Ambivalent RD Prius PHV Concept

Ambivalent RD Prius PHV Concept
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Ambivalent RD Prius PHV Concept

© Modellista

Der Ambivalent RD Prius PHV Concept ist das erste Kooperationsstück des Tuning-Unternehmens Modellista und Toyota Racing Development. Ihre Weltpremiere feiert die Studie aktuell auf dem Tokio Auto Salon.

Auf dem Tokio Auto Salon 2020 sind zwei Stände durch einen automobilen Hingucker zu einem verschmolzen: der von Modellista und TRD. Das Fahrzeug ist der Ambivalent RD Prius PHV Concept, das erste Kooperationsstück des Tuning-Unternehmens Modellista und Toyota Racing Development, kurz TRD.

Das weiße Showcar basiert auf dem Toyota Prius Plugin-Hybrid, beziehungsweise dem Prius Prime, wie er in anderen Märken verkauft wird. Warum es Ambivalent heißt? Im Duden ist unter dem Adjektiv zu lesen: in sich widersprüchlich; zwiespältig. Und genau das ist der japanische Sportler. Auf der einen Seite verkörpert der Prius den Beginn der Elektrifizierung in der jüngeren Automobilbranche, sprich ein umweltbewussteres Autofahren. Auf der anderen Seite steht er in einem futuristisch anmutenden Dress mit Heckdiffusor und einer rund zehn Zentimeter absenkbaren Frontschürze auf dem Tokio Auto Salon. Und dass sportliches Fahren nahezu nichts mit einer umweltschonenden Fahrweise gemein hat, dürfte klar sein.

Grinsender Transformer

Umso schöner ist die Tatsache, dass der Prius seine klobige und durchaus polarisierende Außenform beibehalten hat. Eine vierte Bremsleuchte erstrahlt zwischen dem Diffusor und zieht sich gut 20 Zentimeter unter das Heck. Auf dem Heck scheint ein illuminierter Eishockeyschläger die Funktion der dritten Bremsleuchte zu übernehmen. Insgesamt erinnert die Rückansicht mehr an einen schelmisch grinsenden Transformer, als an ein Auto.

Neben den sechs schmalen Leuchten am hinteren Ende des Prius, überrascht das Konzeptfahrzeug vor allem mit seinen dünnen, durch die Speichen der Felgen zu Fünfecken gespannten LED-Bändern, die in der Seitenansicht ziemlich auffallend wirken. Überraschend geht es auch in der Front weiter. Dort, wo bei normalerweise die äußeren Lufteinlässe zu finden sind, lassen sich verschiedene Lichtsignaturen von innen durch die Außenhaut projizieren.

Quelle: 2020 Motor-Presse Stuttgart
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