Weltmeister Vetter gewinnt Diamond-League-Meeting in Oslo

Vetter mit Traumwurf ins Finale - Röhler und Hofmann
scheitern
Bild 1 von 1

Vetter mit Traumwurf ins Finale - Röhler und Hofmann scheitern

 © SID

Speerwurf-Weltmeister Johannes Vetter (Offenburg) hat bei seinem Saisondebüt das Diamond-League-Meeting in Oslo gewonnen.

Oslo (SID) - Speerwurf-Weltmeister Johannes Vetter (Offenburg) hat bei seinem Saisondebüt das Diamond-League-Meeting in Oslo gewonnen. Der 26-Jährige, der zuletzt an einer entzündeten Sehne im Fuß laboriert hatte, kam im ersten Versuch auf 85,27 m.

"Ich habe lieber aufgehört, ich habe etwas in den rechten Adduktoren gespürt. Als Vorsichtsmaßnahme habe ich gestoppt", sagte Vetter, der nach dem zweiten Versuch ausstieg: "Ich werde am Freitag zum Arzt gehen. Es ist aber etwas anderes als die Verletzung, die mich bisher an den Starts hinderte."

Der deutsche Meister und Weltjahresbeste Andreas Hofmann (Mannheim) wurde mit 82,92 Vierter, Olympiasieger Thomas Röhler (Jena) belegte mit 82,63 Platz sechs vor Saison-Aufsteiger Bernhard Seifert (Potsdam/82,33).

Erneut in guter Form zeigte sich Hürdensprinterin Cindy Roleder (Halle). Die EM-Dritte kam in Saisonbestzeit von 12,93 Sekunden als Vierte ins Ziel. Es gewann Christina Clemons aus den USA in 12,69.

Die ehemalige Kugelstoß-Weltmeisterin Christina Schwanitz (LV Erzgebirge) belegte Platz fünf. Die 33-Jährige erreichte 18,48 m. Weltmeisterin Gong Lijao (China) siegte mit 19,51 m, Olympiasiegerin Michelle Carter (USA) wurde mit 18,28 m Achte.

Die deutsche Dreisprung-Rekordlerin Kristin Gierisch (Chemnitz) wurde mit 13,71 m Achte. Es gewann Olympiasiegerin Caterine Ibarguen (Kolumbien) mit Weltjahresbestleistung von 14,79. Gierisch hatte bei ihrem Saisoneinstieg in Garbsen Anfang Juni mit 14,61 einen deutschen Freiluft-Rekord aufgestellt.

Die WM-Norm (9:40,00 Minuten) knackte Europameisterin Gesa Felicitas Krause (Trier) in ihrem ersten Saisonrennen über die 3000 m Hindernis. Die 26-Jährige kam als beste Europäerin in 9:20,31 auf Platz acht ins Ziel. Es siegte die Kenianerin Norah Jeruto in Weltjahresbestleistung von 9:03,71.

Für das sportliche Highlight des Abends sorgte Lokalmatador Karsten Warholm. Der 23-Jährige stellte über die 400 m Hürden in 47,33 Sekunden einen Europarekord auf. Er verbesserte die fast 24 Jahre alte Bestmarke des Franzosen Stephane Diagana um vier Hundertstelsekunden.

Im Hochsprung stellte Weltmeisterin Marija Lassizkene eine Weltjahresbestleistung auf, die "Neutrale Athletin" aus Russland kam über 2,01 m. Über 100 m lief Vize-Weltmeister Christian Coleman (USA) in 9,85 Sekunden ebenfalls Weltjahresbestleistung.

Quelle: 2019 Sport-Informations-Dienst, Köln
Top-Themen
Deutschland hat wieder eine Weitsprung-Olympiasiegerin: Malaika Mihambo triumphierte am Dienstag bei den Sommerspielen ...mehr
Der viermalige Formel-1-Weltmeister Sebastian Vettel ist nach seinem zweiten Platz beim Großen Preis von Ungarn ...mehr
Sydney McLaughlin hat bei den Olympischen Sommerspielen in Tokio für den nächsten Fabel-Weltrekord gesorgt.mehr
Anzeige
gekennzeichnet mit
JUSPROG e.V. - Jugendschutz
freenet ist Mitglied im JUSPROG e.V.