Corona-Virus in Europa: RKI: „Gesundheitsgefährdung hoch bis moderat“

Corona-Virus in Europa: RKI: „Gesundheitsgefährdung hoch bis
moderat“
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Corona-Virus in Europa: RKI: „Gesundheitsgefährdung hoch bis moderat“

 © E+/ljubaphoto/Gettyimages

Welche Corona-Maßnahmen betreffen WohnmobilistInnen und ihre Reisen? Alles über Corona-Regeln, Reisewarnungen, Risikogebiete und Quarantäne.

++ Update 13.7. Tanzverbot in Griechenland. Aufgrund steigender Fallzahlen hat die griechische Regierung die Impfpflicht angekündigt und Auflagen im Freizeitbereich eingeführt, wie etwa das landesweite Tanzverbot bis Ende August und dass in Restaurants und Bars Menschen nicht eng aneinandergedrängt stehen dürfen.

++ Update 12.7. Gesundheit der Menschen in Deutschland weiterhin hoch gefährdet. Seit heute beurteilt das RKI die Gefährdung der Gesundheit der nicht oder nur einmal geimpften Bevölkerung in Deutschland weiterhin als " hoch". Grund: Neue SARS-CoV-2-Varianten und eine noch nicht ausreichend hohe Impfquote. Für vollständig Geimpfte gilt die Gefährdung als " moderat". Menschen mit chronischen Erkrankungen und vulnerable Bevölkerungsgruppen sind weiterhin besonders betroffen. Am 12.07.2021 (12:15 Uhr) befanden sich 435 COVID-19-Fälle in intensivmedizinischer Behandlung (+2 zum Vortag).

++ Update 12.7. Bundesnotbremse nicht mehr nur von Inzidenz abhängig. Künftig soll nicht nur eine 7-Tage-Inzidenz von 100 Neuinfektionen auf 100.000 Einwohner dafür sorgen, dass wieder Einschränkungen gelten. Auch Faktoren wie die Belegung von Intensivbetten will die Bundesregierung künftig in Betracht ziehen.

++ Update 11.7. Irische Region Mid-West ist Risikogebiet. Bereits seit März gelten Border, Dublin, Mid-East und Midland als Risikogebiet.

++ Update 10.7. Niederlande verschärfen Maßnahmen. Die Fallzahlen in den Niederlanden steigen aufgrund der Delta-Variante an. Erst vor zwei Wochen fielen viele Beschränkungen. Fortan sollen wieder Abstandsregeln, eine Sperrstunde für Restaurants und Bars von Mitternacht bis 6 Uhr morgens und ein Verbot für Festivals ohne feste Sitzplätze gelten.

++ Update 11.7. Spanien ist Risikogebiet. Komplett Spanien inklusive der Balearen und Kanaren wird zum einfachen Risikogebiet.

++ Update 14.7. Zypern ist Hochinzidenzgebiet.

++ Update 07.7. Portugal, Russland, Vereinigtes Königreich Großbritannien und Nordirland sind Hochinzidenzgebiet.

++ Update 05.7. Tschechien führt wieder Testpflicht für Einreise ein. Aufgrund der Delta-Variante gilt ab Freitag 9. Juli wieder, dass Einreisende und ReiserückkehrerInnen ein negatives PCR- oder Antigen-Testergebnis vorzeigen müssen. Der Test darf nicht älter als 72 (PCR) bzw. 48 Stunden (Antigen) sein.

++ Update 05.7. Deutsche dürfen wieder in Norwegen für Urlaub einreisen. Alle Einreisenden müssen eine Einreiseanmeldung ausfüllen und einen Schnelltest an der Grenze durchführen. Ausgenommen davon sind Geimpfte und Genesene.

++ Update 04.7. Norwegische Region Agder ist Risikogebiet. Auch die Region Rogaland ist Risikogebiet.

Eine Übersicht über Campingplatz-Öffnungen in Deutschland und Europa finden Sie hier.

Infektionszahlen in Deutschland

Hier geht's direkt zur tagesaktuellen Übersicht des RKI.

In Deutschland zählt das Robert-Koch-Institut (RKI, Stand 13.07.2021) insgesamt 3.737.135 Personen, die sich mit dem SARS-Cov-2-Virus infiziert haben. Deutschlandweit gab es bislang laut der Behörde 91.259 Todesfälle im Zusammenhang mit der Lungenkrankheit Covid-19.

Das Ziel der Bundesregierung ist es, dass es zu nicht mehr als 50 Neuinfektionen auf 100.000 EinwohnerInnen innerhalb von sieben Tagen kommen soll. Geschieht dies, ist der Landkreis dazu verpflichtet, die Maßnahmen zum Infektionsschutz wieder zu verstärken. Die 7-Tage-Inzidenz liegt für Deutschland am 12.07.2021 bei 6,4, Tendenz: leicht steigend.

Welche Regionen sind besonders betroffen?

Die höchste 7-Tages Inzidenz verzeichnet derzeit Baden-Württemberg mit durchschnittlich 10 (RKI, 23.06.2021). Die Landkreise mit den höchsten Inzidenzen sind aktuell Zweibrücken (49,7), Lichtenfels (31,4) und Unstrut-Hainich-Kreis (28,4).

Reisebeschränkungen in Europa

Nachdem 2020 im ersten Lockdown einige Grenzen innerhalb der EU geschlossen wurden, herrscht seit dem 15. Juni 2020 wieder EU-weit Reisefreiheit für alle EU-BürgerInnen und TouristInnen. Während des Lockdowns im Winter war diese allerdings de facto nicht vorhanden, da Übernachtungsbetriebe wie Campingplätze fast überall keine touristischen Gäste empfangen durften.

Auch jetzt, da vieles wieder geht, müssen Reisewillige aufpassen: Einige Länder in Europa haben Deutschland zum Risikogebiet ernannt, weshalb deutsche UrlauberInnen vor Ort mit Beschränkungen wie Quarantäne und Testpflicht bei der Einreise rechnen müssen. ReisemobilistInnen sollten darüber hinaus die Hochrisikogebiete umfahren – schon alleine, weil bei der Rückkehr nach Deutschland verschiedene Quarantänebestimmungen gelten (siehe unten).

Sie wollen Bußgelder, Quarantäne oder eine Infektion im Ausland vermeiden? Wer auf eine Camping-Reise geht, sollte unbedingt informiert bleiben und das Infektionsgeschehen und die staatliche Regelungen auf den offiziellen Kanälen beobachten. Machen Sie sich vor der Abfahrt mit den Regeln und der Situation vor Ort vertraut. Die offiziellen Behörden stellen tagesaktuell Infos und Reisehinweise zur Verfügung.

Rückreise: Covid-19-Tests und Quarantäne

Das Auswärtige Amt bewertet jedes Land einzeln und vergibt entsprechend Reisehinweise. Seit dem 27. Januar 2021 gelten außerdem verschärfte Regeln für Reiserückkehrende.

  • Wer nach Deutschland aus einem Risikogebiet zurückkehrt, muss seit dem 17. Mai 2021 nicht mehr in Quarantäne. Weiterhin sind Reisende verpflichtend, die Einreise digital anzumelden: www.einreiseanmeldung.de Bei Einreise aus einem "einfachen" Risikogebiet müssen Reisende spätestens 48 Stunden nach Einreise ein negatives Testergebnis besitzen, sofern sie keinen Impf- oder Genesenennachweis haben. NEU: Ab 1.7. gibt es keine Einschränkungen mehr für "einfache" Risikogebiete.
  • Wer aus einem Hochinzidenzgebiet zurückreist, muss bereits bei der Einreise einen aktuellen, negativen PCR-Test vorlegen und zehn Tage in Quarantäne gehen. Nach fünf Tagen ist das Freitesten möglich. Genesenen- oder Impfnachweis gilt wie ein negativer Test.
  • Bei der Rückkehr aus Virusvariantengebieten müssen 14 Tage Quarantäne eingehalten werden. Freitesten ist nicht möglich. Es gibt keine Ausnahmen für Genesene oder vollständige Geimpfte. Vorsicht: Obwohl deutsche StaatsbürgerInnen jederzeit einreisen dürfen, gelten mitunter Beförderungsverbote.

Eine aktuelle Liste über die sich ständig ändernden Risikogebiete finden Sie hier.

Allgemein gilt: Wer aus dem Ausland nach Deutschland einreist oder zurückkehrt, muss sich auf der Homepage www.einreiseanmeldung.de registrieren. Dort müssen Reisende Infos zu den Aufenthalten der letzten zehn Tage angeben.

Weiterführende Quellen und Infos

  • Auswärtiges Amt: Regelungen für Einreisende nach Deutschland hier
  • Auswärtiges Amt: Covid-19-Reisewarnungen hier
  • Bundesregierung: Informationen für Reisende und PendlerInnen hier
  • Europäische Kommission: Reiseinfos Europa hier
  • European Center for Desease Prevention: Fallzahlen in Europa hier
  • Gesundheitsamt in Ihrer Nähe: hier
  • Robert Koch Institut: Liste der Risikogebiete weltweit hier
  • Robert Koch Institut: Aktuelle Fallzahlen Deutschland hier
  • Robert Koch Institut: Interaktive Karte zu Landkreisen hier
  • Weltgesundheitsorganisation: Aktuelle Fallzahlen weltweit hier

Corona-Entwicklung seit Beginn der Pandemie

Rückblick der Meldungen 2021

Dieser Artikel wird regelmäßig aktualisiert, damit wir Sie, liebe ReisemobilistInnen, stets auf dem Laufenden halten. Hier sehen Sie die gesamte Entwicklung der Corona-Maßnahmen und Geschehnisse.

++ Update 30.6. Portugal und Russland sind Virusvariantengebiete. Seit heute gibt es neben Großbritannien weitere Virusvarianten-Gebiete auf dem europäischen Kontinent. Für sie gilt ein Beförderungsverbot für Airlines, Bus- und Bahnunternehmen. Nur Personen mit deutscher Staatsbürgerschaft oder mit Wohnsitz in Deutschland dürfen die Grenze von dort aus passieren. Alle, die einreisen, müssen für 14 Tage in Quarantäne gehen. Freitesten von der Absonderungspflicht ist nicht möglich, auch nicht für vollständig Geimpfte und Genesene.

++ Update 25.6. Reisebeschränkungen weiterhin möglich. Beschränkungen für die Einreise können greifen, obwohl die Pandemie-Lage nationaler Tragweite ausläuft. Der Bundestag hat dafür eine entsprechende Änderung des Infektionsschutzgesetzes beschlossen. Der Bund hat das Recht ohne Zustimmung des Bundesrates Verordnungen zu erlassen, beispielsweise zu Tests, Impfungen, Arbeitsschutz und Einreise.

++ Update 23.6. Lockerung der Testpflicht in Schleswig-Holstein. Für Übernachtungsbetriebe gilt ab Montag, dass Gäste nur noch einmalig nach 72 Stunden einen Corona-Test machen müssen.

++ Update 23.6. Schweiz erleichtert Einreisen. Für alle aus dem Schengengebiet Einreisenden in die Schweiz wird die Quarantäne-Pflicht aufgehoben.

++ Update 22.6. Italien schafft Maskenpflicht im Freien ab. Zum Beginn der Urlaubssaison dürfen sich PassantInnen dort, wo die Fallzahlen entsprechend gering sind, wieder ohne Mund-Nasen-Schutz im Freien bewegen. Ausgenommen ist derzeit nur das Aostatal.

++ Update 19.6. Spanien erleichtert Einreise. Deutsche UrlauberInnen können ohne Einschränkung in das Land reisen. Ausnahmen gelten nur für Einreisende aus Baden-Württemberg und dem Saarland, diese beiden Bundesländer stehen aktuell noch auf der spanischen Liste der Risikogebiete. Für alle Einreisenden gilt weiterhin: Online-Anmeldung vorab.

++ Update 16.6. Ab Sonntag keine Ausgangssperre mehr in Frankreich. Ab dem 20.06.2021 wird dort die Ausgangssperre ab 23 Uhr aufgehoben. Die Maskenpflicht im Freien gilt bereits ab morgen nur noch bei Menschenansammlungen.

++ Update 16.6. EU will Einreisebeschränkungen aufheben. Die ständigen Vertreter der EU in Brüssel haben beschlossen, dass der Reiseverkehr für Einreisende aus ausgewählten Ländern in den nächsten Tagen wieder geöffnet wird. Dazu gehören die USA, Albanien, der Libanon, Nordmazedonien, Serbien, Macau, Hongkong und Taiwan.

++ Update 16.6. Leichtere Einreise nach Lettland. Ab heute müssen vollständig Geimpfte und Genesene nicht mehr in Quaranäte oder einen negativen Test vorweisen. Außerdem müssen sie keinen triftigen Grund mehr bei der Einreise angeben.

++ Update 16.6. Kein Notstand mehr in Slowenien. Ab Donnerstag 17.6.2021 läuft der nationale Notstand in dem Land aus.

++ Update 11.6. Bundesregierung hebt Reisewarnung für Risikogebiete auf. Ab dem 1. Juli 2021 gilt die generelle Reisewarnung für Corona-Risikogebiete nicht mehr. Bundesaußenminister Heiko Maaß verkündete: "Nach langen Monaten des Lockdowns dürfen wir uns auf mehr Normalität freuen, das gilt auch für Reisen."

++ Update 11.6. Ganz Österreich und Zypern kein Risikogebiet. Ab kommenden Sonntag, 13. Juni stehen die beiden Länder nicht mehr auf der RKI-Liste für Risikogebiete. Wer von dort zurückkehrt, unterliegt künftig nicht mehr der Testpflicht. Ausnahme: Flugreisende müssen beim Check-in einen negativen Test vorweisen.

++ Update 10.6. EU-Staaten einig über Reiselockerungen. Nach Angaben aus Insiderkreisen wollen die EU-Botschafter morgen einem Vorschlag der EU-Kommission zustimmen, der Geimpften und Genesenen mehr Reisefreiheit gewährt. Sie sollen ab 1. Juli ohne Testauflagen innerhalb der Europäischen Union reisen dürfen.

++ Update 10.6. Corona-Warn-App als Impfausweis. Die App des Robert-Koch-Instituts soll in der aktuellen Version 2.3.2 auch digitale Impfnachweise ausspielen können. Als Alternative fürs Smartphone gilt ansonsten die App "CovPass", die keine Kontaktnachverfolgung anbietet.

++ Update 10.6. Kein PCR-Test für Einreise in die Niederlande. Ab heute entfällt die Pflicht für aus Deutschland Einreisende, einen negativen PCR-Test vorzulegen.

++ Update 8.6. Spanien lockert. Geimpfte dürfen wieder nach Spanien einreisen, unabhängig von Herkunfts- und vorigem Aufenthaltsland. Für Nicht-Geimpfte aus Europa genügt für die Einreise künftig ein Schnelltest und es muss kein aufwändiger und teurer PCR-Test wie bisher vorliegen. Umgekehrt gilt für die Rückkehr nach Deutschland aktuell, dass sich Reisende nach einem Aufenthalt in den folgenden Regionen vorab digital anmelden müssen, da das RKI sie als "einfache" Risikogebiet einstuft: Andalusien, Aragon, Kastlinen und León, Katalonien, Madrid, Melilla, Navarra, Baskenland, La Rioja. Alle Regeln zur Rückreise listen wir hier auf.

++ Update 8.6. Tschechien öffnet für Gäste aus EU. Ab 21. Juni dürfen wieder Touristen aus allen EU-Staaten sowie Serbien einreisen. Für die Einreise gelten die "drei Gs": Geimpft, Getestet oder Genesen.

++ Update 7.6. Italien, Tschechien und weitere Regionen kein Risikogebiet mehr. Seit Sonntag, 6.6. stuft Deutschland die beiden Länder nicht mehr als Risikogebiet ein. Hier fällt die Einreiseanmeldung und Testpflicht bei der Rückreise nach Deutschland weg. Auch Korsika und Österreich (bis auf Vorarlberg und Tirol) sind keine Risikogebiete mehr. Ebenso fallen aus dieser Liste folgende Kantone in der Schweiz: Argau, Basel-Stadt, Basel-Land, Graubunden, Solothurn, Tessin Zug, Zürich und in Kroatien die Gespanschaften Dubrovnik-Neretva, Istrien, Karlovac, Krapina-Zagorje, Pozega-Slawonien und Split-Dalmatien.

++ Update 7.6. Erleichterte Einreise nach Dänemark. Seit Samstag, 5.6. gilt: Aus Deutschland Einreisende müssen künftig nicht mehr in Quarantäne gehen. Weiterhin gilt für die Einreise ein negativer Coronatest.

++ Update 4.6. Mecklenburg-Vorpommern öffnet für alle. Früher als ursprünglich geplant öffnet das Bundesland heute seine Beherbergungsbetriebe für Gäste aus ganz Deutschland. Möglich macht das der schnelle Rückgang der Inzidenzwerte. Auch die Testpflicht für TouristInnen wurde gelockert, allerdings nur für Gäste von Ferienhäusern und -wohnungen. Wer auf Stell- und Campingplätzen übernachtet, muss sich neben dem Test bei der Anreise aufgrund der Nutzung von Gemeinschaftseinrichtungen weiterhin alle 72 Stunden testen lassen. Ausgenommen sind vollständig Geimpfte und Genesene.Tourentipps für Mecklenburg-Vorpommern finden Sie hier.

++ Update 4.6. Erleichterte Einreise nach Frankreich. Ab 9. Juni müssen alle, die vollständig geimpft sind, bei Einreise nach Frankreich keinen negativen Test mehr vorweisen. Für alle anderen genügt ein maximal 72 Stunden alter Antigen-Schnelltest statt eines PCR-Tests. Um in Frankreich als vollständig Geimpft zu gelten, muss die zweite Impfdosis mindestens zwei Wochen zurückliegen. Die Impfung mit Johnson-&-Johnson muss vor mindestens vier Wochen erfolgt sein. Wer aus Großbritannien oder den USA nach Frankreich einreist, muss trotz Impfung einen negativen PCR-Test vorlegen und ungeimpft zusätzlich 7 Tage in Quarantäne.

++ Update 2.6. Digitaler Impfpass soll bis Ende Juni kommen. Der bundesweite Start des sogenannten "CovPass" ist noch vor der Hauptreisezeit geplant. Laut EU-Kommission wird er nach und nach in verschiedenen deutschen Regionen eingeführt. Seit vergangener Woche laufen bereits Tests damit in einigen Impfzentren. BürgerInnen sollen nach der Impfung mit einer App den Nachweis einscannen und danach bei Bedarf vorzeigen können.

++ Update 1.6. EU startet elektronische Plattform für Impfzertifikate. Das Zertifikat soll im Sommer das Reisen erleichtern. Die technischen Vorbereitungen dafür seien abgeschlossen, so ein Sprecher der EU-Kommission. Die digital lesbaren Bescheinigungen sollen EU-weit gültig sein. Sieben Länder haben laut Kommissionssprecher bereits mit der Ausstellung begonnen, darunter auch Deutschland. Außerdem geben Bulgarien, Tschechien, Dänemark, Griechenland, Kroatien und Polen Zertifikate aus.

++ Update 31.5. Hamburg für TouristInnen geöffnet. Hotels, Ferienwohnungen und Campingplätze empfangen ab 1.6.2021 wieder touristische Gäste. Zur Anreise müssen sie einen negativen Corona-Test bei der Unterkunft vorlegen. Außerdem gilt: Touristische Übernachtungsgetriebe dürfen nur 60 Prozent ihrer Kapazität nutzen.

++ Update 31.5. Brüssel für Lockerung der Reiseeinschränkungen im Sommer. Die EU-Kommission spricht sich dafür aus, dass vollständig Geimpfte von Quarantäne- und Testpflichten ausgenommen werden, wenn sie von einem EU-Land in ein anderes reisen.

++ Update 31.5. Bundesnotbremse läuft am 30.6. aus. Das sagte Regierungssprecher Steffen Seibert in Berlin. Voraussetzung sei, dass die Infektionszahlen weiter rückläufig bleiben. Die bundeseinheitlichen Regeln zum Infektionsschutzgesetz, die greifen, wenn bestimmte Werte überschritten werden, gelten dann nicht mehr. Kommt es erneut zu einem starken Anstieg der Infektionen, sind die Länder selbst wieder zuständig für die Maßnahmen.

++ Update 31.5. Weniger Reisebeschränkungen für Bulgarien, Liechtenstein, Niederlande, Polen, Ungarn, Zypern. Die Niederlande und Zypern wurden am Sonntag vom Hochinzidenzgebiet zum Risikogebiet heruntergestuft. Das heißt, bei Rückkehr nach Deutschland ist keine Quarantäne mehr nötig. Wer einen negativen Test vorlegt, umgeht zehn Tage Isolation. Komplett von der Liste der Risikogebiete verschwinden: Bulgarien, Liechtenstein und Zypern.

++ Update 31.5. Tschechien lässt geimpfte Deutsche wieder einreisen. Ab morgen dürfen geimpfte UrlauberInnen aus Deutschland ohne Einschränkungen wieder einreisen. Das gilt schon nach der ersten Impfung. Diese muss mindestens drei Wochen zurückliegen. Hier finden Sie die von Tschechien anerkannten Impfzertifikate.

++ Update 28.5. Tschechien öffnet für Tourismus. Neben Deutschland dürfen Gäste aus Österreich, Slowakei, Ungarn, Polen, Slowenien und Kroatien wieder einreisen.

++ Update 28.5. Mecklenburg-Vorpommern begrüßt erste Gäste. Ab heute dürfen Campingplätze und andere touristische Übernachtungsbetriebe wieder UrlauberInnen aus dem eigenen Bundesland empfangen. Ab dem 4. Juni dürfen Übernachtungsgäste aus ganz Deutschland anreisen, ab dem 11. Juni TagestouristInnen.

