Seat setzt Roboter-Transporter in Spanien ein

Seat setzt acht selbstfahrende Elektrotransportfahrzeuge im
Außenbereich ihres Werks in Martorell ein.
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Seat setzt acht selbstfahrende Elektrotransportfahrzeuge im Außenbereich ihres Werks in Martorell ein.

 © Seat

Acht fahrerlose Elektro-Transporter fahren im Außenbereich des Seat-Werks in Martorell.

Seat setzt im Außenbereich des spanischen Werks Martorell fahrerlose elektrische Transportfahrzeuge (FTFs) ein, die über eine Navigation mit simultaner Positionsbestimmung und Kartenerstellung (SLAM-Navigation), 4G-Datenverbindung und induktive Batterieladung verfügen. Damit ist Seat nach eigenen Angaben das erste industrielle Fertigungsunternehmen in Europa mit fahrerlosen Transportfahrzeugen im Außeneinsatz.

Dr. Christian Vollmer, SEAT Vorstand für Produktion und Logistik, erklärt: „In den letzten Jahren hat SEAT wegweisende Innovationen im Bereich Logistik eingeführt. Mit dieser Neuerung unterstreichen wir unseren Anspruch, ein Benchmark-Unternehmen für Industrie 4.0 zu werden. Durch die Nutzung von Outdoor-FTFs können wir Produktions- und Logistikprozesse auf effiziente, nachhaltige und vernetzte Weise optimieren.“

Einsatz senkt CO2-Ausstoß um 1,5 Tonnen pro Jahr

Die automatisierten Fahrzeuge für den Außenbereich ergänzen den bisherigen Fuhrpark in den Werken Barcelona und Martorell, der bereits aus 200 fahrerlosen Transportfahrzeugen bestand, die für den Teiletransport innerhalb der Montagewerkstätten zuständig sind. Dank der SLAM-Navigation lassen sich die Robo-Transporter ohne vorherige Baumaßnahmen auf neuen Strecken einsetzen.

Jeder der Elektroroboter bildet mit seinen Wagen einen 25 Meter langen Konvoi und hat eine Transportkapazität von bis zu 10 Tonnen. Insgesamt legen die acht selbstfahrenden Fahrzeuge pro Tag 240 Kilometer zurück. Die fahrerlosen Elektro-Transporter ersetzen den LKW-Verkehr auf zwei Routen zwischen Presswerk und Metallwerkstatt, sodass laut Seat der CO2-Ausstoß jährlich um 1,5 Tonnen gesenkt werden könne.

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