Darum ist das Musikdrama "Clouds" im Corona-Jahr so wichtig

In "Clouds" sind Neve Campbell und Fin Argus als Mutter und Sohn
zu sehen.
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In "Clouds" sind Neve Campbell und Fin Argus als Mutter und Sohn zu sehen.

 © © Disney

Am 16. Oktober startet das emotionale Musikdrama "Clouds" bei Disney+. Im Interview verraten die Hauptdarsteller Neve Campbell und Fin Argus, warum der Film genau zur richtigen Zeit erscheint.

Es ist eine emotionale und wahre Geschichte über Freundschaft, Liebe und die Kraft der Musik, die der Streamingdienst Disney+ ab 16. Oktober präsentiert. In dem Drama "Clouds", das auf dem Buch "Clouds: A Memoir" von Laura Sobiech basiert, dreht sich alles um deren musikalischen Sohn Zach, der mit einer seltenen Form von Knochenkrebs lebt. Im Interview mit der Nachrichtenagentur spot on news erzählen die Darsteller Neve Campbell (47, "Scream") und Fin Argus (22), wie sie versuchten, der Geschichte von Zach Sobiech (1995-2013) gerecht zu werden, und erklären, weshalb die Botschaft von "Clouds" im Corona-Jahr 2020 besonders wichtig ist.

Besetzung musste sich "verletzlich zeigen"

"Ich flippe immer noch aus, wenn ich eine Filmszene sehe", sagt Argus im Hinblick auf seine erste Hauptrolle in einem großen Spielfilm. Der 22-jährige US-Amerikaner erfährt in seiner Rolle des Zach, dass sein Krebs gestreut hat, und versucht fortan, einen Plattenvertrag zu ergattern. Unterstützt wird er von seinen Eltern Rob und Laura, die von Tom Everett Scott (50, "Von Frau zu Frau") und Neve Campbell verkörpert werden.

"Ich erinnere mich daran, dass ich das Drehbuch las und dachte: Das verlangt einem viel ab", berichtet die Kanadierin. Wie ihr junger Co-Star versuchte auch sie, die emotionale Geschichte des späteren Bandmitglieds von A Firm Handshake "auf eine würdige Art und Weise" zu erzählen. Damit dies gelang, hätten sich alle Schauspieler, darunter auch Sabrina Carpenter (21, "The Hate U Give") und Madison Iseman (23, "Annabelle 3"), Newcomer Argus zufolge "sehr verletzlich zeigen und sich sehr schnell öffnen" müssen.

"Du findest heraus, dass du stirbst, also fang einfach an, zu leben"

Die wiederkehrende Botschaft in "Clouds" lautet "Du findest heraus, dass du stirbst, also fang einfach an, zu leben". Eine Botschaft, die "in einem Jahr wie diesem, in dem jeder mit seiner eigenen Sterblichkeit konfrontiert wird, mehr denn je gehört werden muss", sagt der 22-Jährige. Er hege die Hoffnung, dass die Zuschauer sich in Zeiten der Corona-Pandemie genau wie er selbst dazu inspirieren lassen, "jeden Tag auf den Wert und die Schönheit zu achten, die dieser besitzt".

Der Meinung, dass der neue Film von Regisseur Justin Baldoni (36, "Jane the Virgin") in die heutige Zeit passt, ist auch Campbell. "Wir können uns aussuchen, ob wir in einem Zustand der Angst leben wollen oder nicht", sagt sie. Hauptfigur Zachs Botschaft sei es, "nicht in Angst zu leben - trotz alledem, was einem vielleicht bevorsteht".

"Clouds" sollte im Kino starten

"Clouds" sollte ursprünglich nicht direkt auf Disney+ erscheinen, sondern auf der großen Leinwand Premiere feiern. Die Auswirkungen der Corona-Pandemie auf die Filmbranche machten Warner Bros. jedoch einen Strich durch die Rechnung. Im Mai dieses Jahres vergab das Filmstudio die Vertriebsrechte an den Streamingdienst.

Quelle: spot on news AG
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