++ Update 28.5. NRW mit neuem Stufenplan für Lockerungen. Ab heute tritt in Nordrhein-Westfalen eine neue Coronaschutzverordnung in Kraft. Die drei Lockerungs-Stufen anhand der 7-Tage-Inzidenz beziehen sich auch auf Campingübernachtungen. Stufe 3: Inzidenz über 50. Dauercamping und touristische Übernachtungen mit negativem Test bei Anreise möglich. Maximal zwei Haushalte, Testpflicht alle drei Tage (entfällt für vollständig Geimpfte). Stufe 2: Inzidenz zwischen 35 und 50. Zelt-Camping zusätzlich möglich. Maximal drei Haushalte. Testpflicht bleibt bestehen. Stufe 1: Inzidenz unter 35. Testpflicht während des Aufenthalts entfällt.

++ Update 25.05. Mecklenburg-Vorpommern öffnet früher für Tourismus. Ministerpräsidentin Manuela Schwesig hat der Ostsee-Zeitung gegenüber gesagt, dass Übernachtungsbetriebe in dem Bundesland ab 28. Mai geöffnet werden dürfen. Zunächst nur für Gäste aus Mecklenburg-Vorpommern selbst, eine Woche später dann für alle Gäste aus Deutschland. Eine beschränkende Quote sei nicht geplant. Ursprünglich lag der Start-Termin für Tourismusbetriebe bei Mitte Juni. Der schnelle Rückgang der Infektionszahlen mache aber eine frühere Lockerung möglich. Morgen wird die Landesregierung mit VertreterInnen der Branche über die konkrete Umsetzung beraten.

++ Update 25.05. NRWs Campingplätze verzeichnen hohe Nachfrage. Laut Leo Ingenlath, Präsident des Campingverbandes NRW, gab es auf den wiedereröffneten Campingplätzen über das Pfingstwochenende einen großen Ansturm. In allen Städten und Kreisen in NRW mit stabilen Inzidenzen unter 100 konnten die Plätze wieder öffnen. Reservierungen vorab sind empfohlen.

++ Update 25.05. Spanien öffnet Grenzen für Geimpfte. Ab dem 7. Juni können alle Geimpften in das Land einreisen. Für britische StaatsbürgerInnen gilt das, so Regierungschef Pedro Sánchez, ab 24. Mai. Wer aus Großbritannien einreist, muss außerdem keinen negativen Corona-Test vorweisen, die 7-Tage-Inzidenz liegt im Vereinigten Königreich derzeit bei 22,9. Für Einreisende aus Deutschland oder Frankreich hingegen gilt die Testpflicht.

++ Update 25.05. Saarland will Campingplätze ab 31. Mai öffnen. Mit Hygienekonzept und unter Auflagen können Übernachtungsbetriebe dann wieder touristische Gäste empfangen. Die Lockerungen gelten auch für Restaurants und Cafés im Innenbereich. Wer ungeimpft ist, muss einen tagesaktuellen, negativen Schnelltest vorlegen.

++ Update 23.05. Deutschland erklärt Großbritannien zum Virusvarianten-Gebiet. Das Robert-Koch-Institut erklärt das Vereinigte Königreich, Nordirland, Isle of Man, die Kanalinseln und alle Überseegebiete zum Virusvarianten-Gebiet. Grund ist die verstärkte Ausbreitung der indischen Virusmutation. Wer nach Deutschland aus diesen Gebieten zurückkehrt, muss 14 Tage in Quarantäne – egal, ob vollständig geimpft oder genesen. Freitesten ist ebenfalls nicht möglich.

++ Update 19.05.2021 Niedersachsen kippt Landeskinder-Regelung. Ab sofort dürfen auch Gäste aus anderen Bundesländern das touristische Übernachtungs-Angebote in Niedersachsen wahrnehmen. Das entschied das Oberverwaltungsgericht in Niedersachsen per Eilbeschluss.

++ Update 17.05. Immer mehr Campingplatz-Öffnungstermine. Berlin, Brandenburg, Bremen und Hessen haben bekanntgegeben, ab wann Camping wieder möglich ist. Damit haben fast alle Bundesländer Termine und Bedingungen für den Campingstart festgesetzt.

++ Update 17.05.2021 Bundesweiter Tourismus-Plan soll kommen. Nach Informationen des Magazins "Business Insider" arbeiten die Landesregierungen an einem einheitlichen Plan für den Tourismus. Der Beschluss könnte bei der nächsten Ministerpräsidentenkonferenz am 10. Juni erfolgen und inländischen sowie internationalen Gästen touristische Übernachtungen ermöglichen.

++ Update 17.05. Neue Einreiseverordnung für Deutschland. Bundesweit gelten neue Regeln. Wer aus Risikogebieten einreist, muss nicht mehr zwangsläufig in Quarantäne gehen. Davon befreit sind: Grenzpendler, Grenzgänger, Genesene und vollständig Geimpfte. Neu ist, dass man sich direkt "freitesten" kann mit einem PCR-Test (max. 72 Stunden alt) oder einem Antigen-Schnelltest (max. 48 Stunden alt). Für Kinder unter sechs Jahren gibt es keine Einreiseregelungen, ältere Kinder werden mit einem negativen Test von der Quarantäne befreit. Bei Rückkehr aus einem Hochinzidenzgebiet ist die Freitestung frühestens nach 5 Tagen möglich. Nicht freitesten kann man sich bei einer Rückkehr aus einem Virusvariantengebiet, hier muss weiterhin eine Quarantäne von 14 Tagen eingehalten werden.

++ Update 14.05. NRW lockert für Gastronomie und Tourismus. Die Landesregierung in Nordrhein-Westfalen gibt der Gastronomie und Tourismusbranche Öffnungsperspektiven: Ab dem 15. Mai 2021 dürfen Campingplätze in Ortschaften in NRW mit einer 7-Tage-Inzidenz von unter 100 an fünf aufeinander folgenden Tagen wieder Reisende empfangen. Zudem soll die Außengastronomie öffnen. Auch hier ist ein Stufenplan zum Hochfahren des öffentlichen Lebens vorgesehen.

++ Update 14.05. Campingbetriebe in BaWü-Verordnung berücksichtigt. Die ab heute gültige erneuerte Corona-Verordnung sieht eine schrittweise Öffnung vor. Im ersten Öffnungsschritt dürfen Camping- und Stellplätze wieder ihre Tore für UrlauberInnen öffnen. Voraussetzung ist, dass die 7-Tage-Inzidenz in einem Stadt- oder Landkreis an fünf aufeinanderfolgenden Tagen unter 100 liegt. Gäste ohne Genesenen- oder Impfnachweis müssen während des Aufenthalts alle drei Tage einen negativen Schnelltest vorlegen. Außerdem dürfen Freizeitangebote wie zoologische oder botanische Gärten, Gastronomiebetriebe und Kulturveranstaltungen im Freien stattfinden.

++ Update 12.05. Mecklenburg-Vorpommern mit Stufenplan für Tourismus. Am 7. Juni soll der Übernachtungstourismus für Gäste aus dem eigenen Bundesland starten. Ab 14. Juni dürfen auch Gäste aus anderen Bundesländern wieder auf Campingplätzen, in Ferienwohnungen, Pensionen und Hotels übernachten.

++ Update 12.05. Baden-Württemberg lockert für Gebiete mit Inzidenz unter 100. Ab 14. Mai können in diesen Landkreisen und Städten die Gesundheitsämter prüfen, ob eine Öffnung beispielsweise von Hotels und Außengastronomie möglich ist und schon am Wochenende freigeben, berichtet der SWR. Wer Biergarten oder Hotel betritt, muss entweder vollständig geimpft sein oder einen aktuellen negativen Schnelltest vorlegen. Zum Thema Camping ist derzeit nichts bekannt.

++ Update 11.05. Thüringen öffnet Campingplätze bei Inzidenz unter 100. Fällt die 7-Tage-Inzidenz in einzelnen Landkreisen und kreisfreien Städten unter 100, dürfen Campingplätze für touristische Übernachtungen öffnen.

++ Update 11.05. Ganz Schleswig-Holstein öffnet für Tourismus ab 17. Mai. Dann empfangen in dem Bundesland alle Hotels, Ferienwohnungen und Campingplätze wieder Gäste. Voraussetzung ist, dass die Infektionszahlen stabil bleiben und dass die Hygieneregeln aus den Modellprojekt eingehalten werden. Übernachtungsgäste müssen bei Anreise entweder negativ getestet sein oder eine vollständige Impfung oder Genesung nachweisen können. Außerdem gilt für sie: Alle drei Tage ein Corona-Test. Mehr Infos hier.

++ Update 07.05. Rheinland-Pfalz ermöglicht Übernachtung in Wohnmobilen. Zum langen Himmelfahrts-Wochenende erlaubt das Bundesland Übernachtungen in Wohnmobilen mit eigenen sanitären Anlagen. Das gilt allerdings nur für Kreise und Städte mit einer stabilen 7-Tage-Inzidenz unter 100. Diese Lockerung gehört zum ersten Teil eines 3-stufigen Perspektivenplans, den die Regierung heute beschlossen hat. Weitere Öffnungsschritte sind am 21. Mai und 2. Juni geplant.

++ Update 07.05. Sachsen-Anhalt erlaubt Womo-Übernachtungen. Touristische Übernachtungen auf Campingplätzen und Wohnmobilstellplätzen mit den Angehörigen des eigenen Hausstands und einem weiteren Haushalt sind wieder möglich, sofern es nicht mehr als 5 Personen sind. Außerdem muss die Selbstversorgung gewährleistet sein und es dürfen keine gemeinschaftlichen Räume genutzt werden, beispielsweise Sanitäranlagen. Das steht in der Landesverordnung, die am 7.5. verabschiedet wurde.

++ Update 06.05. Weitere Bundesländer stellen Lockerungen für Tourismus in Aussicht. Neben den bundesweiten Lockerungen für Geimpfte und Genesene stellen einige Bundesländer Pläne für den Tourismus auf – in anderen mahnen die Regierenden noch zur Vorsicht.

++ Update 06.05. Weitere Camper-Korso-Demos geplant. Am 08.05. sind zwei weitere Demonstrationen von der Initiative "Campen mit Abstand" in Mainz und Wiesbaden geplant. Sie fordert die sofortige Öffnung der Stell- und Campingplätze.

++ Update 05.05. Wildcampen mit Zelt in Polen erlaubt. Aufgrund der hohen Nachfrage im vergangenen Jahr erlaubt Polen ab 1.5. das Wildcampen in 425 zusätzlichen Waldgebieten. Allerdings gelten diese Ausnahmen für das Projekt " Night in the woods" ausschließlich für ZeltcamperInnen.

++ Update 05.05. Italien öffnet für UrlauberInnen. Laut italienischem Ministerpräsident Mario Draghi sollen ab Mitte Mai ausländische TouristInnen einreisen dürfen. Sie können zwischen den Regionen reisen. Möglich machen soll das ein italienischer Gesundheitspass bis voraussichtlich im Juni ein europäischer "Green Pass" eingeführt wird. Er sagte: "Es ist an der Zeit für Sie, um einen Urlaub in Italien zu buchen."

++ Update 04.05. Bayern, Sachsen und Niedersachsen öffnen für Tourismus. In Bayern sollen Übernachtungsbetriebe für touristische Reisen ab dem 21. Mai wieder öffnen dürfen, sofern die 7-Tage-Inzidenz stabil unter 100 fällt. Laut bayrischem Gesundheitsminister Holetschek geht es um einen Zeitraum von einer Woche. Auch Campingplätze könnten so zum Start der Pfingstferien die Saison starten. Ein entsprechendes Hygiene-Konzept für den Tourismus soll das bayrische Gesundheits- und das Wirtschaftsministerium bis dahin noch erarbeiten. Die aktuelle 7-Tage-Inzidenz in Bayern: 148,3.In Sachsen gilt ab dem 10. Mai der neue Schwellenwert 100 bei den 7-Tage-Inzidenzen. Wird dieser in einer Stadt oder in einem Landkreis für fünf Tage unterschritten, dürfen Campingplätze und Ferienwohnungen für TouristInnen öffnen. Bei unter 50 auch Hotels und Pensionen. Die aktuelle 7-Tage-Inzidenz in Sachsen: 212,6.In Niedersachsen fällt das Beherbergungsverbot für touristische Reisen bereits am 10. Mai. Dann dürfen auch Campingplätze öffnen. Im ersten Schritt gilt das allerdings nur für Gäste, die ihren Erstwohnsitz in dem Bundesland haben. Sie müssen bei Ankunft einen negativen Corona-Test vorlegen und vor Ort täglich einen kontrollierten Test machen. Die aktuelle 7-Tage-Inzidenz in Niedersachsen: 102,6.In anderen Bundesländern sieht es derzeit noch nicht nach Öffnungen aus. In Mecklenburg-Vorpommern bleiben Campingplätze und andere Beherbergungsbetriebe geschlossen, auch wenn es Lockerungen für vollständige geimpfte Tagesgäste und ZweitwohnungsbesitzerInnen gibt. In Baden-Württemberg will Ministerpräsident Winfried Kretschmann keine Hoffnung auf Reisen in nächster Zeit wecken: "Das sehe ich erstmal nicht. Dazu müssten die Inzidenzen drastisch runtergehen, bevor wir sowas ins Auge fassen können." (Tagesinzidenzen: Stand 03.05.2021)

++ Update 03.05. Österreich öffnet ab 19. Mai für TouristInnen. Ab dann soll touristisches Reisen wieder möglich sein und Beherbergungsbetriebe öffnen. Allerdings gelten neue Einreiseregeln. Alle Einreisenden müssen sich vorab registrieren (" Pre-Travel-Clearance") und eine Bestätigung davon bei Kontrollen elektronisch oder ausgedruckt vorweisen. Außerdem ist ein negativer PCR-Test (max. 72 Stunden alt) oder Antigen-Test (max. 48 Stunden alt) nötig. Österreich will sich bei den neuen Einreiseregelungen an die ECDC-Karte für Risikogebiete halten. Ist eine Region grün oder orange, gilt freie Einreise ohne Tests. Bei "rot" (Stand heute auch Deutschland) ist eine Einreise mit Impfung, Genesungsnachweis oder Test ohne Quarantäne möglich. Nur wer aus einem dunkelrot markierten Risikogebiet einreist, muss für zehn Tage in Quarantäne. Freitesten ist nach fünf Tagen auf eigene Kosten möglich. Aktuell gilt Österreich noch als Risikogebiet für Deutschland. Das heißt, bei Rückkehr aus Österreich nach Deutschland wären derzeit zehn Tage Quarantäne verpflichtend.

++ Update 28.04. EU-Parlament entscheidet über Impfzertifikat. Heute werden die 27 Mitgliedsstaaten im EU-Parlament über das einheitliche europäische Impfzertifikat abstimmen. Im Februar verständigten sich Staats- und Regierungschefs auf den europaweit gültigen Ausweis (siehe Update vom 26.02). Pünktlich zum Sommerurlaub ist die Einführung für Juni geplant. Enthalten sein sollen Infos zu einer möglichen Impfung, ob die Person schon eine Corona-Infektion überstanden hat und ob ein negativer Test vorliegt. Tagesschau berichtet, dass der digitale Impfausweis in Deutschland laut Kanzleramtschef Helge Braun "in wenigen Tagen bis Wochen fertig" ist.

++ Update 20.04. Griechenland kippt Quarantäne für viele Einreisende. Mit dem Vorlegen eines maximal 72 Stunden alten, negativen PCR-Tests auf Englisch sind UrlauberInnen aus der EU und einigen anderen Ländern ab dem 19. April von der Quarantänepflicht in Griechenland befreit. Gleiches gilt für Menschen, die mit einem schriftlichen Zertifikat ihre vollständige Covid-19-Impfung (1. und 2. Impfung) nachweisen können. Weiter müssen sich Reisende über ein Onlineformular 24 Stunden vor der Einreise anmelden.

Über Land können ReisemobilistInnen nur über Bulgarien über die Grenzübergänge Promachonas und Nymfaio einreisen. Touristische Unterkünfte wie Stell- und Campingplätze dürfen geöffnet sein; ob sie offen sind, entscheiden die BetreiberInnen selbst. Achtung: Auch wenn man ohne Quarantäne nach Griechenland einreisen darf, hängt es von der Infektionslage ab, welche Örtlichkeiten geöffnet haben und ob es Ausgangsbeschränkungen gibt. Da Griechenland weiterhin als Risikogebiet für Deutschland gilt, müssen Reiserückkehrende in Deutschland nach einem Griechenlandaufenthalt hierzulande in Quarantäne. Alle Reisebestimmungen der europäischen Länder haben wir hier zusammengefasst.

++ Update 19.04. Camping-Demo erfolgreich, mehr Korso-Campingmobile als geplant. Die für Samstag, 17. April geplante Camper-Demo (siehe Update 12.04) verlief erfolgreich. Laut Sprecher der Initiative "Campen mit Abstand" (Zeit Online berichtete) haben sich statt der 700 angemeldeten FahrzeughalterInnen mehr als 1.000 Campingfans zur Konvoifahrt zusammengefunden.

++ Update 19.04. Bundesnotbremse soll abgeschwächt werden. Laut Tagesschau wird der am 13.04. beschlossene Entwurf für eine Bundesnotbremse (siehe Update vom 13.04.) nun doch nur in etwas milderer Version kommen. Unter anderem soll statt bereits ab 21 Uhr eine Ausgangsbeschränkung ab 22 Uhr gelten, Joggen und Spazierengehen sollen bis Mitternacht erlaubt bleiben. Click-and-Collect wird weiterhin im Einzelhandel möglich sein. Außerdem neu: Die Bundesregierung benötigt für jede Verordnung zur Pandemie-Eindämmung die Zustimmung des Bundestages. In der Vorgängerversion war nur die Zustimmung des Bundesrates nötig. Eine finale Verabschiedung der Bundesnotbremse ist am Mittwoch, 21.04., geplant.

++ Update 13.04. In Norddeutschland entstehen Modellregionen für Urlaub. Vier Urlaubsorte an der Nord- und Ostsee starten Modellprojekte zur Öffnung des Tourismus. Die Inseln Sylt und St. Peter-Ording sowie Büsum und die Schlei-Region haben den Zuschlag als Modellorte erhalten. Ab dem 1.5. dürfen TouristInnen nach Sylt und St. Peter-Ording und bereits ab dem 19.4. nach Büsum und in die Schlei-Region reisen. UrlauberInnen, die während des vierwöchigen Projekts in die Regionen reisen, genießen mithilfe entsprechender Hygienekonzepte vor Ort und regelmäßiger Schnelltests größere Freiheiten. Neben der Öffnung des Einzelhandels und der Gastronomie sollen weitere Angebote wie Ausflugschifffahrten oder Orts- und Naturführungen möglich sein. Details dazu lesen Sie bei unserem Schwesternmagazin CARAVANING.

++ Update 13.04. Bundesnotbremse zur Infektionseindämmung. Das Bundeskabinett hat sich auf die geplante Änderung des Infektionsschutzgesetzes geeinigt. Die " Bundesnotbremse" soll deutschlandweit gelten und umfasst unter anderem eine Ausgangssperre von 21 bis 5 Uhr morgens, wenn Orte an drei aufeinanderfolgenden Tagen die 7-Tage-Inzidenz von 100 überschreiten. Läden, die nicht für den täglichen Bedarf benötigt werden, müssen ebenso schließen. Außerdem gilt ein bundesweites Übernachtungsverbot für touristische Zwecke. Die Gesetzesänderung müssen Bundestag und Bundesrat noch zustimmen. Die Notbremse soll nur für die festgelegte Dauer einer epidemischen Lage von nationaler Tragweite gelten. Dies ist derzeit der 30. Juni 2021

++ Update 12.04. Großer Womo-Konvoi durch Berlin geplant. Für den 17. April 2021 ist in Berlin die bisher größte Protest-Ausfahrt mit 700 Freizeitfahrzeugen geplant. Bereits nach einer Stunde seien laut VeranstalterInnen die maximale Anzahl an Plätzen vergeben gewesen. Die Facebook-Gruppe "Camping mit Abstand" organisiert seit Februar 2021 in verschiedenen Städten Protestausfahrten, um für die Öffnung von Stell- und Campingplätzen trotz Corona-Pandemie zu werben. (promobil berichtete bereits.)

++ Update 06.04. Niederlande wird Hochinzidenzgebiet. Das RKI hat das Nachbarland aufgrund steigender Infektionszahlen zum Hochrisikogebiet ernannt. Reiserückkehrende aus den Niederlanden müssen bei der Einreise nach Deutschland einen negativen Coronatest vorweisen können. Weiter gelten strenge Quarantäneregeln.

++ Update 30.03. Grenzkontrollen teilweise aufgehoben. Aus Tirol ist die Einreise nach Deutschland wieder ohne Grenzkontrollen möglich. Allerdings werden die Kontrollen an der deutsch-tschechischen Grenze um weitere zwei Wochen verlängert. Beide Länder gelten nicht mehr als Virusvariantengebiete.

++ Update 29.03. Vermutlich kein EU-Reiseverbot. Der Tourismus-Beauftragte der Bundesregierung, Thomas Bareiß, geht davon aus, dass kein EU-weites Reiseverbot für Europa verhängt wird. In einem NTV-Interview spricht er über den derzeit laufenden Prüfauftrag zum Reiseverbot. "Wir sollten mehr darüber reden, wie wir Reisen möglich machen," erklärt Bareiß. Er verteidigt beispielsweise die zuletzt eingeführte Testpflicht für Flugreiserückkehrende.

