"Tatort: Leonessa": Woher kennt man Leon Grimminger?

Leon Grimminger (Michelangelo Fortuzzi) gibt Lena Odenthal
(Ulrike Folkerts) zu erkennen, dass ihm alles gleichgültig ist
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Leon Grimminger (Michelangelo Fortuzzi) gibt Lena Odenthal (Ulrike Folkerts) zu erkennen, dass ihm alles gleichgültig ist

 © SWR/Jacqueline Krause-Burberg

Im neuesten Fall von Odenthal und Stern haben es die Ludwigshafener Ermittlerinnen mit drei Teenagern aus schwierigen Verhältnissen zu tun. Doch woher kennt man das Gesicht des völlig verlorenen Leon Grimminger im "Tatort: Leonessa"?

Im "Tatort: Leonessa" (8.3., Das Erste) aus Ludwigshafen wurde ein Barbesitzer in seiner Westernkneipe erschossen. Auf der Suche nach dem Täter geraten die Ermittlerinnen Lena Odenthal (Ulrike Folkerts, 58) und Johanna Stern (Lisa Bitter, 36) in einen Kreis aus Jugendlichen, die offenbar völlig antriebslos in den Tag hineinleben und ein gefährliches Geschäftsmodell betreiben. Leon Grimminger ist einer von ihnen. Der bleiche Junge, der zwischen Trübsal und Euphorie schwebt, wird großartig verkörpert von Michelangelo Fortuzzi (19).

Ausgezeichnete Leistung im Vergewaltigungsdrama "Alles Isy"

Der am 23. Januar 2001 geborene Michelangelo Fortuzzi stammt aus einer deutsch-italienischen Theaterfamilie. Sowohl sein Vater Alberto Fortuzzi (65) als auch sein älterer Bruder Valentino Fortuzzi (22) sind Schauspieler.

Michelangelo Fortuzzi machte zum ersten Mal 2018 mit dem rbb-Drama "Alles Isy" auf sich aufmerksam. Darin verkörperte er den 16-jährigen Jonas, der nach einer gemeinsam mit zwei Freunden begangenen Vergewaltigung einer Mitschülerin mit Schuldgefühlen kämpft. Für seine schauspielerische Leistung wurde er 2019 mit dem Deutschen Fernseh-Förderpreis ausgezeichnet.

Serienstar und Krimi-Liebhaber

Seit 2018 ist er in der Funk-Serie "Druck" zu sehen, die über die Social-Media-Plattform YouTube ausgestrahlt wird. In der deutschen Adaption des norwegischen Originals "SKAM" spielt er die Rolle des Matteo Florenzi, der auf der Suche nach seiner sexuellen Orientierung ist. Die Serie war für den Grimme-Preis 2019 in der Sparte "Kinder & Jugend" nominiert.

Aber auch in deutschen Fernsehproduktionen war Fortuzzi bereits zu sehen. Unter anderem in "Inga Lindström" (2015) und "Notruf Hafenkante" (2019). Im Dreiteiler "Preis der Freiheit" konnte er 2019 ebenfalls eine Rolle ergattern.

Quelle: spot on news AG
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