Japans Botschaft testet Mirai

Bis 2050 plant Toyota eine Reihe von Maßnahmen zur Verringerung
der CO2-Emissionen seiner Fahrzeuge und Produktionsstätten. Im
Bild: Takeshi Yagi und der getestete Toyota Mirai.
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Bis 2050 plant Toyota eine Reihe von Maßnahmen zur Verringerung der CO2-Emissionen seiner Fahrzeuge und Produktionsstätten. Im Bild: Takeshi Yagi und der getestete Toyota Mirai.

 © Toyota

Da Japan in Sachen Energiewende stark auf Wasserstoffmobilität setzt, interessierte sich der japanische Botschafter in Berlin, Takeshi Yagi, dafür, ob diese Technologie auch in Deutschland alltagstauglich ist.

Daher testete seine Botschaft das wasserstoffbetriebene Modell Mirai des japanischen Autobauers Toyota in einer zweiwöchigen Probephase.

Takeshi Yagi zieht Bilanz: „Japan ist auf dem Weg zur Hydrogen Society. Ich freue mich daher sehr, hier in Deutschland die Technologie testen und mich von der Alltagstauglichkeit überzeugen zu können. Berlin mit seinen fünf Wasserstofftankstellen bietet eine hervorragende Basis für den Einsatz dieser Technologie. Deutschland und Japan sollten auf diesem Gebiet die Kooperation weiter intensivieren.“

Wasserstoffmobilität: Lange Ladezeiten entfallen

Während für den Betrieb von E-Autos mitunter lange Aufladezeiten und damit Fahrpausen nötig und einzuplanen sind, entfällt dieser Zeitfaktor bei der Wasserstofftechnologie fast völlig. So benötigt der viertürige Mirai beispielsweise für einen etwa 500 Kilometer langen – und lokal komplett emissionsfreien Betrieb – drei bis fünf Minuten Tankphase. Dabei fährt er mit einem 113 kW/154 PS starken Elektromotor.

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