In einem SZ-Interview vom Vortag zeigt sich Bareiß offen für das zuletzt gekippte kontaktlose Reisekonzept (siehe Update vom 23.3): "Ich hatte die Hoffnung, dass wir beim sogenannten kontaktarmen Reisen, also bei Ferienwohnungen oder Campingplätzen offener herangehen können." Auf die Frage, ab wann Reisen wieder möglich sein könne, spekuliert der Politiker: "Nach der jüngsten Beschlusslage ist nicht viel möglich. Aber ich hoffe sehr auf die Zeit bis Pfingsten. Die nächsten Wochen werden entscheidend sein."

++ Update 26.03. Frankreich, Slowakei und Tschechien sind Hochrisikogebiete. Aufgrund steigender Infektionszahlen wurden die drei EU-Länder vom RKI zu Hochinzidenzgebieten erklärt. Reiserückkehrende müssen bei der Einreise nach Deutschland einen negativen Coronatest vorweisen. Wie bei Einreisen aus anderen Risikogebieten auch gelten die Quarantäneregelungen des jeweiligen Zielbundeslandes.

++ Update 24.03. Kanzlerin Angela Merkel hat den verschärften Oster-Lockdown abgesagt. Das touristische Beherbergungsverbot gilt weiterhin.

++ Update 23.03. Lockdown verschärft, Beherbergungsbetriebe bleiben für Urlaube geschlossen. Die Osterzeit ist für viele Campingfans normalerweise der Saisonauftakt. Trotz Coronapandemie haben sich viele Menschen Hoffnung auf eine baldige Öffnung der Stell- und Campingplätze gemacht. Im Vorfeld des Bund-Länder-Treffens am 22. März war kontaktloser Urlaub noch im Gespräch, ein gemeinsamer Vorschlag von Schleswig-Holstein, Niedersachsen, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen-Anhalt und Rheinland-Pfalz. Die Bundesländer haben sich für Lockerungen der Corona-Maßnahmen stark gemacht. Dies hätte UrlauberInnen die Möglichkeit gegeben, Ferienwohnungen zu mieten oder Stell- und Campingplätze mit autarken Fahrzeugen anzufahren.

Der Lockdown wird nun bis zum 18. April fortgeführt, weiterhin gültig ist außerdem das bundesweite touristische Beherbergungsverbot. Über Ostern treten zudem schärfere Maßnahmen in Kraft. Gründonnerstag (1.4.) und Ostersamstag (3.4) gelten in diesem Jahr als Ruhetage. Das öffentliche, wirtschaftliche und private Leben wird an diesen Tagen heruntergefahren, nur am Ostersamstag dürfen Lebensmittelgeschäfte öffnen.

++ Update 17.03. Deutschland verlängert die Grenzkontrollen nach Tschechien und Österreich. Das Bundesinnenministerium verlängert die Kontrollen an der tschechischen sowie an der österreichischen Grenze zu Tirol um weitere zwei Wochen. Seit Mitte Februar stuft Deutschland weite Teile Tirols sowie Tschechien und die Slowakei als Virusvariantengebiete ein. Zum Infektionsschutz dürfen aus diesen Regionen nur noch Deutsche und AusländerInnen mit Wohnsitz in Deutschland einreisen. Tirol kritisiert das Vorgehen der deutschen Behörden. (Aktuelle Virusvariantengebiete siehe Reisebeschränkungen in Europa.)

++ Update 17.03. EU-Impfpass geplant. Die EU-Kommission will pünktlich zur Sommerurlaubszeit den digitalen europäischen Impfausweis an den Start bringen. Das Zertifikat soll den Namen "Digitaler Grüner Nachweis" tragen. Neben Impfungen soll der Impfpass Ergebnisse von PCR- und Schnelltests erfassen.

++ Update 10.03. Forderung nach Perspektiven fürs Reisen werden lauter. Norbert Fiebig, Präsident des Deutschen Reiseverbandes, pocht im Morgenmagazin von ARD und ZDF auf Perspektiven für die Reisebranche. Er kritisiert die Stigmatisierung seitens der Politik, dass das Reisen ein Pandemietreiber sei. Neben einer dezidierten Teststrategie für alle, die von einer Reise zurückkehren, fordert Fiebig von der Bundesregierung, Vereinbarungen mit wichtigen Reiseländern einzugehen, um sicheren Tourismus auch in der Pandemie zu ermöglichen.

Nicht nur der Unmut der ReiseanbieterInnen, insbesondere auch die Unzufriedenheit der Campingbranche wird lauter. Die Facebook-Gruppe " Campen mit Abstand" hat deshalb einen Caravaning-Korso organisiert, um den Belangen von CamperInnen Gehör zu verschaffen. Am 13. März soll der Konvoi von Freizeitfahrzeugen in Düsseldorf darauf aufmerksam machen, dass Camping "alle Anforderungen an Pandemie-resistente Maßnahmen" erfüllt. Das Ordnungsamt lässt 110 Fahrzeuge hierfür zu. Den InitiatorInnen gehe es um mehr Akzeptanz für den mobilen Urlaub im eigenen Freizeitfahrzeug, der im Gegensatz zu "konkurrierenden, nicht (immer) pandemiegerechten Tourismus- und Reiseformen über einen Kamm geschert werde." Sie wünschen sich eine vernünftige Integration in den Stufenplan möglicher Lockerungsmaßnahmen. Das nächste Bund-Länder-Treffen findet voraussichtlich am 22. März statt.

++ Update 09.03. Griechenland-Urlaub ab Mai möglich? Die griechische Regierung plant ab Mai die Tourismusbranche von den Corona-Beschränkungen zu befreien. Voraussetzung hierfür seien laut Regierungssprecherin Aristotelia Peloni allerdings entsprechend niedrige Infektionszahlen. Der Tourismus zählt zu den stärksten Wirtschaftszweigen in Griechenland.

++ Update 04.03. Lockdown-Lockerungen, ohne Ergebnis für Tourismus. Seit dem Bund-Länder-Treffen vom 3. März steht fest, dass der Lockdown bis zum 28. März verlängert wird. Dabei soll es Inzidenz-abhängig jedoch teilweise Lockerungen geben. Bei Inzidenzwerten über 100 soll eine Notfallbremse dafür sorgen, dass schnell wieder strengere Regeln gelten. Unter anderem können ab Montag, 08.03., Buch- und Blumenläden sowie Gartenmärkte bundesweit mit entsprechenden Hygienekonzepten öffnen. Beispielsweise sollen danach bei einer Inzidenz von unter 50 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen Einzelhandel und Freizeiteinrichtungen wie Museen oder zoologische Gärten öffnen dürfen. Eine Entscheidung oder eine Aussicht, ob oder wann touristische Reisen wieder erlaubt sein werden, wurde auf das nächste Bund-Länder-Treffen am 22. März vertagt.

Wer den Osterurlaub mit dem Wohnmobil planen möchte, muss sich also noch gedulden. Der Bundesverband der Campingwirtschaft in Deutschland (BVCD) sieht das Hinauszögern kritisch: "Dass die Camping- und Wohnmobilstellplätze in den vorgelegten fünf Öffnungsschritten keine Berücksichtigung finden, ist für unsere Branche nicht nachvollziehbar und bringt den fünften Monat Stillstand für eine der sichersten Urlaubsformen mit sich. Mit Hinblick auf die zu öffnenden Einrichtungen im Innenbereich der ersten drei Öffnungsschritte können diese Beschlüsse von unserer Branche nur als unverhältnismäßig angesehen werden. Wir fordern von der Politik eine Gleichbehandlung und fachlich-gerechte Auseinandersetzung mit unserer Branche", so BVCD-Präsident Dr. Gunter Riechey.

++ Update 03.03. Deutschland verlängert Grenzkontrollen bis 17.03. Die Kontrollen an der Grenze zu Tschechien und Tirol werden fortgesetzt entgegen der Kritik aus der EU. Die Bundesregierung begründete die Maßnahmen als notwendig da die "Nachbarregionen mit extrem hohen Inzidenzzahlen weniger starke Schutzmaßnahmen ergriffen", so der deutsche EU-Botschafter Michael Clauß. Sie wurden vom RKI als Virusvariantengebiete ausgewiesen.

++ Update 02.03. Kroatien bereitet Urlaubssaison mit "Safe-Stay"-Label vor. Das Tourismusministerium des Landes und die kroatische Zentrale für Tourismus haben ein nationales Sicherheitslabel namens "Safe Stay" entwickelt. Es soll alle Beteiligten der Reisebranche – von der Tankstelle über Übernachtungsbetriebe bis hin zu Tourismus-Attraktionen – dazu motivieren, sich an die Schutz-Maßnahmen zu halten. "Das Ministerium (...) wurde bei dem Projekt Safe Stay in Croatia von führenden touristischen und professionellen Verbänden unterstützt. Wir haben mehr als 200.000 Gastgewerbe- und Dienstleistungsanbieter im Tourismus erfasst", so Nikolina Brnjac, die kroatische Ministerin für Tourismus und Sport. Mehr Infos: www.safestayincroatia.hr.

++ Update 01.03. Grenze zu Frankreich soll offen bleiben. Das bekräftigte Bundesaußenminister Heiko Maaß gegenüber der dpa und bezieht sich vor allem auf GrenzPendlerInnen und den Warenverkehr. Wer aus der französischen Grenzregion Moselle einreist, muss ab Dienstag einen negativen Schnell- oder PCR-Test vorlegen. Ab dann gilt auch ein Beförderungsverbot für Busse und Bahnen. Die Region Moselle zählt zu den Virusvariantengebieten. Grenzkontrollen soll es nicht geben, aber durch Schleierfahndungen eine verschärfte Kontrolle im Hinterland. Baden-Württembergs Innenminister Thomas Strobl fordert darüber hinaus massenhaft Tests an den Grenzen zu Frankreich und der Schweiz.

++ Update 26.02. EU-Gipfel: Digitaler Corona-Impfpass beschlossen. Ein europaweit gültiger Impfausweis soll kommen. Kanzlerin Angela Merkel ist optimistisch, dass es den Nachweis schon bis zum Sommer gibt. Allerdings ist noch offen, ob mehr Reisefreiheit mit diesem Nachweis möglich sein soll.

++ Update 26.02. Weber: Schengenraum vor Mutationen schützen. Der EU-Parlamentarier und EVP-Fraktionschef Manfred Weber will so schnell wie möglich einen Einreisestopp aus Corona-Mutationsgebieten umsetzen. Die strikte Maßnahme soll den grenzfreien Schengenraum der Europäischen Union schützen. Gegenüber dem Bayerischen Rundfunk sagte er: "Wir brauchen im Schengenraum unbedingt schnellstmöglich gemeinsame Standards, dass wir Hochrisikogebiete auf der Welt isolieren und die Einreise verhindern in der jetzigen Übergangszeit, wo die Mutanten eben die große Sorge sind."

++ Update 25.02. Impfpass: Viele ungeklärte Fragen. Im Vorfeld zum EU-Gipfel berichtet tagesschau.de, dass Länder mit starker Tourismusindustrie wie Griechenland, Portugal oder Malta für die Einführung eines Impfzertifikats sind. Ein Impfpass und Lockerungen für Geimpfte sollen die Sommersaison sichern. Deutschland und Frankreich hingegen wollten zunächst sicherstellen, ob Geimpfte tatsächlich das Virus nicht mehr übertragen können. Außerdem wolle man warten, bis tatsächlich alle EU-BürgerInnen ein Impfangebot bekommen. All das kann Stand heute noch dauern.

++ Update 25.02. Striktere Einreiseregel für Moselle. Im französische Grenzgebiet zu Deutschland ist ab März für alle nicht-beruflichen Einreisen ein negativer PCR-Test nötig. Hier tritt verstärkt die südafrikanische Virusvariante auf (siehe Meldung von gestern).

++ Update 25.02. Verschärfte Maßnahmen in Finnland. Da die britische Virusvariante hier vermehrt auftritt, müssen ab dem 8. März alle Bars und Restaurants schließen. Schüler von weiterführenden Schulen kommen ins Homeschooling und Kontakte werden in betroffenen Regionen auf sechs Personen beschränkt. Bislang kam das Land verhältnismäßig glimpflich durch die Pandemie.

++ Update 24.02. Staats- und Regierungschefinnen fordern EU-Impfzertifikat. Laut eines Entwurfs für die Schlussschalte der Videokonferenz heute, sollen die Behörden an einem EU-weit gültigen Impfpass arbeiten. EU-Komissionsvizepräsident Margaritis Schinas mahnt bei der Entwicklung zur Eile, denn das Zertifikat könne den Sommerurlaub innerhalb der EU ermöglichen. Geimpfte sollen mehr Reisefreiheit bekommen und so die Tourismuswirtschaft unterstützen.

++ Update 24.02. Deutsch-französische Grenze soll offenbleiben. Die binationale Parlamentarier-Versammlung hat einen Fünf-Punkte-Plan für offene Grenzen verkündet. Dazu gehören der Aufbau gemeinsamer Testzentren in der Grenzregion, Austausch von Infektionsdaten und Kontaktnachverfolgung. Im französischen Moselle wurden hunderte Infektionen mit der südafrikanischen Variante nachgewiesen. Der Verwaltungsbezirk grenzt an Rheinland-Pfalz und das Saarland.

++ Update 23.02. Grenzkontrollen zu Tschechien und Tirol verlängert. Die deutsche Bunderegierung verkündete, dass die verschärften Regeln und Verbote für Einreisende bis 3. März gelten sollen. Weite Teile Tirols sowie ganz Tschechien und die Slowakei zählen laut RKI zu den Virusvarianten-Gebiete. Kritik dagegen wurde aus der EU-Kommission laut: Die deutsche Bevölkerung könne auch durch "weniger einschränkende Maßnahmen" geschützt werden.

++ Update 22.02. Neue Einreiseregeln für Polen. Ende der Woche werden neue Regeln bekanntgegeben. Voraussichtlich müssen Einreisende künftig ein negatives Testergebnis vorlegen. Eventuell fällt für Personen mit negativem Ergebnis die Quarantäne weg.

++ Update 22.02. Testpflicht für Tirol verlängert. Die Testpflicht für alle aus Tirol Ausreisenden wurde um zehn Tage verlängert. Sie gilt nun bis zum 3. März 2021. Seit dem 12. Februar gilt: Wer von Tirol aus nach Deutschland, Salzburg oder Vorarlberg reist, muss einen negativen Coronatest vorweisen. Der Grund: Die Südafrika-Variante des Coronavirus tritt hier vermehrt auf.

++ Update 20.02. Dänemark schließt Grenzübergänge nach Deutschland. Ab Mitternacht schließt die dänische Polizei 13 kleinere Grenzübergänge. Größere wie Froslev, Krusa und Padborg bleiben offen, werden jedoch strenger kontrolliert. Der Grund: Im deutschen Flensburg finden die Behörden immer häufiger die britische Virusvariante bei den Infizierten.

++ Update 18.02. Starker Anstieg der Fallzahlen in Thüringen. Die 7-Tage-Inzidenz liegt am 18.02. in dem Bundesland bei 119,5, am Vortag noch bei 111,6. Der bundesdeutsche Durchschnittswert beträgt laut RKI 57,1. Damit ist Thüringen das am stärksten betroffene Bundesland. Die Inzidenzen steigen auch in Bremen, Nordrhein-Westfalen und Sachsen-Anhalt.

++ Update 18.02. Grenzkontrollen in Deutschland. Der deutsche Außenminister Maaß erwartet nicht, dass es verstärkte Kontrollen an der französischen Grenze geben wird, so wie an der Grenze zu Österreich und Tschechien. Dort wiederum sollen die Maßnahmen laut Innenminister Seehofer wahrscheinlich über den 23.02. hinaus verlängert werden.

++ Update 18.02. Verschärfte Grenzkontrollen in der Slowakei. Wer hier einreist, muss 14 Tage in Selbstisolation gehen. Für BerufspendlerInnen gibt es Ausnahmen. Sie müssen einen negativen PCR-Test vorlegen, der maximal 72 Stunden alt ist.

++ Update 18.02. Flensburg bekommt Ausgangssperre. Wegen steigender Infektionszahlen (7-Tage-Inzidenz: 181,9) und der starken Verbreitung der Virusvariante B.1.1.7 gilt ab kommenden Samstag für eine Woche eine Ausgangssperre in der Stadt zwischen 21 und 5 Uhr. Im ganzen Kreisgebiet gelten dann die strengen Maßnahmen wie in der Stadt: Nur ein Mensch darf alleine einkaufen gehen, auf Spielplätzen gilt Maskenpflicht.

++ Update 15.02. Dänemark: Striktere Einreiseregeln. Ab Mittwoch 17.02. müssen alle aus Schleswig-Holstein und aus Südschweden Einreisenden nicht nur einen triftigen Einreisegrund, sondern auch einen negativen Corona-Test vorlegen, der maximal 72 Stunden alt sein darf. Das gilt auch für ArbeitspendlerInnen. Bislang genügten PendlerInnen ein 7 Tage alter Corona-Test. Die dänische Regierung ist besorgt, dass sich neue Virusvarianten verbreiten könnten. Trotz recht niedriger Infektionszahlen verbleibt die dänische Bevölkerung daher im Lockdown.

++ Update 15.02. Debatte um Osterurlaub. Sowohl Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer (CDU) als auch SPD-Gesundheitspolitiker Heiner Lauterbach plädieren dafür, keine Reisen über Ostern in Aussicht zu stellen und das Beherbergungsverbot zu verlängern. Auch Anfang April sollten Reisen eingeschränkt werden, um "mit möglichst geringen Kontakten die noch immer drohende dritte Welle mit den gefährlichen Mutationen abzuwenden", so Lauterbach gegenüber der "Welt". Andere Ministerpräsidenten und Politiker sprechen sich für die Möglichkeit des Osterurlaubs aus, wie etwa Schleswig-Holsteins Regierungschef Daniel Günther (CDU) und Berlins Bürgermeister Michael Müller (SPD). Thomas Bareiß (CDU), der Tourismusbeauftragter der Bundesregierung, wagt derzeit keine Prognose und rät dazu, die Entwicklung abzuwarten.

++ Update 15.02. Grenzkontrollen: Staus und Kritik. An der tschechischen Grenze kam es am Morgen aufgrund der deutschen Grenzkontrollen zu langen Staus. Mehrere europäische Politiker kritisierten die Entscheidung Deutschlands die Grenzen zu schließen, so etwa Frankreichs Europaminister Clement Beaune und Österreichs Außenminister Alexander Schallenberg. Der Ministerpräsident des Saarlands, Tobias Hans, versprach wegen möglicher Corona-Grenzkontrollen eine enge Abstimmung mit den Nachbarländern, auch wenn er solche Maßnahmen nicht ganz ausschließen könne: "Wir werden aber alles in unserer Macht Stehende tun, um Grenzkontrollen wie im Frühjahr 2020 zu verhindern."

++ Update 14.02. Italien: Skigebiete bleiben geschlossen. Die italienische Regierung hat die geplante Öffnung der Skigebiete gestoppt. In sogenannten "gelben" Zonen des Landes sollten sie wieder öffnen dürfen. Die neuen Virusvarianten stellten allerdings ein erhöhtes Risiko dar, daher verlängerte der Gesundheitsminister das Wintersport-Verbot für FreizeitsportlerInnen.

++ Update 14.02. Polizei weist TagestouristInnen auf Usedom zurück. Auf der Insel in der Ostsee mussten etwa 200 Fahrzeuge an den beiden Zufahrten wieder umdrehen. Grund: Die 7-Tages-Inzidenz auf der Insel liegt dort bei 185 pro 100.000 EinwohnerInnen.

++ Update 12.02. Bundesregierung bereitet Grenzkontrollen vor. Bayern und Sachsen haben die Bundesregierung gebeten, Tirol und grenznahe Gebiete zu Tschechien als Virusmutationsgebiete einzustufen. Ab Sonntag, 14.02. um Uhr werden Kontrollen an den Grenzen stattfinden. Aus Mutationsgebieten dürfen nur Deutsche und AusländerInnen mit Wohnsitz in Deutschland einreisen. Sonderregeln gelten für medizinisches Personal, Transit- und Warenverkehr.

++ Update 11.02. Lettland schließt Grenzen. Bis zum 25.02. dürfen nur noch Menschen einreisen, die einen triftigen Grund und einen negativen Coronatest haben. Der Passagierverkehr nach Großbritannien, Irland und Portugal wurde komplett ausgesetzt.

++ Update 09.02. Österreich: Reisewarnung für Tirol – Ausreise ab Freitag nur mit Test. Die österreichische Regierung hat eine Reisewarnung für das Bundesland Tirol verhängt. Alle nicht notwendigen Reisen dorthin sollen vermieden werden, um die dort verbreitete südafrikanische Variante des Coronavirus einzudämmen. Alle UrlauberInnen, die in den vergangenen zwei Wochen in Tirol waren, sollen sich testen lassen – genauso wie Reisende aus Tirol vor der Fahrt in ein anderes Bundesland. Ab kommenden Freitag 12.02. ist ein negativer Test für Ausreisende Pflicht.

++ Update 08.02. Österreich verschärft Grenzkontrollen. So soll die Verbreitung des Virus durch Reisende verhindert werden. Gleichzeitig lockert das Land seine Einschränkungen. Schulen, Museen und Geschäfte dürfen ab heute öffnen. Menschen aus mehr als zwei Haushalten dürfen sich wieder treffen. Eine Entscheidung über eine mögliche Abschottung Tirols wurde bislang nicht gefällt. In diesem Bundesland wurden vermehrt südafrikanische Virusvarianten nachgewiesen (siehe Update 04.02.). Die 7-Tage-Inzidenz Österreichs lag am 7.02. bei 107, in Deutschland bei 76, in der Schweiz bei 121.

++ Update 07.02. Dänemark: Strengere Einreiseregeln. Seit heute müssen sich alle Eingereisten in Dänemark binnen 24 Stunden auf das Coronavirus Sars-Cov2 testen lassen und danach 10 Tage Quarantäne einhalten. AusländerInnen müssen teilweise schon vor der Einreise einen negativen Test vorweisen.

