Linienbus E-Citaro künftig mit Brennstoffzelle

Seit 2018 läuft der E-Citaro in Mannheim in Serie vom Band – in
Zukunft soll er auch eine Brennstoffzelle bekommen.
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Seit 2018 läuft der E-Citaro in Mannheim in Serie vom Band – in Zukunft soll er auch eine Brennstoffzelle bekommen.

 © Auto-Medienportal.Net/Daimler

Der Autobauer Daimler meldet, dass seine Elektro-Linienbusse vom Typ E-Citaro vom Jahr 2022 an eine Brennstoffzelle an Bord haben sollen, die der mittels Wasserstoff Strom erzeugt.

Mit der Kombination von Batterie und Brennstoffzelle soll die Reichweite der Elektro-Busse gesteigert werden. Der so ausgestattete E-Citaro kann mit Strom geladen und zusätzlich mit Wasserstoff betankt werden. In der Praxis ihres Linienbus-Einsatzes können die beiden Technologien sich ergänzen und die an Stadtbusse gestellten Reichweitenanforderungen komplett abdecken, vermeldet Daimler.

Daimler: bis 2039 werden in Europa, Japan, USA nur noch im Fahrbetrieb CO2-neutrale Fahrzeuge verkauft

Die beschriebenen Pläne zur Entwicklung eines Elektrobusses mit Brennstoffzellen-Range-Extender entspricht dem von Daimler Trucks & Buses formulierten Ziel, bis 2039 ausschließlich Neufahrzeuge anzubieten, die im sogenannten Tank-to-wheel-(sprich: Fahr-)Betrieb eine neutrale CO2-Bilanz aufweisen. Formuliert wurde dieses Ziel in Bezug auf Europa, Japan und die Länder der Nafta-Zone, also Kanada, die USA und Mexiko.

Gefördert wird die Entwicklung der Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologie vom Verkehrsministerium – mit insgesamt rund 3,3 Millionen Euro.

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