Herzogin Meghan: So war ihr erster TV-Auftritt nach dem "Megxit"
Das groß angekündigte erste TV-Interview von Herzogin Meghan nach dem "Megxit" war eigentlich gar keines. Stattdessen gab es ein im Sommer 2019 aufgezeichneten Einspieler zu ihrer Disney-Doku.
Mit großer Spannung wurde der erste TV-Auftritt von Herzogin Meghan (38) nach dem "Megxit" erwartet. In der Show "Good Morning America" sollte die 38-Jährige, so hatten es zuvor mehrere Medien berichtet, vor die Kamera treten und ein Interview geben. Doch wer gedacht hat, das Ganze sei eine Live-Fragerunde, wurde schwer enttäuscht. Denn in der Show wurden nur Schnipsel aus einem Gespräch gezeigt, dass im Sommer 2019 aufgezeichnet wurde. Damals hatte Disney Meghan während der Arbeiten zu dem Dokumentarfilm "Elephants" befragt, in dem sie als Erzählerin seit dem 3. April bei dem Streamingdienst Disney+ zu hören ist.
"Ich hatte wirklich großes Glück"
Sie sei sehr dankbar darüber, dass sie diese Geschichte von Elefanten "zum Leben erwecken" konnte, so Meghan in dem knapp zweiminütigen Einspieler, der unter anderem auch auf dem Twitter-Account des Senders ABC zu sehen ist. "Ich hatte wirklich großes Glück, dass ich hautnah Erfahrungen mit Elefanten in ihrem natürlichen Lebensraum sammeln konnte", erklärt die 38-Jährige weiter.
Duchess Meghan Markle talks about Disneynature film 'Elephant' in exclusive 1st look that features an interview with producers from last summer. https://t.co/mzu6P496cg pic.twitter.com/F3eaXQuAne
— Good Morning America (@GMA) April 20, 2020
Ihre Hoffnung sei es, dass die Menschen beim Ansehen der Doku erkennen würden, wie "verbunden" sie mit den Tieren in Wirklichkeit sind. "Wenn uns klar wäre, mit welchen Hindernisse sie konfrontiert sind, dann würden wir uns auf eine ganz andere Art und Weise umeinander, unseren Planeten und diese Tiere kümmern", ist sich Meghan sicher.
Wie werden Harry und Meghan jetzt angesprochen?
"Königliche Hoheit" gehört als Anrede der Vergangenheit an. Dennoch bleiben Harry und Meghan königliche Titel. Sie werden nun mit Harry, Herzog von Sussex, und Meghan, Herzogin von Sussex, angesprochen. Diese Titel erhielten die beiden von Queen Elizabeth II. zu ihrer Hochzeit im Mai 2018. Harry bleibt zudem Prinz.Bleibt Harry trotzdem auf Platz sechs der britischen Thronfolge?
Ja, Harry bleibt weiterhin auf Platz sechs der britischen Thronfolge. Auch sein Sohn Archie Harrison Mountbatten-Windsor bleibt in der Thronfolge auf Platz sieben. Da die Thronfolge auf Gesetzen basiere, müsste das Parlament einschreiten, um eine Person aus der Thronfolge zu entfernen, wie die Historikerin und Autorin Marlene Koenig im Gespräch mit "Royal Central" sagte.Wie steht es um ihre Schirmherrschaften?
Mit dem Segen der Queen werden die Sussexes weiterhin ihre privaten Schirmherrschaften behalten, teilte das britische Königshaus mit. Bei Harry zählen unter anderem die Invictus Games Foundation und die Rugby Football League dazu. Die Schirmherrschaften beim Militär wird der Herzog von Sussex allerdings abgeben.Woher nehmen Harry und Meghan jetzt ihr Geld?
Harry und Meghan gaben bereits bei ihrem ersten "Megxit"-Statement Anfang Januar 2020 bekannt, dass sie fest entschlossen seien, "finanziell unabhängig" zu werden. Sie werden keine öffentlichen Gelder mehr für royale Aufgaben erhalten, heißt es in dem neuen Statement des Palasts. Allerdings soll angeblich Harrys Vater Prinz Charles das junge Paar unterstützen und ihnen britischen Medienberichten zufolge Geld aus seinem Privatvermögen zur Verfügung stellen.Können Harry und Meghan nun normale Berufe ausüben?
Meghan und Harry können sich beruflich entfalten, allerdings soll alles, was sie diesbezüglich unternehmen, den Werten der königlichen Familie entsprechen, heißt es. In der Disney-Tierdokumentation "Elefanten" fungierte Herzogin Meghan bereits als Erzählerin. Den Markennamen "Sussex Royal" sollen sie nicht mehr benutzen. Die beiden planen ein Non-Profit-Imperium unter dem Namen "Archewell" aufzubauen.Wer übernimmt Harry und Meghans Aufgaben?
Die Mitglieder der royalen Kernfamilie um die Queen, den Thronfolger Prinz Charles und Prinz William werden voraussichtlich deutlich mehr zu tun bekommen. Nicht nur Harry und Meghan fallen zukünftig aus. Queen-Gatte Prinz Philip ist 2017 in Rente gegangen. Und auch Queen-Sohn Prinz Andrew ist im Zuge des Epstein-Skandals von seinen royalen Pflichten zurückgetreten.Kann Harry jederzeit seine Oma, die Queen, besuchen?
In ihren letzten Statements betonte Queen Elizabeth immer wieder, dass Harry und Meghan zur Familie gehören. "Harry, Meghan und Archie werden immer geliebte Mitglieder meiner Familie sein", schreibt sie in ihrem offiziellen Statement zum Rücktritt der Sussexes. Des Weiteren betont sie, dass sie sehr stolz darauf sei, dass Meghan so schnell zu einem Mitglied der Familie geworden ist. Anzeichen dafür, dass die beiden weiterhin zur Familie gehören und anerkannt bleiben.An welchem Ort geht es für das Paar weiter?
Harry und Meghan wollen offenbar hauptsächlich in den USA und Kanada leben. Auch dort stellt sich für das prominente Paar aber die Sicherheitsfrage, für die Kosten müssen sie wohl selbst aufkommen.
Der Rücktritt von Herzogin Meghan und ihrem Mann Prinz Harry (35) als Senior Royals war am 1. April offiziell in Kraft getreten.