++ Update 06.02. Lockerungen in Polen und Belgien. In Belgien dürfen ab Samstag, 13.02., die Frisöre wieder ihre Dienste anbieten – unter strengen Hygieneschutzmaßnahmen. Campingplätze in Belgien dürfen ab Montag, 8.02., ihre Tore wieder öffnen. In Polen können ab 12.02. Hotels, Kinos und Theater vorläufig wieder öffnen. Bei einer maximalen Auslastung von 50 Prozent soll die Öffnung zwei Wochen lang getestet werden.

++ Update 06.02. Lettland verlängert Notstand. Die lettische Regierung setzt den Ausnahmezustand, der bereits seit November gilt, bis zum 6. April fort. Ab dem 11.02. dürfen Menschen nur noch mit triftigem Einreisegrund ins Land und müssen einen negativen Coronatest vorweisen.

++ Update 04.02. Ganz Tirol könnte Quarantäne drohen. Die Behörden in Österreich prüfen derzeit, ob die Abriegelung des Bundeslandes nötig und möglich ist. Der Grund: Die südafrikanische Virusvariante verbreitet sich dort derzeit stark. Etwa die Hälfte aller Infektionen kann auf die Variante zurückgeführt werden. Laut österreichischer Nachrichtenagentur APA heißt es in Regierungskreisen, dass die Ausbreitung der Corona-Mutation zur Grenzschließung einzelner Gebiete führen könne.

++ Update 04.02. München: Erste deutsche Metropole mit Inzidenz unter 50. Am Donnerstagmorgen verkündet das Robert-Koch-Institut eine Inzidenz von 48,0 für Bayerns Landeshauptstadt für die vergangenen sieben Tage pro 100.000 Einwohner. Trotzdem sollen die BürgerInnen noch nicht mit Lockerungen rechnen. Oberbürgermeister Dieter Reiter sagte: "Erst wenn wir diesen Wert auch in den nächsten 7 Tagen halten, können wir über etwaige Lockerungen überhaupt nachdenken". Insgesamt 70 Landkreise weisen in Deutschland derzeit Werte unter 50 aus. Dazu gehören unter anderem Trier, Münster, Tübingen, Erlangen, Kiel, Augsburg, Mainz, Rostock, Freiburg im Breisgau und Cuxhaven.

++ Update 04.02. BCVD fordert Tourismusgipfel und Ampelsystem. Gemeinsam mit dem Deutschen Tourismusverband fordert der Bundesverband der Campingwirtschaft in Deutschland, dass die Bundesregierung gemeinsam mit Branchenvertretern an einem Konzept für den Re-Start der Tourismusbranche arbeitet. "Hierfür sind eine Task Force oder auch ein Tourismusgipfel mehr als überfällig", sagt BVCD-Geschäftsführer Christian Günther. Bis zur Wiedereröffnung des Tourismus sollen betroffene Betriebe finanziell unterstützt werden. Nach dem Neustart soll ein Ampelsystem gelten. Steigen der Inzidenzwert des Reiseziels und vom Wohnort des Reisenden über 50, sollen keine touristischen Angebote gemacht werden.

++ Update 03.02. Negativer Coronatest für Einreise nach Schweden. Ab Samstag 6. Februar müssen AusländerInnen bei der Einreise einen negativen Test vorlegen. Ausnahmen gelten bei familiären Angelegenheiten und für alle, die einen Wohnsitz in Schweden haben. Diese Maßnahme gilt bis 31. März.

++ Update 02.02. Österreich verschärft Einreiseregeln. Alle Einreisenden müssen beim Überqueren der Grenze einen negativen Coronatest vorlegen und zusätzlich 10 Tage in Quarantäne gehen. Die Quarantänezeit kann nicht mehr wie zuvor durch einen zweiten Test nach fünf Tagen verkürzt werden. PendlerInnen müssen sich künftig ebenfalls online registrieren und einmal wöchentlich testen lassen.

++ Update 01.02. Bereits 27 Landkreise in Deutschland mit Inzidenz unter 50. Die 7-Tages-Werte fallen in den gesamten Bundesrepublik zwar nur langsam, aber stetig. In einigen Land- und Stadtkreisen lag der Wert der Ansteckungen pro 100.000 BewohnerInnen in den vergangenen sieben Tagen unter 50, vor einigen Wochen gab es das nur sehr vereinzelt. Siehe: Infektionszahlen in Deutschland.

++ Update 31.01. Osterurlaub könnte möglich sein. Das sagte der Ministerpräsident von Sachsen-Anhalt, Reiner Haseloff, gegenüber dem Tagesspiegel. Bedingung dafür sei, dass sich die Lage der Corona-Pandemie entspanne. Außerdem fordert er Schnelltests an den Grenzen. "Wenn wir die Inzidenz weiter drücken, können wir darüber nachdenken, Beherbergungsangebote zu ermöglichen." Die Entscheidung müsse jedoch auf dem gesamten Gebiet der Bundesrepublik diskutiert werden. Derzeit sind Ferienwohnungen, Hotels, Stell- und Campingplätze noch geschlossen.

++ Update 30.01 Deutschland: Einreisesperre für Mutationsgebiete. Ab Sonntag, 31.01.2021 gilt für alle Länder, in denen sich besonders ansteckende Formen des Coronavirus stark ausgebreitet haben, eine Einreisesperre bis 17.02.2021. Ausnahmen gelten für alle Deutsche, alle in Deutschland lebende AusländerInnen und Transitpassagiere. Betroffene Länder in Europa sind: Großbritannien, Irland und Portugal.

++ Update 30.01. Tschechien erlaubt Einreise nur noch in notwendigen Fällen. Ausnahmen gelten bei Dienstreisen, unerlässlichen Familienbesuchen, Teilnahme an Beerdigungen und unaufschiebbare Behördenbesuche.

++ Update 25.01.21 Belgien verbietet Urlaubsreisen und Ausflüge. Ab 27.1.2021 soll bis Anfang März ein Verbot für alle "nicht wesentlichen" Auslandsreisen gelten. Das Land will vermeiden, dass die Zahl der Infektionen nach den Karnevalsfeiern steigen.

++ Update 25.01.21 Testpflicht für Einreisende aus Hochinzidenz- und Virusvarianten-Gebiete. Bereits seit Sonntag 24.01. gelten verschärfte Regeln für Rückkehrer aus diesen Gebieten. Wichtigste Neuerung: Alle nach Deutschland Einreisenden, die innerhalb von zehn Tagen zuvor in einer der oben genannten Regionen unterwegs war, müssen beim Grenzübertritt vorweisen, dass keine Coronavirus-Infektion vorliegt. Dafür verwendet werden kann ein ärztliches Zeugnis oder ein Test – entweder in Papierform oder digital in deutscher, englischer oder französischer Sprache. Der Test darf maximal 48 Stunden alt sein.

++ Update 23.01.21 Schweden macht Grenze nach Norwegen dicht. Schweden schließt bis 14.02.21 seine Grenze für Einreisende aus dem Nachbarland. Der Grund: Das Auftreten der Corona-Mutation in Norwegen.

++ Update 22.01.21 EU-Grenzen sollen offen bleiben. Beim EU-Gipfel der Staats- und Regierungschefinnen wurde – vorerst – beschlossen, dass die Grenzen innerhalb der EU geöffnet bleiben, vor allem in Hinblick auf den Binnenmarkt und GrenzpendlerInnen. Auf der ohnehin fast komplett roten Infektionskarte Europas soll eine neue, dunkelrote Kategorie eingeführt werden. Wer aus diesen Gebieten ausreist, kann "vor der Abreise zu einem Test aufgefordert werden und zur Quarantäne nach der Ankunft" sagt EU-Kommissionschefin Ursula von der Leyen. Außerdem: "Von allen nicht notwendigen Reisen sollte dringendst abgeraten werden, sowohl innerhalb eines Landes als auch grenzüberschreitend." Ein Impfzertifikat wird es zunächst nicht geben. Ziel der Europäischen Union: Bis zum Sommer 2021 sollen 70 Prozent aller EU-BürgerInnen geimpft sein.

++ Update 22.01.21 Frankreich verlangt Test bei Einreisenden aus EU. Ab kommenden Sonntag um Uhr müssen auch Reisende aus Europa einen negativen Corona-Test vorweisen. Der PCR-Test darf nicht älter als 72 Stunden sein. Ausnahmen sollen für "essenzielle" Reisen gelten, sprich GrenzpendlerInnen und Warenverkehr.

++ Update 20.01.21 Keine Vorbereitungen für Grenzkontrollen in Deutschland. Nach Angaben des Innenministeriums werden derzeit keine konkreten Maßnahmen für Grenzkontrollen ergriffen.

++ Update 19.01.21 Lockdown bis 14. Februar verlängert. In der heutigen Bund-Länder-Beratung wurde beschlossen, dass der Lockdown noch länger als ursprünglich geplant dauern soll. Damit bleiben auch Stell- und Campingplätze in Deutschland für TouristInnen weiterhin geschlossen. Außerdem kommt es zu weiteren Verschärfungen der Maßnahmen: In öffentlichen Verkehrsmitteln müssen medizinische Masken getragen werden. Das müssen keine FFP2-Maske sein, aber die sogenannten Alltagsmasken bzw. Stoffmasken reichen hier nun nicht mehr aus. Außerdem will das Bundesministerium für Arbeit und Soziales verordnen, dass überall – wo umsetzbar – Homeoffice ermöglicht wird. Dort, wo Menschen weiterhin vor Ort arbeiten, müssen Arbeitgeber medizinische Masken zur Verfügung stellen. ++ Update 20.01. Auch Schulen und Kitas bleiben bis 14.02. geschlossen.

++ Update 16.01.2021 Lettland: Einreise nur mit negativem Coronatest. Wer einreist, muss einen Negativtest vorweisen, der maximal 72 Stunden vor Einreise durchgeführt wurde. Die Quarantänepflicht mit einer Dauer von 10 Tagen bleibt bestehen.

++ Update 16.01.2021 Frankreich: Verschärfte Ausgangssperre und Einreisebestimmungen. Ab Samstag beginnt die nächtliche Ausgangssperre bereits um 18 Uhr. Wer ins Land einreist, muss ab Montag einen negativen PCR-Test vorlegen und trotzdem 7 Tage in Quarantäne gehen.

++ Update 13.01.2021 Deutschland: Testpflicht für RückkehrerInnen aus Risikogebieten mit hohen Inzidenzien und mutierten Virusvarianten. Wer künftig aus einer solchen Region einreist, muss einen negativen Coronatest schon vor Einreise vorweisen, der nicht älter als 48 Stunden sein darf. Die Verordnung gilt ab kommenden Donnerstag, 14.01. Für alle anderen RückkehrerInnen aus Risikogebieten gilt weiterhin: Innerhalb von 48 Stunden nach Einreise muss ein Test vorgewiesen werden. Die neue Regelung hebt die 10-tägigen Quarantäne nicht auf – die Quarantänepflicht gilt weiterhin, auch bei negativem Test. Unabhängig von der Lage aus dem besuchten Gebiet gilt für alle RückkehrerInnen, dass sie sich bei der Einreise digital anmelden müssen: www.einreiseanmeldung.de

++ Update 12.01.2021 Bayern: FFP2-Maskenpflicht. In Bussen, Bahnen und im Einzelhandel müssen die Menschen in Bayern künftig eine FFP2-Schutzmaske tragen. Dies gilt ab der kommenden Woche, vom 18. Januar an. Außerdem wird in dem Bundesland wieder eine wöchentliche Testpflicht für PendlerInnen aus den Nachbarländern eingeführt.

++ Update 12.01.2021 Einreise nach England: Corona-Testpflicht. Wer ab 15. Januar 2021 nach England einreisen will, benötigt einen negativen Coronatest, der maximal 72 Stunden alt sein darf. Trotz Test gilt weiterhin für alle Einreisende eine 10-tägige Quarantäne. Ausnahmen gelten für Kinder unter 10 Jahren und Personen aus anderen Teilen des Vereinigten Königreichs. Britischen StaatsbürgerInnen, die sich mit Sars-Cov-2 angesteckt haben, wird die Einreise verweigert.

++ Update 11.01.2021 Reisen erst im Sommer vollumfänglich möglich. Der Tourismus-Beauftragte der Bundesregierung, Thomas Bareiß, sagte gegenüber dem TV-Sender RTL, "dass Reisen etwas ist, das die nächsten zwei, drei Monate noch sehr schwer vorstellbar ist." Er rechnet damit, dass der Tourismus erst ab Pfingsten wieder richtig anläuft. "Und ich hoffe, dass dann der Sommer ein ganz großer Reisezeitraum wird." Außerdem sagte er, dass die Bundesregierung ein mehrstufiges System von Test- und Quarantänevorschriften für ReiserückkehrerInnen plane.

++ Update 06.1.2021 Lockdown verlängert und verschärft. Der Lockdown in Deutschland gilt aufgrund der hohen Zahlen nun bis Ende Januar. Die Maßnahmen werden verschärft, beispielsweise darf sich jeder Haushalt nur noch mit einer anderen Person treffen. In sogenannten Hotspots (Landkreise mit über 200 Fällen pro 100.000 EinwohnerInnen in den vergangenen 7 Tagen) soll außerdem eine Bewegungsbeschränkung von 15 Kilometern gelten. Da die Bundesländer für die Umsetzung zuständig sind, werden die Regeln jedoch überall unterschiedlich gehandhabt.

März bis Dezember 2020

++ Update 21.12 Grenzen zu UK werden geschlossen. Nachdem in Großbritannien eine neue Variante des Corona-Virus entdeckt wurde, schließen immer mehr EU-Länder die Grenzen zum Inselstaat. Deutschland untersagt ab dem 21.12 bis zum 31.12 den Flugverkehr zwischen den beiden Ländern. Unter anderem hat Frankreich neben dem Flugverkehr ebenso die Landverbindung via Eurotunnel gekappt. Ebenso sind französische und auch niederländische Fährverbindungen von und nach Großbritannien unterbrochen.

++ Update 16.12 Niederlande geht bis Januar in Lockdown. Am Vorabend hat Premier Mark Rutte in einer Fernsehansprache den niederländischen Lockdown bis zum 19. Januar 2021 verkündet. Wie in Deutschland schließt auch dort der Handel bis auf Geschäfte der Grundversorgung. Maximal zwei Menschen dürfen pro Haushalt, an Weihnachten maximal drei getroffen werden. Die Einreise aus Deutschland ist theoretisch weiterhin möglich, Deutschland gilt allerdings in den Niederlanden als Risikogebiet, eine 10-tägige Hausquarantäne ist nötig. Zudem bittet die dortige Regierung auf Reisen in die Niederlande zu verzichten.

+++ Update 15.12 Harter Lockdown ab 16. Dezember. Da sich die epidemilogische Lage weiterhin kritisch ist, geht ganz Deutschland ab 16. Dezember wieder in einen harten Lockdown. Dies bedeutet, dass alle Geschäfte erneut schließen müssen. Ausgenommen sind nur u.a. Lebensmittelgeschäfte, Wochenmärkte, Reformhäuser, Babyfachmärkte, Apotheken, Drogerien, Tankstellen, Kfz-Werkstätten, Fahrradwerkstätten, Banken und Sparkassen. Über Weihnachten gelten weiterhin lockere Versammlungsregelungen, Silvester und Neujahr gilt jedoch ein Versammlungs- und Feuerwerksverkaufsverbot.

+++ Update 9.12 Italien verschärft Einreisebedingungen über Jahreswechsel. Vom 21.12.20 bis 06.01.21 gelten verschärfte Einreiseregelungen. Wer in dieser Zeit ohne triftigen Grund aus der EU einreist, unterliegt der Quarantänepflicht, auch bei vorliegendem negativen PCR-Test. Alle Reisen innerhalb von Italien in andere Regionen als die des aktuellen Aufenthaltes sind verboten, am 25.12. und 26.12.20 und 01.01.21 sind sogar Reisen in andere Gemeinden untersagt.

+++ Update 8.12 Sachsen beschließt Lockdown auszuweiten. Ab Montag, 14.12., sind alle Schulen und Kindertagesstätten und große Teile des Einzelhandels geschlossen. Ab diesem Tag erfolgt der Schulunterricht wieder via Homeschooling. Zudem gilt ein öffentliches Alkoholverbot und eine Maskenpflicht in der Öffentlichkeit.

+++ Update 8.12 Saarland verhängt Alkoholverbot über Feiertage. Der Konsum von alkoholischen Getränken wird am Weihnachts-, Silvesterabend und Neujahrstag in der Öffentlichkeit auf belebten Plätzen und Straßen verboten. Anderseits plant das Bundesland leichte Lockerungen bei der Personenzahl über Weihnachten. Auch in Hamburg und Mecklenburg-Vorpommern wurden Einschränkungen beim Alkoholausschank ausgesprochen.

+++ Update 8.12 Verschärfungen möglich, Entwicklung der nächsten Tage entscheidend. Gesundheitsminister Jens Spahn ist für weitere Verschärfungen der Eindämmungsmaßnahmen. Aufgrund der anhaltenden hohen Infektionsrate ist eine erneute Schließung des Einzelhandels denkbar. Die Entwicklung der kommenden Tage wird dafür ausschlaggebend sein, wie die Feiertagsmaßnahmen über Weihnachten und Neujahr deutschlandweit aussehen werden.

Derzeit sieht die Regelung für fast alle Bundesländer folgendermaßen aus: Zwischen 23.12 und 3.1 dürfen sich bis zu 10 Menschen zuzüglich Kinder bis 14 Jahre treffen, der Weihnachtsferienbeginn wird auf den 19.12 vorverlegt, Aufruf zum Feuerwerkverzicht an Silvester und religiöse Großveranstaltungen sollen gemieden werden. Bereits strengere Regelungen sind für Berlin, Rheinland-Pfalz und Baden-Württemberg beschlossen. Eine genaue Übersicht je nach Bundesland gibt es hier.

+++ Update 8.12 Erste Britin geimpft. Die Britin Margaret Keenan (90 Jahre alt) ist als erste Person mit dem Corona-Impfstoff der Pharmafirmen Biontech und Pfizer außerhalb klinischer Studien in Coventry geimpft worden. Großbritannien hatte eine Woche zuvor als erstes Land eine Notfallzulassung für den Impfstoff erteilt.

++ Update 7.12 Keine touristischen Übernachtungen in Österreich. Die ab heute geltende neue Covid-19-Schutzverordnung gilt vorerst bis zum 23.12. Sie besagt u.a. eine nächtliche Ausgangsbeschränkung bis zunächst zum 16.12. und untersagt zudem touristische Beherbergungen, zu denen beispielsweise auch Camping auf Stell- und Campingplätze gehören.

+++Update 03.12 Ausgangsbeschränkungen in Baden-Württemberg. In Baden-Württemberg werden nächtliche Ausgangsbeschränkungen verhängt. Wo innerhalb einer Woche mehr als 200 Corona-Infektionen pro 100.000 Einwohner auftreten, sollen die Ausgangsbeschränkungen gelten. Das Haus darf dann nur noch mit einem driftigen Grund verlassen werden, wie etwa Notfälle oder zur Arbeit fahren. Details will das Sozialministerium in einem Erlass regeln. In Mannheim tritt die Ausgangsbeschränkung schon am Freitag von 21 bis 5 Uhr morgens in Kraft.

+++ Update 02.12 Erste Impfstoff-Zulassungen noch 2020. In der EU könnten erste Impfstoff-Zulassungen Ende Dezember 2020 kommen, sagte Angela Merkel.

+++Update 02.12 Teil-Lockdown bis 10. Januar verlängert. Der Teil-Lockdown in Deutschland wird bis zum 10. Januar verlängert, darauf haben sich Bundeskanzlerin Merkel und die Ministerpräsidenten der Länder am Mittwoch verständigt. Angesichts der weiterhin hohen Zahlen sollen Restaurants, Museen, Theatern und Freizeiteinrichtungen weiterhin geschlossen bleiben. Am 4. Januar soll es erneute Beratungen zum weiteren Vorgehen geben.

+++ Update 27.11 Bayerische Quarantänepflicht für Tagesausflüge ins Ausland. Um winterliche Tagesausflüge ins benachbarte Österreich zu reduzieren, verhängt Bayern eine Quarantänepflicht für Tagesausflüge. Zuvor hat eine Ausnahmeregelung Reisen zwischen den beiden Ländern, die nicht länger als 24 Stunden anhielten, von der Quarantänepflicht ausgenommen. Jetzt brauchen Tagesausflügler triftige Gründe (Arbeit, Arzt, Schule, Familie) für solche Kurzaufenthalte. Bundeskanzlerin Angela Merkel sprach sich zudem für eine EU-weite Schließung der Skigebiete bis zum 10. Januar aus, Widerstand kommt vor allem aus Österreich und der Schweiz.

+++ Update 27.11 Neue Corona-Maßnahmen für Dezember. Nun offiziell: Die am 2. November erlassenen Maßnahmen werden laut Tagesschau bis zum 20. Dezember verlängert. Bis spätestens 15. Dezember wollen sich Bund und Länder darauf verständigen, wie es dann genau weitergeht. Ab dem 1.12. gilt für Treffen, dass sich maximal zwei Haushalte mit einer Gesamtzahl von höchstens fünf Personen treffen dürfen. Schleswig-Holstein übernimmt die Verschärfungen nicht, Sachsen-Anhalt will einen Sonderweg gehen und Sachsen kündigt weitere Einschränkungen für besonders betroffene Regionen an. Über die Feiertage und den Jahreswechsel soll es Lockerungen geben. Die Maskenpflicht gilt in Läden, öffentlichen Verkehrsmitteln und Orten mit Publikumsverkehr. Diese Orte bestimmen die jeweils zuständigen Behörden.

