Fecht-EM: Joppich und Limbach scheitern zum Auftakt im Viertelfinale

Fechten: Joppich bester Deutscher in Kairo - Ndolo auf Rang
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Fechten: Joppich bester Deutscher in Kairo - Ndolo auf Rang 17

 © SID

Die deutschen Fechter sind am ersten Wettkampftag der Fecht-EM in Tiflis/Georgien (12. bis 17. Juni) leer ausgegangen.

Tiflis (SID) - Die deutschen Fechter sind am ersten Wettkampftag der Fecht-EM in Tiflis/Georgien (12. bis 17. Juni) leer ausgegangen. Am besten präsentierten sich noch der viermalige Florett-Weltmeister Peter Joppich (Koblenz) und die deutsche Säbel-Meisterin Anna Limbach (Dormagen), die jeweils das Viertelfinale erreichten.

Bei den Herren wurde Olympiasieger Daniele Garozzo aus Italien neuer Europameister im Florett. Im Finale setzte er sich gegen Titelverteidiger Timur Safin aus Russland mit 13:12 durch. Im Damen-Säbel sorgte Teodora Kachiani im Finale mit 15:8 gegen die Italienerin Rossella Gregorio für einen goldenen Auftakt der georgischen Gastgeber.

Im Herren-Florett kam es im Achtelfinale zu einem deutschen Duell zwischen Joppich und André Sanita (Bonn), welches der erfahrenere Joppich souverän mit 15:9 für sich entschied. Im Viertelfinale war aber auch für den Weltcupsieger von Bonn Endstation. Gegen den Weltranglisten 22. Jérémy Cadot (Frankreich) hatte Joppich keine Chance (2:15).

Peking-Olympiasieger Benjamin Kleibrink (Tauberbischofsheim) war bereits in der Auftaktrunde enttäuschend an Alex Tofalides (Zypern) gescheitert (12:15). Für Alexander Kahl (Tauberbischofsheim) war in der Runde der letzten 32 nach einem 9:15 gegen Timur Safin Endstation.

Bei den Säbelfechterinnen war Anna Limbach (Dormagen) noch die beste Deutsche. Die neunmalige deutsche Meisterin verlor im Viertelfinale von einem Infekt geschwächt gegen die erst 16 Jahre alte Ungarin Liza Pusztai 12:15.

Judith Kusian (Dormagen) scheiterte im Sechzehntelfinale, Lea Krüger (Leverkusen) in der Runde der letzten 64. Für Ann-Sophie Kindler (Eislingen) war bereits in der Vorrunde Schluss.

In der nacholympischen Saison sind die Wettkämpfe in der georgischen Hauptstadt eine kleine Standortbestimmung vor dem Saisonhöhepunkt bei der Heim-WM in Leipzig (19. bis 26. Juli) nur vier Wochen später.

Quelle: 2017 SID (Sport Informationsdienst Neuss)
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