US Open: Kaymer und Woods verpassen Cut - nur Johnson unter Par

US Open: Kaymer und Woods verpassen Cut - nur Johnson unter
Par
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US Open: Kaymer und Woods verpassen Cut - nur Johnson unter Par

 © SID

Deutschlands Spitzengolfer Martin Kaymer hat nach seinem miserablen Start bei der US Open den Cut krachend verpasst.

Southampton (SID) - Auch Superstar Tiger Woods (USA) gelang am zweiten Tag nicht die erhoffte Aufholjagd. Der frühere Weltranglistenerste Kaymer (Mettmann) ließ auf dem Par-70-Kurs in Southampton/New York seiner indiskutablen 83 eine 75 folgen und verpasste den Cut (148) um zehn Schläge.

Woods stand mit insgesamt 150 Schlägen (78+72) ein wenig besser da. Der 14-malige Majorsieger hatte letztlich allerdings zwei Schläge zu viel auf dem Konto, um sich für die letzten beiden Runden zu qualifizieren. "Ich bin nicht glücklich mit meinem Spiel", sagte er: "Ich liege zehn über Par, darüber kann man sich nicht freuen. Ich habe die Putts nicht gemacht, vor allem die wichtigen habe ich verpasst, mit denen man das Momentum erhalten kann."

An der Spitze des Klassements gab sich Dustin Johnson keine Blöße. Der Weltranglistenerste spielte eine 67 und war mit insgesamt 136 Schlägen (-4) der einzige Starter, der nach zwei Runden ein Ergebnis unter Par auf seiner Scorecard hatte. Ärgste Verfolger des US-Profis, der die US Open 2016 gewonnen hatte, sind seine Landsleute Charley Hoffman und Scott Piercy (je 140).

Der 33 Jahre alte Kaymer, der 2014 bei der US Open seinen zweiten und bislang letzten Major-Titel gewonnen hatte, hatte am Donnerstag kein einziges Loch unter Par gespielt, am Freitag gelang ihm am Schlussloch immerhin das erste Birdie. Sechs Bogeys nahmen ihm dennoch jede Chance.

Woods, dessen US-Open-Erfolg 2008 der letzte von 14 Major-Erfolgen war, zeigte am Freitag erst spät die nötige Form für eine Aufholjagd. Mit zwei Schlaggewinnen an den letzten beiden Löchern verbesserte er seine Bilanz, lag aber in der Tageswertung zwei über Par.

Insgesamt fielen sieben ehemalige Weltranglistenerste dem Cut zum Opfer. Neben Kaymer und Woods waren dies Ernie Els (Südafrika), Rory McIlroy (Nordirland), Jordan Spieth (USA) sowie die Australier Adam Scott und Jason Day.

Quelle: 2018 SID (Sport Informationsdienst Neuss)
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