+++ Update 27.11 Deutschland knackt Millionenmarke bei Infektionen. Das RKI vermeldet seit Pandemiebeginn 1.006.394 Corona-Infektionen. Zum Vortag kamen deutschlandweit 22.806 Infizierte dazu, außerdem gibt es 426 neue Todesfälle binnen 24 Stunden im Zusammenhang mit der Virusinfektion.

+++ Update 25.11 Neuer Höchstwert bei Todeszahlen. Das RKI hat 410 Todesfälle im Zusammenhang mit einer Covid-19-Infektion binnen 24 Stunden vermeldet. Dieser Wert übertrifft den bisher höchsten Wert von Mitte April mit 315. Heute werden Bund und Länder über weitere Corona-Maßnahmen beraten.

+++ Update 23.11 Was beim Bund-Länder-Corona-Gipfel zu erwarten ist. Laut Tagesschau gibt es einen ersten Entwurf zum weiteren Vorgehen: Die Maßnahmen zur Pandemie-Eindämmung, die seit dem 2. November gelten, sollen bis zum 20. Dezember verlängert werden. Das bedeutet unter anderem, dass Hotels, Restaurants und auch Fitnessstudios geschlossen bleiben, Menschen sollen auf Ausflüge und Reisen verzichten und, wenn möglich, von zuhause arbeiten. Die Maskenpflicht bleibt ebenso bestehen. Möglich sind aber Ausnahmeregelungen für Bundesländer mit geringeren Inzidenzwerten. Weitere Sonderregelungen sind für die Weihnachtsfeiertage geplant. Für Mittwoch, 25.11., sind die Gespräche zwischen Bund und Länder anvisiert.

+++ Update 20.11 NRW kippt Quarantänepflicht. Aufgrund der aktuellen Pandemielage müssen Auslandsrückkehrer aus Risikogebieten an ihrem Wohnort in NRW nach einem Beschluss des Oberverwaltungsgericht Münster nicht mehr in Quarantäne. Die Corona-Einreiseverordnung ist aufgrund von Verhältnisunmäßigkeit außer Kraft gesetzt, das Land NRW arbeitet an einer angepassten Neuregelung für Reiserückkehrer.

+++ Update 17.11 Österreich fährt öffentliches Leben zurück. Bis zum 9. Dezember gilt in Österreich eine Covid-19-Notmaßnahmenverordnung. Bis auf Geschäfte der Grundversorgung (u.a. Lebensmittelläden, Drogerien, Banken, Post oder Tankstellen) schließt der Handel vorübergehend. Ebenso davon betroffen sind Schulen und Kindergärten, Arbeitnehmer mit Homeofficemöglichkeit sollen von zuhause arbeiten.

+++ Update 17.11 Luxemburg könnte nächsten Lockdown beschließen. Wenn die Infektionszahlen bis kommenden Montag, 23.11. nicht in Griff zu bekommen seien, sei ein erneuter Lockdown laut Premierminister Xavier Bettel möglich.

+++ Update 17.11 Hohe Positivrate. Trotz anhaltender Beschränkungen im öffentlichen Leben liegt die Positivrate ausgewerteter Coronatests derzeit bei 9,2 Prozent. Dies ist laut Verbands Akkreditierte Labore in der Medizin (ALM) der höchste Wert seit Beginn der Datenerhebung Anfang März.

+++ Update 16.11 Keine Einigung zwischen Bundesländer und Kanzlerin, nur Empfehlungen. Bei dem Treffen nach zwei Wochen Lockdown light zur Analyse der Corona-Beschränkungen kam es zu Meinungsverschiedenheiten zwischen der Kanzlerin und den Länderchefs. Bis zum nächsten Treffen in sieben Tagen gibt es nur neue Maßnahmenempfehlungen zur weiteren Kontaktbeschränkung. Diese umfassen unter anderem: Zusammenkünfte mit Freunden nur mit einem festen weiteren Hausstand, keine Treffen mit mehr als maximal zehn Personen, Verzicht auf freizeitbezogene Aktivitäten und nicht notwendige private Reisen sowie touristische Tagestouren.

+++ Update 9.11 Neue Einreise- und Quarantäneregelungen. Seit dem 8. November müssen sich Reisende, die aus einem Risikogebiet einreisen unter www.einreiseanmeldung.de eintragen und die Anmeldung bei der Einreise mitführen. Grundsätzlich ist die Einreise möglich aus EU- und Schengen-Staaten, Großbritannien sowie Ländern, deren epidemiologischen Lagebewertung in Ordnung ist. Außerdem gilt seit Mitte Oktober eine aktualisierte Muster-Quarantäneverordnung, auf deren Basis die Bundesländer zum 8. November eigene Quarantäne-Regelungen festgelegt haben. Wer aus einem Risikogebiet einreist, sollte sich daher über die jeweils geltende Bundesland-Regelung informieren. Für alle gilt die Verpflichtung, sich unverzüglich nach Einreise aus einem Risikogebiet in eine zehntägige Quarantäne zu begeben.

+++ Update 9.11 Rekordhoch bei Infektionszahlen. Am Samstag, 7.11, veröffentlichte das RKI 23.399 gemeldeten Corona-Fälle für Deutschland; die bisher höchste Zahl Infizierter. Am 9.11. liegt die Zahl der Corona-Neuinfizierter bei 13.363 Fällen innerhalb von 24 Stunden.

+++ Update 2.11 Lockdown light beginnt. Es sind keine touristischen Reisen innerhalb der nächsten vier Wochen erlaubt. Vorerst bis Ende November gilt das Verbot in ganz Deutschland. Samstag (31.10) hat das RKI 19.059 Neuinfektionen registriert. Je nachdem wie sich die Infektionslage in den nächsten Wochen entwickelt, ist eine Verlängerung der Maßnahmen denkbar.

+++ Update 28.10 14.964 Neuinfektionen in Deutschland. Innerhalb einer Woche haben sich die Infektionszahlen ungefähr verdoppelt und den bis dato höchsten Wert seit Pandemiebeginn im März erreicht. Aus diesem Grund haben sich Bundeskanzlerin Angela Merkel und Vertreter der einzelnen Bundesländer auf neue Einschränkungen geeinigt, die ab dem 2. November für rund einen Monat gelten sollen. Diese umfassen die Schließung von Restaurants und Bars, Essen darf nur noch zum Mitnehmen bestellt werden. Draußen dürfen sich nur noch Personen aus maximal zwei Haushalten treffen. Außerdem sind touristische Übernachtungen untersagt, dies betrifft auch Reisemobilisten. Diese Regelung trifft vermutlich, wie bereits im Frühjahr, besonders hart Vollzeitreisende im Wohnmobil.

+++ Update 26.10 Kein Urlaub in Tschechien möglich. Seit dem 22. Oktober bis zum 3. November 2020 sind rein touristische Aufenthalte für UrlauberInnen aus Deutschland und auch aus anderen EU-Mitgliedsstaaten nicht gestattet. Personen, die sich bereits im Land aufhalten, können jedoch ihren Aufenthalt beenden. Geschäftsreisen oder die Teilnahme an Familienfeiern sind zulässig. Trotz Ausgangsbeschränkungen und weiteren Maßnahmen hat Tschechien dieses Wochenende die höchsten Zahl an Neuinfektionen seit Pandemie-Beginn verzeichnet. Regierungschef Andrej Babis stellt deshalb eine mögliche Notstand-Verlängerung in Aussicht.

+++ UPDATE 26.10 Slowenien schränkt Bewegungsfreiheit ein. Ab Dienstag, 27.10, dürfen BürgerInnen die eigene Gemeinde ohne triftigen Grund nicht mehr verlassen. Dies twitterte Ministerpräsident Janez Janša am 25.10. Die Einschränkung soll zunächst für sieben Tage gelten. Damit verschärft Slowenien die Eindämmungsmaßnahmen zum Kampf gegen die Corona-Pandemie. Bereits seit einer Woche gibt es ein Reiseverbot zwischen den 12 Regionen des Landes und eine nächtliche Ausgangssperre von 21 bis 6 Uhr. Außerdem sind alle Beherbergungsstätten wie Hotels, Campingplätze und auch Restaurants oder Cafés derzeit geschlossen. Die Durchreise ist für Wohnmobilisten und andere UrlauberInnen bzw. Reisende weiter möglich.

+++ Update 24.10 Deutschland verzeichnet neuen Höchstwert. 14.714 Neuinfektionen wurden am Samstag vom RKI erfasst, womit ein neuer Höchstwert erreicht ist. Da es Tage zuvor allerdings kurzzeitig Datenlücken bei der Übermittlung gab, enthalten die vermeldeten Zahlen vermutlich entsprechende Nachmeldungen. Angela Merkel ruft in ihrem Podcast "Bundeskanzlerin Merkel aktuell" wiederholt alle BürgerInnen zur Kontaktvermeidung auf. Zudem sagt sie: "Verzichten Sie auf jede Reise, die nicht zwingend notwendig ist."

+++ UPDATE 23.10 Dänemark schließt Grenze für TouristInnen. Ab Samstag, 24.10. dürfen Deutsche nur noch einreisen, wenn sie in Dänemark arbeiten oder Familie oder Partner besuchen wollen. Für die Einwohner Schleswig-Holsteins soll es Ausnahmen geben, vorausgesetzt die Infektionszahl übersteigt dort nicht 30 pro 100.000 Einwohner. Der dänische Außenminister Jeppe Koford sagte außerdem, dass wer sich bereits im Land aufhalte, nicht überhastet abreisen müsse.

+++ UPDATE 22.10 Berchtesgaden im Mini-Shutdown. Das RKI zählt 11.287 neue Infektionen innerhalb 24 Stunden. Das ist der höchste Wert seit Beginn der Pandemie. Aufgrund hoher Infektionszahlen gelten in Berchtesgaden vom 20. Oktober bis zum 2. November strengere Corona-Regelungen: Unter anderem dürfen Anwohner nur mit triftigem Grund außerhalb der eigenen Wohnung unterwegs sein, Feriengäste und somit auch Reisemobilisten mussten abreisen.

+++ UPDATE 19.10 Hessen kippt Beherbergungsverbot. Laut Ministerpräsident Volker Bouffier habe sich diese Beschränkung nicht als zielführend erwiesen.

+++ UPDATE 16.10 Kein Beherbergungsverbot mehr in Brandenburg und Bayern. Ab Samstag gilt das Verbot in Bayern nicht mehr. Die Bayerische Regierung hat die Vorschrift nicht verlängert und will auch künftig darauf verzichten. In Brandenburg begründete das Oberverwaltungsgericht, dass das Beherbergungsverbot voraussichtlich unverhältnismäßig sei.

+++ UPDATE 16.10. Beherbergungsverbot in Schleswig-Holstein bleibt. Das Oberverwaltungsgericht des Bundeslandes hat den Eilantrag gegen das Verbot abgelehnt. Die Richter betonen, dass aufgrund des bundesweit rasanten Anstiegs der Infektionen "eine Weiterverbreitung des Coronavirus oft unentdeckt und schwer kontrollierbar erfolge". Alle Risikogebiete in Deutschland siehe hier.

+++ UPDATE 15.10. Weitere Risikogebiete in Europa ausgewiesen. Ab Samstag 17.10. gelten weitere Regionen in Europa als Risikoregion. Das Robert-Koch-Institut ernennt unter anderem komplett Frankreich und Niederlande zur Risikoregion. Alle betroffenen Gebiete in Europa siehe hier.

+++ UPDATE 15.10. Baden-Württemberg, Niedersachsen und Sachsen heben Beherbergungsverbot für Reisende aus deutschen Risikogebieten auf. In Sachsen hat die Regierung den Beschluss gekippt. In Baden-Württemberg hat der Verwaltungsgerichtshof das Verbot wegen Unverhältnismäßigkeit gestoppt. In einem Eilverfahren hat auch das Oberverwaltungsgericht Niedersachsen das Verbot aufgehoben.

+++ UPDATE 09.09. RKI erweitert Liste der Risikogebiete. Weitere Regionen in Europa stehen nun auf der Liste (siehe unten), darunter in Frankreich, der Schweiz, Kroatien, Tschechien und Rumänien. Einige bulgarische und rumänische Gebiete wiederum wurden von der Liste gestrichen.

+++ UPDATE 09.09. Prag ist Risikogebiet. Das Auswärtige Amt hat gestern Abend verkündet, dass die tschechische Hauptstadt nun Risikogebiet ist und rät von Reisen dorthin ab. Wer aus Prag nach Deutschland zurückkehrt, ist verpflichtet sich einem Corona-Test zu unterziehen und muss sich eventuell in Quarantäne begeben.

+++ UPDATE 08.09. Pauschale Reisewarnung endet am 30. September. Die Reisewarnung für fast alle Länder außerhalb der EU soll Ende September aufgehoben werden. Die dpa berichtet, dass das Bundeskabinett beschlossen hat, dass ab 1. Oktober 2020 auf jedes einzelne Land eine Bewertung herausgegeben wird.

+++ UPDATE 07.09. Frankreich weist neue Risikogebiete aus. Das Nachbarland hat weitere "rote Zonen" bzw. Corona-Risikogebiete bekannt gegeben. Betroffen sind die Departements Nord, Bas-Rhin, Seine-Maritime und Côte-d'Or, die Großstädte Lille, Rouen, Le Havre, Straßburg und Dijon und die Übersee-Insel La Réunion. Auf der Liste der Risikogebiete des RKI stehen diese Gebiete noch nicht.

+++ UPDATE 04.09. TagestouristInnen dürfen wieder nach Mecklenburg-Vorpommern. Wie angekündigt dürfen ab heute auch wieder Tagesgäste das Bundesland besuchen.

+++ UPDATE 04.09. Weniger Grenzkontrollen zu Dänemark. Der dänische Staat will die Grenzübergänge zu Deutschland wieder öffnen. Die Kontrollen an den Grenzen sollen nur noch sporadisch stattfinden und die Wartezeit für Einreisende soll sich dadurch verringern. Dasselbe gilt für die Grenzen zu Schweden.

+++ UPDATE 03.09. Änderung bei den Risikogebieten: Ganz Spanien, inklusive der Kanarischen Inseln, ist nun Risikogebiet. In Kroatien kam die Gespanschaft Zadar dazu. Nicht mehr auf der Liste stehen die Provinz Antwerpen in Belgien und die rumänischen Kreise Neamț und Gorj.

+++ UPDATE 28.9. Kostenlose Tests für Reiserückkehrer ab 15.9. abgeschafft. Darauf einigten sich Bund und Länder. Nur in Bayern sollen die Gratis-Tests für Rückkehrer, beispielsweise an den Autobahnen, weiter stattfinden. Laut dpa-Nachrichtenagentur soll ab 1. Oktober 2020 gelten: Wer aus einem Risikogebiet zurückreist, darf die Corona-Quarantäne erst ab dem fünften Tag nach der Rückreise mit einem negativen Test beenden. Wer ab dann die Kosten des Tests übernimmt, werde derzeit noch geprüft.

+++ UPDATE 27.8. Merkel will kostenlose Corona-Tests beenden. Ab dem 15. September sollen sich Einreisende aus Nicht-Risikogebieten nicht mehr kostenfrei testen lassen können. Wer hingegen aus einem Risikogebiet zurückkommt, muss sich für 14 Tage in Quarantäne begeben. Außerdem sollen laut Kanzlerin alle Großveranstaltungen bis 2021 verboten bleiben.

+++ UPDATE 27.8. Weitere Risikogebiete. Das Robert-Koch-Institut hat weitere Regionen zum Risikogebiet ernannt, darunter Gibraltar (Vereinigtes Königreich), Andorra, Aruba und St. Maarten (Niederlande), Guadeloupe und St. Martin (Frankreich).

+++ UPDATE 27.8. Norwegen und Finnland: Reisewarnung für Deutschland. Die norwegische Regierung rät seinen BürgerInnenn von nicht-notwendigen Reisen nach Deutschland ab. Wer aus Deutschland oder Liechtenstein nach Norwegen einreist, muss ab dem 29. August 2020 nach Ankunft 10 Tage in Selbstisolation. Nur wenige Länder haben bisher von Deutschland als Reiseziel abgeraten. In Finnland müssen aus Deutschland Einreisende für 14 Tage in Quarantäne. Dort besteht seit Montag eine Einreisebeschränkung für die meisten EU-Länder.

+++ UPDATE 26.8. Weltweite Reisewarnung bis 14. September verlängert. Die Bundesregierung hat die Reisewarnung um zwei Wochen verlängert, die am 17. März für über 160 Länder außerhalb der EU eingeführt wurde und am 31. August 2020 enden sollte. Zwar stehen nicht all diese Länder auf der Liste der Risikogebiete des Robert-Koch-Instituts, die Reisewarnung gilt davon unabhängig.

+++ UPDATE 25.8. Mecklenburg-Vorpommern empfängt ab 3. September wieder TagestouristInnen. Der Grund für die Entscheidung der Landesregierung: Dann ist die Ferienzeit vorbei.

++ UPDATE 25.8. Zwei weitere Risikogebiete in Frankreich. Bislang galt nur das französische Überseegebiet Französisch-Guyana als Risikogebiet (seit 21.8.). Am 24.8. um 20 Uhr wies das Robert-Koch-Institut zwei Regionen auf dem französischen Festland als Risikogebiet aus. Dazu gehört: Île-de-France, der Ballungsraum der Hauptstadt Paris, und Provence-Alpes-Côte d’Azur, dessen Gebiet von den südlichen Alpen und der italienischen Grenze bis an die französische Riviera reicht.

+++ UPDATE 24.8. Region Brüssel Risikogebiet. Seit 21. August gilt in Belgien die Region Brüssel als Risikogebiet. Vor nicht notwendigen touristischen Reisen wird gewarnt. Es gelten Quarantäne- und Testpflicht. Ausnahmen gibt es in einigen deutschen Bundesländern für Diplomaten und Menschen, die für EU-Institutionen arbeiten.

+++ UPDATE 21.8. Bulgarische Region Varna kein Risikogebiet mehr. Die Region an der Schwarzmeer-Küste wurde von der Liste des RKI gestrichen.

+++ UPDATE 20.9. Zwei kroatische Regionen Risikogebiet. Das Robert-Koch-Institut stuft die Gespanschaften Šibenik-Knin und Split-Dalmatien als Risikogebiet ein. Für alle Urlaubsrückkehrer, aus diesen beiden bei TouristInnen beliebten Regionen gilt eine Testpflicht auf das Coronavirus. Bis ein Ergebnis feststeht, müssen Rückkehrer in häuslicher Quarantäne bleiben.

+++ UPDATE 20.9. Kein Risikogebiet mehr: Luxemburg und drei rumänische Regionen. Von heute an sind Luxemburg und drei Gebiete in Rumänien (Ialomita, Mehedinți und Timis) von der Liste der Risikoregionen gestrichen.

+++ UPDATE 14.8. Ganz Spanien Risikogebiet. Die Bundesregierung hat zusammen mit dem Gesundheits-, Innen- und Außenministerium beschlossen Spanien zur Risikozone zu erklären. Ausgenommen sind die kanarischen Inseln. Ein Verbot dorthin zu reisen, bedeutet die Reisewarnung nicht. Wer allerdings aus dem Land zurückkehrt, muss in Quarantäne gehen, bis ein negativer Corona-Test vorliegt.

+++ UPDATE 14.8. Steigende Neuinfektionen in Frankreich, Kroatien und Spanien. Die französische Regierung hat Paris und das Departement Bouche-du-Rhone zum Risikogebiet ernannt. Kroatien vermeldet eine Rekordzahl von 180 Infizierten in den vergangenen 24 Stunden – das ist der höchste Tageswert in dem Land seit Beginn der Pandemie. Spanien zählt mit 2935 Neuinfektionen die höchste Zahl seit Ende Mai.

+++ UPDATE 13.8. Reisebeschränkungen für Norwegen. Wer ab 15.8. nach Norwegen einreisen will und sich vorher in einer dieser EU-Staaten aufgehalten hat, muss für 10 Tage in Quarantäne: Belgien, Bulgarien, Kroatien, Luxemburg, Malta, Niederlande, Portugal, Polen, Rumänien, Schweiz, Spanien, Tschechien, Zypern und einige Regionen in Dänemark und Schweden. Das norwegische Außenministerium rät norwegischen BürgerInnen darüber hinaus von nicht notwendigen Reisen nach Deutschland ab.

+++ UPDATE 13.8. Neue Risikogebiete in Rumänien. Seit gestern stuft das Robert-Koch-Institut 12 weitere rumänische Kreise als Risikogebiet ein, darunter auch die Metropolregion und Hauptstadt Bukarest. Weiter unten finden Sie die Liste der Risikogebiete.

+++ UPDATE 12.8. Über 1.000 Neuinfektionen in Deutschland. Die Zahl ist mit 1226 gemeldeten Infektionen am 12.8. die höchste seit Anfang Mai 2020. Seit Anfang Juli steigen die Fälle wieder. Der bisherige Höhepunkt in Deutschland lag im April bei mehr als 6000 pro Tag.

+++ UPDATE 12.8. Neue Risikogebiete in Spanien. Das Robert Koch Institut hat die Region Madrid und das Baskenland zum Risikogebiet ernannt. Dort liegen die Neuinfektionen pro Woche bei 80 bzw. 98 pro 100.000 Einwohnern. Mallorca und die Kanaren befürchten ebenfalls, dass eine Reisewarnung vom Auswärtigen Amt für sich ausgesprochen wird. Dort stieg der Wert gestern erstmals auf über 50. Für Aragon, Katalonien und Navarra gilt bereits seit Ende Juli ein Reisehinweis.

+++ UPDATE 11.8. Test-Pflicht für Einreise nach Griechenland. Diese Schutzmaßnahme gilt ab 17.8. für Einreisende, unabhängig aus welchem Land. Der Corona-Test darf maximal 72 Stunden alt sein. Zwar gibt es in Griechenland eine relativ geringe Zahl an Neuinfektionen (200 am 10.8.), doch sie ist in den vergangenen Tagen steil angestiegen. In vielen Urlaubsregionen müssen Tavernen, Bars und Discos ab sofort um 24 Uhr schließen.

