"Nach wie vor pro Amerika": Markus Söder macht USA-Bekenntnis
Markus Söder ist "nach wie vor pro Amerika". Das hat der bayerische Ministerpräsident am Rande der Klausur der CSU-Landesgruppe im Kloster Seeon im Gespräch mit dem TV-Sender phoenix klargestellt. Er müsse allerdings zugeben, "es ist schwerer als früher", so der 59-Jährige.
"Ohne die Amerikaner können wir weder unsere Sicherheit gewährleisten im Inneren, was Geheimdienstinformationen betrifft, noch können wir uns, jedenfalls im Moment, effektiv verteidigen", begründete Markus Söder sein klares USA-Bekenntnis. Mit Blick auf den Grönland-Konflikt meint der CSU-Politiker, dass Donald Trump hier klare Sicherheitsinteressen hätte. Er sei aber auch überzeugt davon, dass die USA und Dänemark "am Ende einen Weg finden, wie sie das miteinander irgendwie regeln können".
Auch über den Ausbau der Bundeswehr sprach Markus Söder im phoenix-Interview. "Da müssen wir noch mal einen Zacken zulegen", sagte er und gab an, dass die gemachten Zeitpläne noch einmal überdacht werden müssen. Angesichts der "internationalen Entwicklung, auch der Tatsache, dass die Verlässlichkeit der Amerikaner nicht automatisch so ist, wie die letzten 30 Jahre", müssen man die Vorgänge hier "beschleunigen und stärken", erklärte Söder weiter und fügte an: "Wir werden nicht automatisch beschützt, wie es früher war."