, hinter ihm folgten nur noch Kevin Magnussen im Haas und Nicholas Latifi im Williams. Besser machte es Vettels Teamkollege Charles Leclerc, der im zweiten Training immerhin Vierter wurde.

Derweil plauderte Racing-Point-Teamchef Otmar Szafnauer bei Sky über die Ereignisse seit Bekanntwerden des positiven Dopingtests von Perez am Donnerstag. Man habe danach "sehr viel in sehr kurzer Zeit" erledigen müssen. Vor allem "mussten wir Hülkenberg finden und ihn dazu bringen, das auch zu machen - das war aber nicht so schwierig. Ich denke, er hatte Bock drauf."

Quelle: 2020 Sport-Informations-Dienst, Köln
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