+++ UPDATE 10.8. Infektionsfälle steigen in 13 Staaten Europas. Das ECDC (Europäisches Zentrum für Krankheitsprävention und -Kontrolle) nennt in seinem wöchentlichen Bericht mehrere Staaten, in denen die Covid-19-Fälle im Vergleich zu den 7 Tagen davor zugenommen haben. Die Staaten sind: Belgien, Zypern, Tschechien, Dänemark, Frankreich, Deutschland, Island, Malta, Niederlande, Polen, Rumänien, Spanien und Großbritannien. Die meisten Tests pro Einwohner führen durch: Dänemark, Island, Luxemburg, Großbritannien, Zypern. Mehr Infos hier.

+++ UPDATE 7.8. Reisewarnung für Regionen in Bulgarien und Rumänien. Das Robert-Koch-Institut hat einige Teile der beiden Länder zu Risikogebieten erklärt. Dazu gehören die bulgarischen Regierungsbezirke Blagoevgrad, Dobritch, Varna und die rumänischen Kreise Argeș, Bihor, Buzău, Neamt, Ialomita, Mehedinti und Timis. Betroffen ist unter anderem der bei TouristInnen beliebte Goldstrand in Bulgarien. Die rumänischen Urlaubsregionen Siebenbürgen und das Schwarze Meer sind ausgenommen. Zeitgleich gab das Auswärtige Amt einen Reisehinweis heraus.

+++ UPDATE 6.8. Ab Samstag 8.8. Testpflicht für Rückkehrer aus Risikogebieten. Das verkündete Bundesgesundheitsminister Jens Spahn. Die Tests sind kostenlos und können beispielsweise an Teststationen an Autobahnen durchgeführt werden. Derzeit gilt bereits, dass alle, die aus Risikogebieten einreisen, in Quarantäne gehen oder ein aktuelles negatives Testergebnis vorweisen müssen.

+++ UPDATE 6.8. Belgien: Provinz Antwerpen Risikogebiet. Das Robert-Koch-Institut nimmt die belgische Region in seine Liste der Risikogebiete auf. Auch das Auswärtige Amt warnt auf seiner Website vor nicht notwendigen, touristischen Reisen nach Antwerpen aufgrund steigender Infektionszahlen.

+++ UPDATE 5.8. Bußgeld für Mund-Nasen-Schutz-VerweigerInnen. Nordrhein-Westfalen, Niedersachsen und Schleswig-Holstein sind die ersten Bundesländer, die Geldstrafen über 150 Euro verhängen, wenn sich Personen weigern eine Mund-Nasen-Schutzmaske in Bussen und Bahnen aufzusetzen. Weitere Bundesländer könnten dem Beispiel folgen.

+++ UPDATE 4.8. Gratis-Covid-19-Test für ReiserückkehrerInnen an Autobahnen. Wer mit dem Reisemobil oder Pkw nach Deutschland einreist, kann an derzeit 8 eigens dafür eingerichteten Test-Stationen in Bayern und Baden-Württemberg einen kostenlosen Corona-Test machen. Mehr Infos hier.

+++ UPDATE 31.7. Drei spanische Provinzen Risikogebiet. Das Robert-Koch-Institut hat die spanischen autonomen Gebiete Aragón, Katalonien und Navarra aufgrund der aktuellen Fallzahlen zu Risikogebieten ernannt. Wer sich in den vergangenen 14 Tagen dort aufgehalten hat, muss sich in Deutschland eventuell in Selbstisolation begeben – es gilt die Quarantäneverordnung des jeweiligen Bundeslandes.

+++ UPDATE 14.7. Luxemburg ist Risikogebiet. Das Robert-Koch-Institut hat das Land zum Corona-Risikogebiet ernannt, nachdem die Schwelle von 50 Neuinfizierten pro 100.000 Einwohnern innerhalb von sieben Tagen deutlich überschritten wurde.

+++ UPDATE 14.7. Schweden kein Risikogebiet mehr. Aufgrund der positiven Entwicklung der Infektionszahlen hat das Robert-Koch-Institut Schweden aus der Liste der besonders gefährdeten Gebiete gestrichen.

+++ UPDATE 13.7. Keine Reisebeschränkungen mehr für Finnland. Für die Einreise aus Deutschland gelten laut Auswärtigem Amt keine Beschränkungen mehr. Auch die Quarantänevorschriften wurden aufgehoben.

+++ UPDATE 07.07. Infektionsanstieg in Kroatien. Seit Ende Juni gibt es erhöhte Fallzahlen in Kroatien (siehe Fallzahlen der WHO). Laut Robert-Koch-Institut (RKI) liegt die Zahl der Covid-19-Inzidenzen zwischen 10-25 pro 100.000 EinwohnerInnen (Stand: 06.07.2020). Derselbe Wert wird für Luxemburg, Rumänien, Bulgarien und Portugal angegeben. Innerhalb der EU bewertet das RKI weiterhin nur Schweden als Risikogebiet, hier übersteig der Wert die Zahl von 50.

+++ UPDATE 06.07. Lockdown im Kreis Gütersloh vorbei. Das Oberverwaltungsgericht Nordrhein-Westfalen setzt die Corona-Beschränkungen vorläufig außer Kraft. Sie galten ursprünglich bis vorläufig 8.7. um Uhr.

+++ UPDATE 03.07. Österreich verhängt höchste Reisewarnstufe für den Westbalkan. Aufgrund steigender Infektionszahlen appelliert die österreichische Regierung an ihre BürgerInnen, dass sie dringend folgende Länder verlassen sollen: Serbien, Montenegro, Bosnien-Herzegowina, Nordmazedonien, Albanien und Kosovo. Wer zurückkehrt, muss 14 Tage lang Quarantäne einhalten oder negativ getestet werden.

+++ UPDATE 01.07. Spanisch-Portugiesische Grenze wieder geöffnet. Aufgrund sinkender Infektionszahlen öffnet Portugal seine Grenze wieder für TouristInnen, die aus dem Nachbarland einreisen. Der Grenzverkehr für Arbeitspendler war bereits zuvor möglich.

+++ UPDATE 30.06. Lockerung für Einreise aus EU-Drittländern. Die EU will ab 1. Juli beginnen, für folgende Länder die Einreise für TouristInnen wieder zu ermöglichen – vorausgesetzt, dass dies auf Gegenseitigkeit beruht: Algerien, Australien, Kanada, Georgien, Japan, Montenegro, Marokko, Neuseeland, Ruanda, Serbien, Südkorea, Thailand, Tunesien, Uruguay und China. Die Liste der Länder soll alle zwei Wochen geprüft werden.

+++ UPDATE 27.6. Dänemarks Grenzen uneingeschränkt geöffnet. TouristInnen aus allen EU-Ländern sowie der Schweiz dürfen wieder einreisen. Mehr Infos zu Reisebeschränkungen von Personen aus Schweden und Portugal (auf Englisch) gibt's auf der Website der dänischen Polizei.

+++ UPDATE 25.6. Kroatien: Gesichtsmasken-Pflicht in öffentlichen Verkehrsmitteln. Ab heute schreibt die kroatische Regierung das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes vor. Seit 1. Juni hat das Land seine Grenzen für TouristInnen aus 10 EU-Staaten geöffnet. BesucherInnen aus Bosnien, dem Kosovo, Nordmazedonien und Serbien dagegen müssen sich nach der Einreise für 14 Tage in Quarantäne begeben.

+++ UPDATE 24.06. Österreich verhängt Reisewarnung nach Nordrhein-Westfalen. Die österreichische Regierung hat aufgrund der Infektionsentwicklung in den Landkreisen Gütersloh und Warendorf eine teilweise Reisewarnung für das Bundesland herausgegeben.

+++ UPDATE 24.06. Reisebeschränkung für TouristInnen aus den Kreisen Gütersloh und Warendorf. Die Bundesländer Bayern, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen und Schleswig-Holstein wollen Bürgern aus den NRW-Risikogebieten nur unter strengen Auflagen die Einreise ermöglichen. In Schleswig-Holstein beispielsweise müssen Einreisende aus diesen Gebieten eine Unterkunft beziehen, in der sie sich 14 Tage lang isolieren können. Niedersachsen erlässt ein Beherbergungsverbot für TouristInnen aus Gütersloh.

+++ UPDATE 24.6. EU könnte US-Bürgern Einreise verwehren. Ab dem 1. Juli sollen die EU-Außengrenzen schrittweise geöffnet werden. Allerdings könnten Einreisenden aus Ländern, in denen es hohe Infektionszahlen gibt, weiterhin verwehrt bleiben. Die "New York Times" berichtete, dass auf der vorläufigen Liste derzeit Länder stehen wie die USA, Russland und Brasilien.

+++ UPDATE 24.06. Finnland will Reisebeschränkungen lockern. Bislang müssen Einreisende aus Deutschland 14 Tage in Quarantäne gehen. Ab dem 13.7. will die finnische Regierung diese Beschränkung aufheben für TouristInnen aus Ländern, in denen es in den vergangenen 14 Tagen weniger als 8 Infektionen pro 100.000 Einwohner gab. Dazu gehören derzeit neun Staaten im EU- und Schengenraum, darunter Deutschland, Österreich und die Schweiz.

+++ UPDATE 24.06. Lockdown in Warendorf und Gütersloh. Aufgrund der aktuellen Fallzahlen herrschen in den beiden Landkreisen wieder verstärkte Infektionsschutz-Maßnahmen. Es gelten wieder die Kontaktbeschränkungen von März: In der Öffentlichkeit dürfen sich nur zwei Personen treffen oder die Mitglieder aus demselben Haushalt. Fitness-Studios, Kinos, Bars und Schwimmbäder bleiben geschlossen – genauso wie Schulen und Kitas. Restaurants dürfen nur unter strengen Regeln öffnen. All das gilt vorerst für eine Woche bis Ende Juni. Betroffen sind 640.000 Menschen, die dort leben.

+++ UPDATE 24.06. Strenge Maßnahmen in Lissabon. In der portugiesischen Hauptstadt gelten wieder striktere Hygieneregeln, da es dort mehrere Corona-Infektionsherde gibt. Es dürfen sich nicht mehr als 10 Personen in der Öffentlichkeit treffen, Cafés und Geschäfte müssen ab 20 Uhr schließen. Einreisen nach Portugal sind über den Landweg bis voraussichtlich 30.06. nur möglich, wenn ein Wohnsitz nachgewiesen werden kann. Der Luftverkehr dagegen wird allmählich wieder aufgenommen. Laut Auswärtigem Amt gilt: "Für Hotelbetriebe und Campingplätze ist auch weiterhin mit Einschränkungen zu rechnen".

+++ UPDATE 22.06. Frankreichs Campingplätze öffnen. Ab heute dürfen die Campingplätze in Frankreich unter Hygieneauflagen wieder ihre Tore öffnen. Auch Kinos und die Pariser Metro sind wieder geöffnet – ab Mittwoch, den 24.06. dürfen BesucherInnen den Eiffelturm wieder besteigen.

+++ UPDATE 21.06. Spanien öffnet Grenzen. Mit dem Ende des Ausnahmezustands in Spanien dürfen TouristInnen aus der EU ab heute wieder in das Land einreisen ohne sich in 14-tägige Quarantäne zu begeben. Dasselbe gilt auch für BürgerInnen aus Großbritannien.

+++ UPDATE 20.06. Einreise nach Zypern ohne Corona-Test. Deutsche TouristInnen dürfen ab sofort ohne Corona-Test einreisen. Schon seit dem 9. Juni war die Einreise erlaubt, wenn ein maximal 72-Stunden-alter negativer Test vorlag.

+++ UPDATE 20.06. Quarantäne in Irland bis 9. Juli. TouristInnen, die nach Irland einreisen, müssen noch bis 9. Juli für 14 Tage in Quarantäne gehen.

+++ UPDATE 19.06. Dänemark öffnet Grenzen ab 27. Juni. Ab diesem Zeitpunkt dürfen BürgerInnen aus dem EU- und Schengen-Raum und Großbritannien abhängig von der Infektionsrate wieder einreisen. Derzeit überschreiten Schweden und Portugal den Wert, den die dänische Regierung festgelegt hat nicht. Er liegt bei unter 20 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner.

+++ UPDATE 17.06. Quarantäne für RückkehrerInnen aus Risikogebieten. Wer aus einem Risikogebiet nach Deutschland zurückkehrt, muss je nach Bundesland mit 14 Tagen Quarantäne rechnen. Auf dem europäischen Kontinent sind derzeit laut Robert-Koch-Institut folgende Länder als Risikogebiet ausgewiesen: Albanien, Bosnien und Herzegowina, Kosovo, Nordmazedonien, Republik Moldau, Russische Föderation, Schweden, Serbien, Türkei, Ukraine, Weißrussland. Mehr Infos siehe unten: Risikogebiete.

+++ UPDATE 15.06. Reisefreiheit innerhalb der EU (fast) wiederhergestellt. Ab heute gilt: Deutsche dürfen wieder beinahe uneingeschränkt innerhalb Europas reisen. Die deutsche Bundesregierung hat die Reisewarnungen für die EU und weitere europäische Länder aufgehoben ( Mehr Infos auf der Website der Bundesregierung). Ausnahmen: Spanien öffnet erst am 21. Juni seine Grenzen für TouristInnen, dort gilt für die BürgerInnen bis dahin eine Beschränkung. Die Grenze zwischen Spanien und Portugal wird erst am 1. Juli passierbar sein. Nur für die Balearen gilt derzeit bereits eine Grenzöffnung für deutsche TouristInnen. Für Finnland, Großbritannien (Nicht-EU-Mitglied), Nordirland (Nicht-EU-Mitglied), Norwegen (Nicht-EU-Mitglied) und Schweden gelten weiterhin Reisewarnungen des Auswärtigen Amtes.

+++ UPDATE 15.06. Robert-Koch-Institut stuft Schweden als Risikogebiet ein. Das RKI weist wieder eine Liste von Ländern aus, in denen ein erhöhtes Infektionsrisiko gilt. Dazu gehört auch Schweden.

+++ UPDATE 15.06. EU-Plattform für Reise-Infos. Zur Wiederherstellung der Reisefreiheit in Europa bietet die EU-Kommission eine Website mit aktuellen Informationen namens "Reopen": www.reopen.europa.eu

+++ UPDATE 11.06. Reisewarnung für 160 Länder außerhalb der EU. Die Bundesregierung hat die Reisewarnung für Nicht-EU-Länder noch bis 31. August 2020 verlängert. Für einzelne Ländern könnten allerdings Lockerungen möglich sein. Dafür soll beispielsweise das Infektionsgeschehen selbst ausgewertet werden, sowie die Testkapazitäten und Hygienebeschränkungen vor Ort.

+++ UPDATE 11.06. Auswärtiges Amt rät von Reisen nach Großbritannien ab. Auch nach Mitte Juni sollten BürgerInnen auf Reisen auf die britischen Inseln verzichten, so ein Sprecher. Dort gebe es deutlich mehr Corona-Fälle als in anderen europäischen Staaten.

+++ UPDATE 08.06. Corona-Warn-App bald in Deutschland. In den nächsten Tagen will die Bunderegierung eine App vorstellen, die die strengen Vorgaben beim Datenschutz erfüllt. In Österreich ("Stopp Corona"), Frankreich ("StopCovid") und Italien ("Immuni", derzeit Testphase in vier Regionen) sind ähnliche Apps bereits im Einsatz.

+++ UPDATE 08.06. Sprunghafter Infektionsanstieg in Polen. Am Wochenende zählte das Land 1151 Neuinfektionen mit dem Coronavirus. Zwei Drittel der Infizierten arbeiten laut polnischem Gesundheitsministerium im Kohlebergwerk Zofiowka nahe der tschechischen Grenze.

+++ UPDATE 08.06. Quarantäne bei Einreise nach Großbritannien. Wer auf den Inselstaat einreist, muss ab heute 14 Tage in Quarantäne gehen. So soll eine zweite Welle von Infektionen vermieden werden.

+++ UPDATE 07.06. Niedersachsen: Quarantäne für RückkehrerInnen aus Schweden. In dem Bundesland müssen alle, die aus Schweden anreisen, 14 Tage in Quarantäne gehen und das Gesundheitsamt informieren. Der Grund: In Schweden gab es in den vergangenen sieben Tagen mehr als 50 Infizierte pro 100.000 EinwohnerInnen.

+++ UPDATE 06.06. Ungarn hebt Einreisebeschränkung auf. Die im März eingeführten Einschränkungen des Personenverkehrs zwischen Deutschland und Ungarn werden aufgehoben. Ab Sonntag 7. Juni dürfen Deutsche wieder einreisen, ohne sich in 14-tägige Quarantäne zu begeben.

+++ UPDATE 06.06. Keine Rückholaktionen für Infizierte. Außenminister Heiko Maaß sagte gegenüber der Bild am Sonntag, dass keine Rückholaktionen für gestrandete UrlauberInnen mehr stattfinden werden. Außerdem: "Wer sich im Urlaub infiziert, kann jedenfalls nicht davon ausgehen, dass wir ihn nach Deutschland zurückbringen."

+++ UPDATE 06.06. Schleswig-Holstein: App für Strandreservierung. Mit Reservierungen via Smartphone will Schleswig-Holstein im Sommer dafür sorgen, dass die Strände nicht überfüllt sind.

+++ UPDATE 05.06. Österreich beendet Grenzkontrollen zu Deutschland. Ab morgen werden die Kontrollen an der Grenze zu Deutschland von österreichischer Seite aufgehoben, geplant waren sie bis 15.6. Die Grenzen zu Italien sind aufgrund der Infektionszahlen noch geschlossen – eine Durchreise von Bayern nach Italien ist dennoch möglich.

+++ UPDATE 04.06. Tschechien öffnet Grenzen für Deutsche. Auch für BürgerInnen aus Österreich und Ungarn will Tschechien ab kommenden Samstag die Reisefreiheit wiederherstellen.

+++ UPDATE 03.06. Keine Reisewarnung mehr für 29 Länder in Europa. Ab dem 15. Juni sind Reisen in 26 EU-Länder wieder möglich – auch nach Großbritannien, Island, Norwegen, die Schweiz und Lichtenstein. Für alle Länder gelten dann Reisehinweise, die täglich überarbeitet werden. Für Norwegen und Spanien gelten über den 15. Juni hinaus noch Einreisesperren. Bundesaußenminister Heiko Maaß rechnet mit geöffneten Grenzen zu Spanien ab dem 21. Juni. In Norwegen gilt die Sperre für deutsche StaatsbürgerInnen noch bis voraussichtlich 20. August.

+++ UPDATE 03.06. Weitere Lockerungen in Niedersachsen. Ab kommender Woche gilt für Übernachtungsbetriebe eine Auslastungsmaximum von 80 Prozent statt 60 Prozent.

+++ UPDATE 03.06. Keine Grenzkontrollen mehr in Österreich. In Österreich gilt ab morgen wieder die vollständige Reisefreiheit. Nur an den Grenzen zu Italien wird weiterhin kontrolliert.

+++ UPDATE 03.06. Kontaktbeschränkung in Deutschland weiter in Kraft. Sie gilt bis vorläufig 29. Juni. Unter anderem dürfen sich maximal 10 Menschen oder Angehörige zweier Haushalte in der Öffentlichkeit treffen.

+++ UPDATE 26.05. Reisewarnung wird teilweise aufgehoben. Laut Tagesschau sollen für 31 Staaten zum 15. Juni 2020 die Reisewarnungen aufgehoben werden – vorausgesetzt die Infektionslage lässt dieses Vorhaben zu. Neben den 26 Mitgliedsstaaten der EU zählen hierzu Großbritannien, Island, Norwegen, Schweiz und Lichtenstein. "Die Aufhebung der Reisewarnung soll nun gerade rechtzeitig vor der Ferienzeit das Startsignal für grenzüberschreitenden Sommerurlaub in Europa geben" heißt es in dem Entwurf "Kriterien zur Ermöglichung des innereuropäischen Tourismus" aus dem Auswärtigen Amt.

+++ UPDATE 25.05. TouristInnen in Mecklenburg-Vorpommern willkommen. Wer eine Übernachtung in dem Bundesland gebucht hat, darf einreisen. Tagestourismus ist weiterhin nicht erlaubt.

+++ UPDATE 25.05. Griechische Inseln wieder geöffnet. Bislang durften nur dort Menschen mit Wohnsitz auf den Inseln per Fähre oder Flugzeug auf die Inseln der Ägäis und des Ionischen Meeres. Nach mehr als zwei Monaten dürfen jetzt wieder Reisende auf die Inseln. Einzige Einschränkung: Die Fähren dürfen maximal zu 50 Prozent ausgelastet sein.

+++ UPDATE 25.05. Spanien will Anfang Juli die Grenzen für TouristInnen öffnen. Das gab Ministerpräsident Pedro Sánchez in einer Rede an die Nation am Wochenende bekannt: "Wir werden garantieren, dass die TouristInnen keine Risken eingehen werden und auch, dass sie keine Risiken für uns verursachen."

+++ UPDATE 25.05. Abstands- und Maskenpflicht auch nach dem 5.6. Kanzleramtschef Helge Braun spricht sich für das Fortsetzen der Kontaktbeschränkungen nach dem 5. Juni aus. Im öffentlichen Raum sollen die BürgerInnen weiterhin ein Mindestabstand von 1,5 Metern wahren – genauso wie die Maskenpflicht an bestimmten Orten. Bundeskanzlerin Angela Merkel will die Hygieneregeln bei privaten Zusammenkünften in geschlossenen Räumen aufrechterhalten, beispielsweise "die Zahl der Personen generell auf höchstens zehn zu beschränken". Die derzeit gültigen Kontaktverbote sind offiziell nur bis 5.6. festgesetzt.

