Bergers Verlobte beleidigt: Mann bekennt sich schuldig
Die Nachrichten seien "absolut abscheulich" gewesen, heißt es vonseiten der Ermittler.
Ein Mann hat sich schuldig bekannt, der Verlobten von Deutschlands Nationaltorhüterin Ann-Katrin Berger rassistische und beleidigende Nachrichten in den Sozialen Medien geschickt zu haben. Die Nachrichten, die die englische Fußball-Nationalspielerin Jess Carter erhalten hatte, seien "absolut abscheulich" gewesen und "haben Frau Carter und ihrer Familie seelisches Leid zugefügt. Ich begrüße daher das Schuldbekenntnis", sagte Mark Roberts, Polizeipräsident von Cheshire und nationaler Leiter der Überwachung von Fußballspielen.
"Jeder ist für sein Handeln und seine Worte verantwortlich, und das gilt auch für das Posten von Nachrichten in Sozialen Medien", führte Roberts aus. In diesem Fall seien "hasserfüllte und bösartige Nachrichten" verschickt worden "in der Annahme, sich hinter seinem Benutzernamen verstecken zu können."
Der laut BBC 60 alte Täter habe vor dem Amtsgericht Blackburn eingeräumt, zwischen dem 19. und 23. Juni des vergangenen Jahres beleidigende Nachrichten an Carter verschickt zu haben. Die Ermittler hatten die IP-Adresse des Mannes zurückverfolgt, bei der Durchsuchung des Wohnsitzes wurde zudem ein Schlagstock gefunden. Ein Urteil soll am 25. März gesprochen werden.
Die 28 Jahre alte Carter hatte während der EM im vergangenen Sommer rassistische Attacken öffentlich gemacht. Sie erhielt viel Unterstützung und Zuspruch, zog sich trotzdem vorübergehend aus den Sozialen Medien zurück.