Heintz und Hentke locker eine Runde weiter, Mixed-Staffel im Finale

Heintz und Hentke locker eine Runde weiter, Mixed-Staffel im
Finale
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Heintz und Hentke locker eine Runde weiter, Mixed-Staffel im Finale

 © SID

Die Medaillenkandidaten Philip Heintz und Franziska Hentke haben bei der Schwimm-WM ohne Probleme ihre Auftakthürde gemeistert.

Budapest (SID) - Die Medaillenkandidaten Philip Heintz und Franziska Hentke haben bei der Schwimm-WM ohne Probleme ihre Auftakthürde gemeistert und dabei Kräfte gespart. Der Weltjahresbeste Heintz (Heidelberg) schwamm im Vorlauf über 200 m Lagen als Siebter ins Halbfinale am Mittwochabend. Europameisterin Hentke qualifizierte sich als Sechste über 200 m Schmetterling für die nächste Runde. 

Für die zweite deutsche Finalteilnahme der Titelkämpfe in der Duna Arena sorgte am Mittwochvormittag die gemischte Lagenstaffel. Das DSV-Quartett mit Lisa Graf (Berlin), Christian vom Lehm (Wuppertal), Aliena Schmidtke (Magdeburg) und Marius Kusch (München) rutschte auf Platz acht (3:47,66) gerade so in den Endlauf, weil die deutlich schnellere Staffel von WM-Gastgeber Ungarn wegen eines Wechselfehlers disqualifiziert wurde. Die USA schwammen im Vorlauf den sechsten Weltrekord (3:40,28) dieser WM.

"Für das Halbfinale hat es gereicht, mehr wollte ich nicht machen", sagte Heintz nach seiner auf dem Papier nur mäßigen Zeit von 1:58,99 Minuten. Erst im Halbfinale wolle er seine Karte aufdecken, sagte der Kurzbahn-Vizeweltmeister: "Jetzt ein Mittagsschläfchen - und dann wird das was."

Auch Hentke pokerte sich mit einer Zeit von 2:08,06 Minuten ins Halbfinale. "Da ist definitiv noch Luft nach oben", sagte die Magdeburgerin, die bei der DM in Berlin knapp zwei Sekunden schneller gewesen war.

Vorlaufschnellste war Dreifach-Olympiasiegerin Katinka Hosszu, die im möglichen Finale am Donnerstag die Duna Arena erneut zum Kochen bringen dürfte. "Das sollte kein Problem für mich sein, denn ich habe dafür einen Plan im Kopf", sagte Hentke. Verraten wollte sie ihn aber erst nach dem Finale.

Für Sprinter Damian Wierling kam dagegen im Vorlauf über 100 m Freistil das Aus, der Essener war auf Platz 25 um vier Zehntelsekunden langsamer als bei der DM in Berlin. "Scheiße", sagte der 21-Jährige: "Das war nix." Er sei leicht erkältet gewesen, habe sich im Wasser aber dennoch gut gefühlt: "Ich kann es mir nicht erklären."

Quelle: 2017 SID (Sport Informationsdienst Neuss)
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