Schweizer E-Auto-Startup präsentiert Sportwagen

Mit dem Piëch Mark Zero könnte in den kommenden Jahren ein
E-Sportwagen eines neuen Herstellers auf den Markt kommen.
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Mit dem Piëch Mark Zero könnte in den kommenden Jahren ein E-Sportwagen eines neuen Herstellers auf den Markt kommen.

 © Piëch Automotive

Der junge Autobauer Piëch Automotive stellt einen E-Sportler vor, der sich durch eine ultraschnelle Aufladung auszeichnen soll.

Auf dem Genfer Autosalon sind nicht nur die etablierten Hersteller vertreten, sondern auch junge Unternehmen wie z. B. Piëch Automotive. Das Schweizer Startup präsentiert dort sein erstes Konzeptfahrzeug, den Elektrosportwagen Piëch Mark Zero. Das Besondere: das Elektroauto soll nicht nur flott aussehen und fahren, sondern außerdem überdurchschnittlich schnell laden.

Seinen Namen hat der neue Autobauer von Anton Piëch, der ein Sohn des ehemaligen VW-Chefs Ferdinand Piëch ist und der Piëch Automotive zusammen mit Rea Stark Rajcic leitet. Bei dem ersten Wurf handelt es sich um einen klassisch gezeichneten Sportwagen von 4,43 Meter Länge, der zwei Personen Platz bietet. Unter der Haube arbeiten insgesamt drei Elektromotoren, die den Sportwagen in nur 3,2 Sekunden auf 100 km/h beschleunigen sollen – bei 250 km/h ist die Höchstgeschwindigkeit erreicht.

Piëch Automotive plant weitere Modelle

Für Aufsehen dürfte allerdings mehr die angekündigte Ladeleistung sorgen. Der nicht näher beschriebene Akku, der dem Piëch Mark Zero eine Reichweite von rund 500 Kilometern verleihen soll, soll in Rekordzeit wieder geladen werden können. Weniger als fünf Minuten sollen genügen, um die entladene Batterie wieder zu 80 Prozent zu laden. Möglich soll das ein neuartiges Zelldesign machen, zu den Details schweigt sich das Unternehmen bislang jedoch noch aus. Ob dem Startup tatsächlich gelungen ist, was die großen Hersteller bislang nicht umzusetzen vermocht haben, bleibt abzuwarten.

In spätestens drei Jahren soll die Serienversion des Piëch Mark Zero zu Preisen von etwa 150.000 bis 170.000 Euro auf den Markt kommen. Auf der Plattform sollen in Zukunft weitere E-Modelle entstehen, darunter ein Viersitzer sowie ein E-SUV.

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