Ausblick 2050: 50 Prozent Wind- und Solarenergie

Alternative Energien und Elektromobilität begünstigen sich
gegenseitig.
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Alternative Energien und Elektromobilität begünstigen sich gegenseitig.

 © pixabay.com

Sinkende Batteriepreise ermöglichen mehr Wind- und Sonnenenergie, sagen Analysten von Bloomberg.

Die Analysten von Bloomberg New Energy Finance (BNEF) kommen in ihrem aktuellen New Energy Outlook 2018 zu dem Ergebnis, dass im Jahr 2050 der weltweite Energiebedarf zu rund 50 Prozent aus Wind- und Solarenergie gespeist werden könnte. V. a. die sinkenden Batteriepreise sollen das ermöglichen.

Große Windkraft- und Solaranlagen seien bereits heute günstiger als große Gas- und Kohlekraftwerke. Die fallenden Batteriepreise würden es möglich machen, dass der aus regenerativen Quellen erzeugte Strom in großem Stil zwischengespeichert werden kann, um auch in wind- und sonnenarmen Zeiten eine sichere Stromversorgung zu gewährleisten.

Elektromobilität benötigt viel Energie

Laut BNEFD soll der Anteil der kohlebasierten Stromerzeugung von aktuell weltweit 38 Prozent im Jahr 2050 auf 11 Prozent sinken. Im selben Jahr sollen E-Fahrzeuge global einen Energiebedarf von 3,461 TWh aufweisen, was 9 Prozent des weltweiten Energieverbrauchs entspräche. Der Energiebedarf von Elektrofahrzeugen soll in einigen Ländern wie Deutschland sogar bei 24 Prozent liegen. Um den Stromverbrauch intelligent zu steuern, erwarten die Autoren, dass es in den kommenden Jahren vermehrt flexible Ladevorgänge und -tarife geben wird.

Hier gelangen Sie zum New Energy Outlook 2018

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