+++ UPDATE 20.5. Niederländische Campingplätze ab 1.7. wieder geöffnet. Laut Bericht von Tagesschau.de sollen Campingplätze und Ferienparks in den Niederlanden ab Anfang Juli den Gästen wieder vollumfänglich zur Verfügung stehen (inklusive Sanitärbereiche).

+++ UPDATE 20.5. Polen könnte Grenze wieder öffnen . Ab dem 15.6. stellt die polnische Regierung in Aussicht, die Grenzen wieder zu öffnen. Ab dem 1.7. könnten möglicherweise alle weiteren Coronavirus-Beschränkungen fallen.

+++ UPDATE 20.5. Sachsen-Anhalt öffnet für TouristInnen. Ab dem 28.5. dürfen Gäste aus Deutschland wieder in das Bundesland einreisen. In welchem Umfang die Campingplätze bundesweit öffnen, können Sie hier nachlesen.

+++ UPDATE 20.5. Slowakei will Grenzen geschlossen halten. Das Land plant derzeit keine Öffnung der Grenzen.

+++ UPDATE 18.5. Weltweite Reisewarnung soll aufgehoben werden. Am 15. Juni wollen die EU-Außenminister verkünden, ob die weltweite Reisewarnung aufgehoben wird. Ab dann könnten stattdessen Reisehinweise für einzelne Länder gelten. Bundesaußenminister Maaß spricht von einem "kontrollierten Wiedereinstieg in den europäischen Tourismus". Ob die Quarantänebestimmungen in den verschiedenen EU-Ländern aufgehoben werden, will die Außenministerkonferenz in zwei Wochen entscheiden.

+++ UPDATE 18.5. Bayern ändert Quarantäne-Bestimmung. Wer nach Bayern einreist, musste bislang 14 Tage in Quarantäne gehen. Diese wurde nun auch in Bayern aufgehoben. Bereits am 13.5. hob Niedersachsen die Quarantäneregelung auf. Weitere Bundesländer wollen diesem Beispiel folgen.

+++ UPDATE 18.5. WHO warnt vor zweiter Infektionswelle. Die Weltgesundheitsorganisation WHO verfolgt die Lockerungen in Europa kritisch. Die Staaten sollen sich auf eine zweite tödliche Welle von Covid-19-Erkrankungen vorbereiten, sagte WHO-Regionaldirektor für Europa, Hans Kluge in einem Interview mit der britischen Zeitung The Telegraph.

+++ UPDATE 18.5. Spanische Grenzen öffnen nicht vor Ende Juni. "Ich hoffe, dass wir die touristischen Aktivitäten Ende Juni wieder aufnehmen können", sagte Verkehrsminister José Luis Ábalos. "Wir können nicht die Einreise von Ausländern erlauben, während wir die spanische Bevölkerung noch einer Ausgehsperre unterziehen." Wer in diesem Jahr nach Spanien reisen wolle, müsse sich auf strenge Sicherheitsvorkehrungen einstellen, so die Aussage von so Ministerpräsident Pedro Sánchez. Die balearischen und kanarischen Inseln hoffen eventuell erste touristische Flüge bereits Mitte Juni zu empfangen.

+++ UPDATE 18.5. Keine Tagesgäste in Schleswig-Holstein. Für Tagesgäste gilt ein Betretungsverbot der Inseln und Halligen der Nordsee sowie für St. Peter-Ording. Es tritt rund um Himmelfahrt in Kraft vom 21. Mai 6 Uhr bis 24. Mai bis 20 Uhr und über Pfingsten vom 30. Mai ab 6 Uhr bis 1. Juni bis 20 Uhr.

+++ UPDATE 13.5. EU will Reisefreiheit. Die EU-Kommission in Brüssel will das freie Reisen zwischen den Mitgliedsstaaten ermöglichen, dazu haben heute fünf Kommissare in Brüssel getagt. Den Anfang machen könnten Staaten mit geringen Infektionszahlen. Allerdings müssten Hotels, Freizeitparks und andere Tourismusorte dafür Abstands- und Hygieneregeln einführen. So soll einerseits eine zweite Pandemiewelle verhindert werden und andererseits laut Kommissionsvizepräsidentin Margrethe Vestager: "werden wir nicht den ganzen Sommer zu Hause verharren müssen – und dann wird es auch kein vollständig verlorener Sommer für die europäische Tourismusindustrie werden". Die EU-Außengrenzen dagegen bleiben bis mindestens zum 15. Juni geschlossen und werden zunächst nur für geschäftliche Reisen geöffnet.

+++ UPDATE 13.5. Deutsche Grenzen öffnen ab Samstag 16. Mai. Die Grenzkontrollen sollen vorsichtig gelockert werden, berichtet die dpa. Ab dem 15. Juni will das Bundeskabinett die Kontrollen vollständig aufheben. Auch die EU-Kommission hat sich für die Öffnung der Grenzen ausgesprochen und schlägt vor, dass Reisebeschränkungen noch bis 15. Juni gelten sollen. Danach könne der Reiseverkehr wieder schrittweise starten, je nachdem wie die Corona-Fallzahlen sich in den einzelnen Ländern entwickeln. Eine Diskriminierung nach Nationalität dürfe es dabei nicht geben.

+++ UPDATE 13.5. Österreich öffnet Grenze nach Deutschland. Das Kanzleramt in Wien will die Grenze zum 15. Juni öffnen. Bereits ab Freitag soll nur noch stichprobenartig kontrolliert werden.

+++ UPDATE 13.5. Niedersachsen hebt Quarantäne für Reiserückkehrer auf. Das Oberverwaltungsgericht in Lüneburg hat die 14-tägige Quarantänebestimmung via Gerichtsurteil aufgehoben. Jetzt müssen nur noch "Kranke, Krankheits- oder Ansteckungsverdächtige" in Quarantäne gehen. Die Bundesländer Saarland und Nordrhein-Westfalen kündigten daraufhin an, dass auch sie die 14-tägige Quarantänepflicht bald außer Kraft zu setzen.

+++ UPDATE 13.5. Spanien führt Quarantäne für Einreisende ein. Für alle Einreisenden und Reiserückkehrer nach Spanien gilt ab 15. Mai eine 14-tägige Quarantäne. Diese Bestimmung soll so lange gelten wie der Alarmzustand der Corona-Pandemie in dem Land herrscht. Spanien gehört in Europa zu den Ländern, die am stärksten von der Pandemie betroffen sind.

+++ UPDATE 11.5. Niederlande, Dänemark, Luxemburg lockern Maßnahmen. In den Niederlanden dürfen ab heute Frisöre und Schönheitssalons wieder öffnen. Auch Grundschulen und Kitas nehmen den Betrieb wieder auf. In Dänemark öffnen Geschäfte wieder. In Luxemburg dürfen Bürger auch ohne triftigen Grund die Wohnung verlassen, müssen allerdings Abstand- und Hygieneregeln befolgen. Dazu gehört beispielsweise das Tragen einer Mund-Nasen-Maske.

+++ UPDATE 11.5. Viele Campingplätze in Deutschland starten die Saison im Mai. In den einzelnen Bundesländern gelten unterschiedliche Termine und Bestimmungen. Mehr dazu finden Sie hier.

+++ UPDATE 11.5. Drei Regionen überschreiten kritischen Wert in Deutschland. Nachdem die Bundesregierung den einzelnen Ländern vergangene Woche die Entscheidungshoheit über die Maßnahmen übertrug, gilt: Pro 100.000 Einwohner muss in jedem Landkreis jeweils der Wert von 50 Neuinfektionen in den vergangenen 7 Tagen unterschritten werden. Nur in drei Landkreisen der Bundesrepublik ist dieser Wert derzeit überschritten, siehe hier.

+++ UPDATE 7.5. Schleswig-Holstein öffnet für TouristInnen. Das Bundesland nimmt das Einreiseverbot für TouristInnen zurück. Ab dem 18. Mai dürfen Gäste wieder einreisen, auch Inseln und Halligen dürfen dann wieder besucht werden. Dann ist auch die Nutzung von Wohnmobil-Stellplätzen wieder erlaubt. Bereits seit 4.5. dürfen DauercamperInnen und BesitzerInnen von Zweitwohnungen und DauercamperInnen einreisen. Eine Übersicht über alle Bundesländer finden Sie hier.

+++ UPDATE 7.5. Belgien und Niederlande lockern Einschränkungen. Ab Sonntag, am Muttertag, darf in Belgien jede Familie vier Personen als Besuch empfangen. Es muss weiterhin Abstand gehalten werden. In den Niederlanden dürfen ab dem 1. Juni Restaurants, Cafés, Museen und Theater öffnen. Es dürfen sich nicht mehr als 30 Menschen dort gleichzeitig aufhalten. In den öffentlichen Verkehrsmitteln gilt Maskenpflicht.

+++ UPDATE 7.5. NRW stimmt sich ab mit Niederlande und Belgien zum Thema Tourismus. Das Bundesland will die Lockerungen besprechen. Ab 11. Mai werden touristische Aufenthalte in NRW gestattet, so Ministerpräsident Laschet.

+++ UPDATE 7.5. Politiker fordern Grenzöffnung. Zwölf EU- und Bundestagsabgeordnete aus CDU und CSU fordern die sofortige Öffnung der Grenzen zur Schweiz, Frankreich und Luxemburg. Bis spätestens 15. Mai sollen alle weiteren Grenzbeschränkungen fallen, zumal diese "als Notmaßnahme befristet verhängt" wurden. Die Politiker plädieren an EU-Kommissionschefin Ursula von der Leyen, die Ausnahmegenehmigung für Grenzkontrollen in der EU nicht über diesen Zeitpunkt zu verlängern.

+++ UPDATE 6.5. Eröffnung der Stell- und Campingplätze in einigen Bundesländern: In mehreren Bundesländern steht schon fest, ab wann Campingplätze wieder ihre Tore für DauercamperInnen und TouristInnen öffnen dürfen. Darunter Niedersachsen, Sachsen-Anhalt, Mecklenburg-Vorpommern und Bayern. Mehr Infos hier.

+++ UPDATE 6.5. Campingverband BCVD rechnet mit steigender Nachfrage und höheren Preisen. Aufgrund der Reisebeschränkungen könnte es zu einer höheren Nachfrage auf deutschen Campingplätzen kommen – vor allem in der Hochsaison Juli und August. Christian Günther, Geschäftsführer des Bundesverbands der Campingwirtschaft rät daher, frühzeitig zu buchen. Wer kann, solle den Campingurlaub außerhalb der Haupturlaubszeit planen. Des Weiteren sagte er im Interview mit SWR 3, dass höhere Preise auf Campingplätzen durchaus möglich sind. Die Plätze müssten verstärkte Hygienemaßnahmen ergreifen, wie etwa kürzere Reinigungsintervalle in den Sanitärgebäuden, reduzierte Gästezahlen pro Platz und den Umbau der Rezeption mit Plexiglasscheiben. Die höhere Ausgaben dafür könnten auf die Gäste umgelegt werden.

Eine Zusammenfassung zu Buchungsportalen für Campingplätze finden Sie hier.

+++ UPDATE 6.5. Kontaktsperre gilt bis 5. Juni. Die bundesweiten Kontaktbeschränkungen wurden wiederholt verlängert. Allerdings soll es Lockerungen geben, sodass sich mehr als zwei Personen aus verschiedenen Hausständen treffen können. Als grundlegende Voraussetzung gilt: Nicht mehr als 50 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner dürfen in den letzten 7 Tagen gezählt werden. Die Bundesländer sollen dies in den einzelnen Städten, Gemeinden und Kommunen sicherstellen und wenn nötig strengere Maßnahmen einführen.

+++ UPDATE 6.5. Grenzöffnungen ab Mitte Mai möglich. Laut Nachrichtenagentur dpa planen das Innenministerium und Schleswig-Holstein eine "schrittweise Grenzöffnung" im Norden. Auch andere Bundesländer sollen über Konzepte zur Grenzöffnung mit der Bundesregierung beraten. Bislang sind die Grenzen zu Dänemark, Frankreich, Luxemburg; Österreich und der Schweiz noch bis 15. Mai geschlossen. Der Außenminister von Luxemburg, Jean Asselborn, fordert dringend die Abschaffung der Grenzkontrollen, da es "keinen ersichtlichen Grund" gebe.

+++ UPDATE 6.5. Fernreisen ausgeschlossen, Urlaub innerhalb der EU denkbar. Der Tourismusbeauftragte der Bundesregierung, Thomas Bareiß, hält Sommerurlaub in bestimmten europäischen Nachbarländern in diesem Jahr für möglich. Gegenüber der Zeitung Tagesspiegel soll er gesagt haben, dass das Österreich, Frankreich, Belgien, Polen und die Niederlande betrifft. Auch die Balearen und die griechischen Inseln könnten Urlaubsziele sein, sofern es dort kaum noch Neuinfektionen gebe und die medizinische Versorgung funktioniere. Die EU bespreche derzeit die nötigen Standards mit der Weltorganisation für Tourismus. Fernreisen schließt Bareiß weiterhin aus. Die weltweite Reisewarnung gilt derzeit bis 14. Juni 2020.

+++ UPDATE 5.5. Petitionen zur Öffnung von Camping- und Stellplätzen. Verschiedene Personen, Hersteller und Institutionen haben Online-Petitionen für die schnelle und stufenweise Öffnung von Plätzen gestartet.

+++ UPDATE 4.5. Niedersachsen will Gastronomie und Campingplätze wieder öffnen. Nachdem DauercamperInnen bereits wieder auf ihre Plätze dürfen, erlaubt Niedersachsen ab dem 11. Mai den Campingplätzen die Tore für alle wieder zu öffnen. Allerdings sind maximal 50 Prozent Auslastung erlaubt und wie in Ferienwohnungen und Ferienhäusern eine "Wiederbelegungssperre von mindestens 7 Tagen". Mehr Infos dazu hier. Einen Stufenplan aus seinem Bundesland Niedersachsen möchte Ministerpräsident Stephan Weil dem Corona-Kabinett bestehend aus Bundeskanzlerin Merkel und allen anderen Landesregierungen als bundesweites Vorgehen vorschlagen.

+++ UPDATE 4.5. Niederländische Region Zeeland öffnet vorsichtig für Tourismus. Dort sind ab dem 1. Mai wieder Übernachtung in eigenen Ferienwohnungen gestattet. Zuvor war der Besuch des Zweitwohnsitzes verboten, jetzt ist es wieder möglich. Dasselbe gilt für feste Camping-Stellplätze, Strandschlafhäuschen und Yachten. Voraussetzung: Die Unterkünfte müssen über eigene sanitäre Einrichtungen verfügen. Mehr Infos hier.

+++ UPDATE 4.5. Campingplätze bereiten sich vor. Laut Cristian Günther, Geschäftsführer des Bundesverbandes der Campingwirtschaft bereiten sich viele Campingplatz-BetreiberInnen in Deutschland derzeit auf InlandsurlauberInnen vor.

+++ UPDATE 4.5. Lockerung der Maßnahmen in Europa. In Italien wurden heute die strikten Beschränkungen gelockert. Die BürgerInnen dürfen wieder spazieren gehen und Verwandte besuchen. Industrie und Bauwirtschaft nehmen den Betrieb wieder auf. Restaurants verkaufen Speisen zum Abholen und weitere Geschäfte dürfen öffnen. Von der Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel wird aber weiterhin abgeraten. In öffentlichen Gebäuden herrscht Maskenpflicht. In Frankreich soll ab 11. Mai die Ausgangssperre gelockert werden, dort wird derzeit vom Parlament ein entsprechender Gesetzesentwurf als Grundlage dafür verabschiedet. In Spanien gilt im Zuge der Lockerung der Ausgangssperren eine Maskenpflicht in den öffentlichen Verkehrsmitteln. Doch nicht überall in Europa kommt es zu Lockerungen: In Irland beispielsweise wurden die Ausgangsbeschränkungen bis 18. Mai verlängert.

+++ UPDATE 4.5. Mögliche Grenzöffnungen in Europa. Österreichs Kanzler Kurz sagte vor einigen Tagen, dass eine Öffnung der Grenze zu Deutschland "in absehbarer Zeit" möglich sei. Tschechien erwägt Öffnung der Grenzen im Juli. Außenminister Tomas Petricek sagte laut Nachrichtenagentur CTK: "Ich würde im Juli gerne die Grenzen zu Deutschland, Österreich, Polen und der Slowakei öffnen."

+++ UPDATE 29.4 Reisewarnungen werden verlängert. Die Bundesregierung hat sich auf eine Verlängerung der weltweit geltenden Reisewarnungen bis mindestens 14. Juni 2020 geeinigt. Dies ermöglicht für Reisemobilisten die Stornierung gebuchter Pfingsturlaube. Thomas Bareiß, Tourismusbeauftragter der Bundesregierung, geht davon aus, dass Fernreisen in diesem Jahr wahrscheinlich nicht stattfinden können, hofft aber laut Tagesschau, dass "wenigstens innerhalb Europas schnell wieder gereist werden kann." Bareiß weiter: "Aber das Ganze geht wirklich nur langsam voran. Ich glaube, dass dieses Jahr wirklich Heimaturlaub angesagt ist."

+++ UPDATE 29.4. Österreich fährt ab Mai schrittweise Ausgangsbeschränkungen zurück. In einer Pressekonferenz am 28.4. sagte der österreichische Gesundheitsminister Rudolf Anschober: "Wir können diese Ausgangsbeschränkungen auslaufen lassen. Wir brauchen sie nicht fortsetzen aus heutiger Sicht." Dies bedeutet für das Nachbarsland, dass sich Österreicher ab dem 1. Mai im Freien auch ohne triftigen Grund aufhalten dürfen. Mit einem Mindestabstand von einem Meter werden Treffen in kleinen Gruppen von bis zu 10 Leuten möglich sein. Ab dem 15. Mai ist die Wiedereröffnung von Restaurants geplant. Nach vorangehender Tischreservierung können bis zu vier Erwachsene samt dazugehöriger Kinder gemeinsam essen gehen. Bedienungspersonal unterliegt dabei einer Schutzmaskenpflicht. Der Schankbetrieb an der Theke ist weiter ausgesetzt. Ab dem 29. Mai ist eine Öffnung von Hotelbetrieben anvisiert. Ab wann wieder ausländische TouristInnen nach Österreich einreisen dürfen, ist allerdings noch nicht entschieden.

+++ UPDATE 22.4. Die weltweite Reisewarnung des Auswärtigen Amts gilt bis 3. Mai. Ende April wird die Regierung neu entschieden, wie es weitergeht. Bundesinnenminister Maas betonte, dass es auf europäischer Ebene eine Entscheidung zu den Grenzöffnungen geben müsse. Eventuell könnten die Grenzen sogar schon vor dem Sommer wieder öffnen.

+++ UPDATE 22.4. Erste Hoffnung für Tourismus im Sommer. "Eine normale Urlaubssaison mit vollen Strandbars und vollen Berghütten wird es diesen Sommer nicht geben können. Das wäre nicht zu verantworten", sagt Innenminister Maaß nach einer Videokonferenz mit seinen Kollegen aus Österreich, der Schweiz, Luxemburg und Liechtenstein.Entwicklungsminister Gerd Müller zeigt sich etwas optimistischer und hält den Sommerurlaub auch außerhalb Deutschlands für möglich. Der CSU-Politiker sagte gegenüber den Zeitungen der Funke Mediengruppe: "Ich glaube auch, dass es in der Mittelmeer-Region eine Chance dazu gibt – einschließlich in Nordafrika." Voraussetzung dafür seien vor allem auch in Tunesien, Marokko oder Ägypten "funktionierende Hygiene-Konzepte nach europäischen Standards".

+++ UPDATE 22.4. Maskenpflicht in ganz Deutschland. Alle Bundesländer folgen der dringenden Empfehlung der Bundesregierung und führen eine Maskenpflicht ein – ab/seit wann diese genau gilt und ob nur in öffentlichen Verkehrsmitteln oder auch für Einkäufe oder auf Wochenmärkten, ist in jedem Bundesland anders geregelt.

+++ UPDATE 20.4. Tschechien will Grenzen ein Jahr lang geschlossen halten. Der tschechische Präsident Zeman will die Landesgrenzen Tschechiens so lange wie möglich geschlossen halten. Zwar dürfen Berufspendler und Lieferverkehr mittlerweile passieren, doch für touristische Reisen sollen die Grenzen ein ganzes Jahr geschlossen bleiben. Seine Begründung in einem Radiointerview ist, dass "keine neue Infektionswelle dadurch hervorgerufen wird, dass Reisende in Länder fahren, in denen die Epidemie noch nicht zu Ende ist".

+++ UPDATE 19.4. Österreich könnte Grenzen im Sommer öffnen. Eventuell ist Ferientourismus im Sommer in Österreich möglich. Die österreichische Tourismusministerin Köstinger macht trotz der Grenzsperrungen Hoffnung auf Sommerurlaub in Österreich. Gegenüber der Zeitung "Die Presse" hat sie zum Thema touristische Reisen gesagt: "Wenn Länder aber auch auf einem sehr guten und positiven Weg sind, wie beispielsweise Deutschland, dann gibt es durchaus auch die Möglichkeit, dass man sich bilateral einigt."

+++ UPDATE 17.4. Rückhol-Konvoi für gestrandete Reisemobilisten in Griechenland. Nach einem Bericht der FAZ fährt heute ein Konvoi mit 110 gestrandeten Campingfahrzeugen von Griechenland durchs gesperrte Italien . Die 240 Reisemobil-TouristInnen aus Europa und Großbritannien saßen aufgrund der Grenzschließungen auf dem Balkan über einen Monat lang in Griechenland fest – und durften dann via Fähre ins italienische Ancona übersetzen – unter strengen Hygienemaßnahmen. Von hier aus dürfen sie nun weiter nach Hause reisen. Mehr dazu lesen Sie hier.

+++ UPDATE 17.4. 240.000 deutsche Bürger nach Hause gebracht. Sehr viele Deutsche hat das Auswärtige Amt der Bundesrepublik hat in den letzten Wochen aus dem Ausland zurückgeholt. Doch laut Außenminister Heiko Maas befinden sich immer noch Tausende Bürger im Ausland und warten Rückholung. Die meisten davon in Südafrika.

+++ UPDATE 17.4. Grenzkontrollen und Einreiseverbote. Einreiseverbot nach Schweden bis 15. Mai verlängert. Das vorübergehende Einreiseverbot von Menschen aus den EU-Ländern wurde von der schwedischen Regierung verlängert. Für Diplomaten und Saisonarbeiten gibt es Ausnahmen. Polnische Grenzen bis 3. Mai geschlossen. Trotz einiger Lockerungen der Corona-Maßnahmen in Polen bleiben die Grenzen geschlossen.

+++ UPDATE 15.4. Grenzkontrollen bis 4. Mai 2020 verlängert. In Deutschland hat während der Corona-Krise Grenzkontrollen wieder eingeführt, die nun bis 4. Mai verlängert werden. Diese werden laut Bundesinnenministerium 20 weitere Tage durchgeführt.

+++ UPDATE 15.4. Kontaktsperren in Deutschland eventuell bis 3. Mai. Nach Angaben der Nachrichtenagentur dpa will der Bund den Ländern vorschlagen, die Kontaktsperren bis 3. Mai zu verlängern.

+++ UPDATE 14.4. Frankreich verlängert Ausgangssperre. Die strengen Maßnahmen zur Eindämmung des Corona-Virus wurden bis zum 11. Mai verlängert. Sie gelten seit dem 17. März und wurden bereits einmal verlängert. Das Haus verlassen darf man in Frankreich nur, wenn es unbedingt nötig ist.

+++ UPDATE 14.4. Erste Lockerung der Maßnahmen in Österreich, Dänemark, Spanien und Italien. In Spanien dürfen seit gestern Hunderttausende Menschen wieder zur Arbeit fahren. Die Ausgangssperre für Spaziergänge oder Sport soll es allerdings frühestens in zwei Wochen aufgehoben werden. In Österreich dürfen kleine Geschäfte sowie Bau- und Gartenmärkte unter strengen Auflagen wieder öffnen. In Italien öffnen Buch- und Schreibwarenläden, ausgenommen ist die besonders schwer betroffene Region Lombardei. In Dänemark geht am 15.4. der Betrieb in Kindergärten, Kitas und Grundschulen wieder los, die Grenzen zu Deutschland bleiben vorläufig bis zum 10. Mai geschlossen.

+++ UPDATE 12.4. EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen rät davon ab, jetzt Sommerurlaub zu buchen. In einem Interview mit der Bild am Sonntag sagt die Europapolitikerin zum Thema Urlaubsbuchung: "Ich rate dazu, mit solchen Plänen noch zu warten. Für Juli und August kann derzeit niemand verlässliche Vorhersagen machen." Außerdem kritisierte sie, dass Kunden bei einer Buchungsstornierung derzeit häufig nur einen Gutschein und nicht wie bisher eine Rückerstattung ihres Geldes erhalten: "Europaweit haben die Menschen rein rechtlich die Wahl, ob sie das Geld oder einen Gutschein wollen." Wer es sich allerdings finanziell leiste könne, hat mit einem Gutschein die Möglichkeit sich solidarisch zu zeigen und Reiseunternehmen zu unterstützen.

+++ UPDATE 10.4. Robert-Koch-Institut weist weltweit keine Risikogebiete mehr aus. Bereits seit 31.3.2020 verzichtet die Behörde darauf, in Deutschland einzelne Regionen hervorzuheben, da eine Infektionsgefahr überall herrsche. Jetzt setzt sie auch die Angabe internationaler Risikoregionen aus. Die Erklärung dafür lautet: "COVID-19 ist inzwischen weltweit verbreitet. In einer erheblichen Anzahl von Staaten gibt es Ausbrüche mit zum Teil großen Fallzahlen; von anderen Staaten sind die genauen Fallzahlen nicht bekannt. Ein Übertragungsrisiko besteht daher sowohl in Deutschland als in einer unübersehbaren Anzahl von Regionen weltweit. Das Auswärtige Amt hat inzwischen auch eine weltweite Reisewarnung ausgesprochen. Daher ist es aus epidemiologischer Sicht sinnvoll, die Ausweisung von Risikogebieten auszusetzen."

+++ UPDATE 9.4. Einige Bundesländer verbieten Tagesausflüge über Ostern. Über die Feiertage vom 10. bis 13. April 2020 verbietet Mecklenburg-Vorpommern tagestouristische Ausflüge. Die Bewohner des Bundeslandes dürfen weder an die Ostseeküste noch zur Mecklenburgischen Seenplatte fahren. Spaziergänge sollen im eigenen Wohnbereich unternommen werden, dasselbe gilt für sportliche Betätigung. In Mecklenburg-Vorpommern darf außerdem nur "einreisen", wer seine Kernfamilie besucht. In Sachsen-Anhalt und Schleswig-Holstein sind touristische Reisen ebenfalls verboten. In Sachsen soll die Bewegung im Freien ebenfalls nur "im Umfeld des Wohnbereichs" stattfinden. In anderen Bundesländern sind Parks und andere Ausflugsziele geschlossen.

+++ UPDATE 9.4. Wohnmobil-Parkverbot an der Küste Niedersachsens. Auch über Ostern ist das Übernachten an der Küste weiterhin verboten. Ein Reisemobilist hatte einen Eilantrag an das Verwaltungsgericht Oldenburg gegen das Parkverbot eingereicht. Diesem wurde nicht stattgegeben. Das Verbot gilt in den Landkreisen Aurich und Wittmund für Wohnmobile und Wohnwagen. Mehr Infos hier.

+++ UPDATE 8.4. Robert-Koch-Institut empfiehlt Reise-Rückkehrern 14-tägige Quarantäne. Auf der Website der Behörde, schreibt sie zum Thema Risikoregionen: "Aufgrund der pandemischen Ausbreitung von COVID-19 ist weltweit von einem Infektionsrisiko auszugehen. Wegen unterschiedlicher Surveillancesysteme und Teststrategien sowie zeitlichem Verzug zwischen Infektionszeitpunkt und Meldung lässt sich das tatsächliche Infektionsrisiko oft nicht aus den vorliegenden Meldedaten ablesen. Daher sollte generell erhöhte Vorsicht gelten. Einreisenden aus allen Ländern ist empfohlen, sich nach Einreise in eine 14-tägige Quarantäne begeben."

+++ UPDATE 6.4. Alle Reise-Rückkehrer sollen offiziell zwei Wochen in Quarantäne gehen. Das soll das sogenannte Corona-Kabinett in Berlin beschlossen und den Bundesländern eine entsprechende Empfehlung ausgesprochen haben, berichten einigen Nachrichtenagenturen. Das betrifft alle Rückkehrer, auch diejenigen, die keinerlei Symptome zeigen oder keine Risikogebiete besucht haben.

+++ UPDATE 6.4. Österreich will Maßnahmen ab 14.4. lockern, Deutschland nennt noch keinen Termin. Der österreichische Kanzler Kurz gab bekannt, dass ab dem 14.4. die strengen Maßnahmen nach und nach gelockert werden sollen. Hotels und Gastronomie sollen frühestens ab Mitte Mai wieder öffnen. Die deutsche Bundesregierung dagegen will noch keinen Termin nennen, so Regierungssprecher Steffen Seibert.

+++ UPDATE 5.4. Europa am schwersten vom Corona-Virus betroffen. Auf dem europäischen Kontinent sind mittlerweile mehr als 46.000 Menschen an den Folgen der Lungenkrankheit Covid-19 gestorben. Den höchsten Anteil an Corona-Toten weltweit zählen bislang die Länder Spanien und Italien.

+++ UPDATE 3.4. Transport des Wohnmobils oder Caravans vermeiden. Laut ADAC ist es nicht ratsam, das Campingfahrzeug in Bundesländern mit Ausgangsbeschränkung zu bewegen. Das sind Bayern, das Saarland, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Brandenburg und Berlin. Wer hier die Wohnung verlässt, muss einen wichtigen Grund vorweisen können. Wo welche Bestimmungen gelten, finden Sie hier.

+++ UPDATE 3.4. Touristische Reisen im Campingfahrzeug explizit untersagt. Nach Angaben von Tagesschau.de sind private Reisen im Wohnmobil oder Caravan in den folgenden Bundesländern verboten: Mecklenburg-Vorpommern, Rheinland-Pfalz und Sachsen-Anhalt. Bis nach Ostern darf darüber hinaus in vielen Gemeinden der Zweitwohnsitz (bspw. Ferienwohnung) nicht besucht werden.

+++ UPDATE 3.4. Neue Risikoregionen: Niederlande, Schweiz, das Vereinigte Königreich Großbritannien und Nordirland. Das Robert-Koch-Institut stufte diese Länder am Vorabend so ein – zusammen mit den USA. Zuvor galten nur einige Regionen in den USA und der Schweiz als Risikoregion.

+++ UPDATE 2.4. Italien und Spanien weisen mehr Sars-Cov2-Fälle aus als China. Die Zahl der Infizierten in den beiden Ländern ist mittlerweile höher als in China. Die USA ist das Land mit den höchsten Zahlen. Allerdings: Zählt man alle Fälle in Europa zusammen, gibt es auf dem europäischen Kontinent derzeit mit Abstand die meisten Infizierten weltweit.

+++ UPDATE 1.4. Kontaktbeschränkungen gelten bis einschließlich 19.4. Das verkündet Kanzlerin Merkel in einer Pressekonferenz. Sie appelliert an alle Bürger, an Ostern nicht zu verreisen und auf private Besuche zu verzichten.

+++ UPDATE 1.4. ADAC rät von Reisen an Ostern ab. Der Präsident des Autofahrerverbands August Markl ruft alle dazu auf, an den Osterfeiertagen daheim zu bleiben: "In einigen Bundesländern sind Fahrten ohne einen dringenden Anlass untersagt, aber auch in jenen Teilen des Landes, in denen Fahrten theoretisch denkbar sind, möchten wir die Bevölkerung bitten, Fahrten nach Möglichkeit zu unterlassen, die verzichtbar sind. Dazu zählen leider auch Verwandtenbesuche."

+++ UPDATE 31.3. Frankreich und Spanien Risikogebiet. Benannte das Robert-Koch-Institut bislang nur einzelne Regionen in Frankreich und Spanien als Risikogebiet, so wurden heute die kompletten Länder dazu benannt. Mehr Infos zu Risikogebieten finden Sie weiter unten im Artikel.

+++ UPDATE 31.3.: Die Reisemobil-Union rät zur Rückreise. Verbands-Präsident Winfried Krag: "Ich kann jedem raten, sich auf den Weg nach Hause zu machen." Das Auswärtige Amt reagiert auf promobil-Anfrage, dass sich deutsche UrlauberInnen bei Problemen melden sollen: "Unabhängig von einer Rückholaktion steht unser weltweites Netz von Botschaften und Konsulaten bereit, um je nach Bedarf im Einzelfall deutschen Staatsangehörigen in Notlagen konsularische Hilfe und Unterstützung zu leisten."

+++ UPDATE 30.3. Verschärfte Schutzmaßnahmen in Europa, kein frühes Ende des Kontaktverbots in Sicht. Österreich erlässt eine Schutzmaskenpflicht für den Besuch von Supermärkten. Spanien verschärft am Morgen die Ausgangssperre. Italien verlängert die Ausgangssperre bis zum 18. April, Bayern die Ausgangsbeschränkungen bis 19. April. Die Bundesregierung will für Lockerungen des Kontaktverbots in Deutschland bislang keinen Zeitplan aufstellen.

+++ UPDATE 28.3. Italien verschärft Einreisebestimmungen. Alle nach Italien Einreisenden müssen den Behörden den Grund ihrer Reise angeben, den Aufenthaltsort im Land und ihre Telefonnummer. Darüber hinaus müssen sie genau sagen, wie sie den Zielort erreichen. Selbst wenn keine Symptome für Covid-19 vorliegen, muss sich die einreisende Person bei den örtlichen Gesundheitsbehörden melden und 14 Tage lang in Selbstisolation gehen.

+++ UPDATE am 25.3. Reisemobilisten können Marokko nicht verlassen: Die Grenzen der spanischen Enklaven in Marokko, Ceuta und Melilla, wurden geschlossen. Es wird berichtet, dass derzeit hunderte Reisemobilisten an den Grenzübergängen warten und nicht passieren können. Mehr Infos dazu finden Sie hier. UPDATE 1.4.: Laut Botschaft in Rabat wurde eine Fährverbindung für Europäische UrlauberInnen am kommenden Tag eingerichtet. Bislang hat das Auswärtige Amt 187.000 Deutsche weltweit zurückgeholt.

+++ UPDATE am 25.3.: Rückreise aus dem Ausland: An manchen deutschen Grenzen sind nur noch ausgewählte Grenzübergänge geöffnet. Welche das sind, kann man auf den Seiten des Bundesinnenministeriums nachlesen. Tipps des ADAC:

Rückkehr aus

Frankreich

: Unbedingt über direktem Weg (nicht über Italien oder die Schweiz) reisen und die Autobahn nutzen, keine Land- oder Schleichwege, da viele Grenzübergänge gesperrt sind. Tankstellen sind geöffnet.Rückkehr aus

Spanien

: Die Rückreise über Frankreich ist möglich. Unterwegs muss man damit rechnen, dass die spanische Polizei den Grund der Fahrt kontrolliert. Tankstellen sind geöffnet.Rückkehr aus

Italien

: Wer hier unterwegs ist, benötigt unbedingt eine "Selbsterklärung über die Notwendigkeit der Reise".

Hier gibt es mehr Infos

.Rückkehr aus

Kroatien

: UrlauberInnen können über Österreich oder Slowenien nach Deutschland reisen.Rückkehr aus

Griechenland

: Es ist unklar, ob Deutsche im eigenen Fahrzeug über Bulgarien, Rumänien und Ungarn zurückkehren können. Die Grenzen zu Serbien, Nordmazedonien und Albanien sind geschlossen.

Mehr Infos hier

.

+++ UPDATE am 24.3. Bundestag wird epidemiologische Lage ausrufen: Der Bundestag will morgen, Mittwoch, 25.3., den Epidemie-Fall ausrufen. Das führt dazu, dass der Bund für ein Jahr befristet zusätzliche Kompetenzen erhält. Davon betroffen sein werden unter anderem Vorschriften für den grenzüberschreitenden Reiseverkehr, zum Beispiel Meldepflichten im Bahn- und Busverkehr.

+++ UPDATE am 24.3. Europa und USA gelten als Epizentren: Mit mittlerweile 85 Prozent aller Neuinfektionen in den vergangenen 24 Stunden gelten Europa und USA als die neuen Brennpunkte des Corona-Virus. Bislang war es nur Europa, zuvor China. Dort wurden heute Restaurants unter strengen Auflagen und die chinesische Mauer in Teilen wieder geöffnet. In Polen gilt ab heute Kontaktverbot, auch die Briten sind mittlerweile dazu angehalten daheim zu bleiben. In Leipzig werden die Wochenmärkte geschlossen. NRW führt Geldbußen für Verletzungen des Kontaktverbots ein: 600 Euro teuer ist ein Treffen zu dritt in der Öffentlichkeit.

+++ UPDATE am 22.3. Deutschlandweites Kontaktverbot: Bund und Länder haben ein Kontaktverbot für komplett Deutschland beschlossen. Ansammlungen von als zwei Personen in der Öffentlichkeit sind verboten. Davon ausgenommen sind im Haushalt lebende Personen. Restaurants und Gaststätten müssen schließen, nur noch das Liefern und Mitnehmen von Speisen ist erlaubt.

+++ UPDATE am 20.3. Bayern verhängt Ausgangsbeschränkung: Um die Verbreitung des Coronavirus einzudämmen, hat der bayerische Ministerpräsident Söder weitere Beschränkungen bekanntgegeben. Seit 24 Uhr gilt eine Ausgangsbeschränkung, in dem Bundesland, in dem derzeit die meisten Corona-Fälle registriert wurden. Die Menschen dürfen ihre Wohnungen und Häuser nur verlassen für: Einkäufe, Arzt- und Apothekenbesuche, Hilfe für andere, Besuche von Lebenspartnern, aber auch Sport und Bewegung an der frischen Luft – dies aber nur allein oder mit den Personen, mit denen man zusammenlebt. Menschenansammlungen im Freien werden von der Polizei unterbunden. Seit dem 16.3. gilt in dem Bundesland der Katastrophenfall. Für Sonntag, 22.3. ist im Bundeskabinett eine Sitzung anberaumt, in der entschieden wird, ob es eine Ausgangsbeschränkung für die gesamte Bundesrepublik gibt.

+++ UPDATE am 20.3. Drohende Ausgangssperren in Deutschland: Kanzleramtschef Helge Braun sagte gegenüber dem Spiegel, dass der kommende Samstag der entscheidende Tag sei, ob eine Ausgangssperren verhängt wird. Die Bundesregierung wolle das zwar vermeiden, doch es komme nun darauf an, ob die Bürger sich an diesem freien Tag an die Maßnahmen halten und soziale Kontakte minimieren.

+++ UPDATE am 19.3. Ausgangssperren und Quarantäne für ganze Regionen: Das österreichische Bundesland Tirol wurde komplett unter Quarantäne gestellt. Alle 279 Gemeinden wurden isoliert und die Bewohner dürfen nur noch aus wichtigen Gründen das Haus verlassen, beispielsweise Arztbesuche oder Arbeitswege. Einreisen sind für Nicht-Ansässige verboten. Diese Quarantäne gilt bis zum 5. April. In Deutschland wurden im Bundesstaat Bayern Ausgangssperren und Quarantäne erteilt an die Stadt Mitterteich und zwei Kommunen im oberfränkischen Landkreis Wunsiedel. Dort kam es jeweils zu hohen Fallzahlen innerhalb kürzester Zeit. Währenddessen diskutiert der Deutsche Bundestag über Ausgangssperren für das gesamte Bundesgebiet.

+++ UPDATE am 18.3. Stellplätze und Campingplätze in Deutschland schließen: Nach stichprobenartigen promobil-Recherchen mussten bereits mehrere Wohnmobil-Stellplätze aufgrund der aktuellen Lage schließen. Dazu gehören beispielsweise die beliebten Plätze in Bad Dürrheim, am Twistesee und am Tenniszentrum Bernau/Chiemsee. Teilweise warten Betreiber wie beim Wohnmobilstellplatz Höhenblick in der Pfalz noch auf eine Schließungsinformation der örtlichen Behörden, doch es kann laut Höhenblick-Betreiber nur noch "eine Frage der Zeit" sein. Auch die Betreiber von "Mein Platz" rechnen noch in dieser Woche mit bundesweiten Anordnungen zur Schließung. Eine Grauzone sei weiterhin der Umgang mit Menschen, die dauerhaft im Reisemobil leben. In den meisten Bundesländern gibt es eindeutige behördliche Anordnung zur Schließung der Campingplätze ( mehr Infos hier). BVCD (Bundesverband der Campingplätze in Deutschland) weist darauf hin, dass noch unklar sei, was mit DauercamperInnen geschehen wird.

+++ UPDATE 18.3. Ganz Schleswig-Holstein für TouristInnen gesperrt: Wie am Vortag angekündigt, ist ab heute die Einreise von TouristInnen in Schleswig-Holstein untersagt. Das betrifft auch den Tagestourismus und beispielsweise Besucher aus Hamburg. Alle Restaurants in dem Bundesland wurden darüber hinaus geschlossen. Mehr Infos hier.

+++ UPDATE am 17.3. Bundesregierung spricht weltweite Reisewarnung aus. Da Deutschland mittlerweile zu den Hauptrisikoländern gehört, sind vor allem Deutsche von Reisebeschränkungen betroffen. >UPDATE 20.3: Die Reisewarnungen gelten bis Ende April. >UPDATE 27.3.: Ob die Reisewarnungen verlängert oder aufgehoben werden, soll erst am 20.4. entschieden werden. >UPDATE 29.4: Reisewarnungen gelten bis 14.6.

+++ UPDATE am 16.3. Auswärtiges Amt rät von Reisen ab. Die Begründung lautet: ";Änderungen der Einreise- und Quarantänevorschriften erfolgen teilweise ohne jede Vorankündigung und mit sofortiger Wirkung. Zahlreiche Reisende sind in mehreren Ländern derzeit betroffen und an der Weiter- oder Rückreise gehindert.” Mehr Infos hier.

+++ UPDATE 15.3. Inseln in Norddeutschland gesperrt. Schleswig-Holstein, Niedersachsen und Mecklenburg-Vorpommern sperren die Inseln für TouristInnen. Laut NDR-Bericht werden UrlauberInnen gebeten, keine Reisen mehr nach Norddeutschland zu unternehmen. Wie lange die Sperrung der Inseln andauert, ist noch nicht klar.

+++ UPDATE am 15.3.: Deutschland schließt Grenzen. Ab Montag, 16. März 2020 um 8 Uhr, schließen die Grenzen nach Dänemark, Frankreich, Luxemburg, Österreich und zur Schweiz. Dann dürfen nur noch Warenverkehr und Pendler die Grenzen passieren. Deutsche Staatsbürger können aus dem Ausland jederzeit wieder nach Deutschland einreisen, sollten aber die Empfehlungen zur Selbstquarantäne beachten.

Quelle: 2021 Motor-Presse Stuttgart
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