Nissan IMs Concept

Nissan hat auf der Detroit Motor Show die Studie IMs
vorgestellt.
Bild 1 von 14

Nissan hat auf der Detroit Motor Show die Studie IMs vorgestellt.

© Nissan
15.01.2019 - 10:29 Uhr von Uli Baumann

Nissan hat auf der Detroit Motor Show mit dem IMs Concept ein rein elektrisch angetriebene Allradlimousine vorgestellt. Der 360 kW starke Fünfsitzer soll eine Reichweite von über 600 Kilometer haben.

Das Nissan IMs Concept folgt dabei aber nicht der reinen Limousinen-Lehre, vielmehr tritt das Elektroauto als Crossover – als Mischung aus Limousine und SUV-Coupé an. Die Gesamtlänge des IMs gibt Nissan mit 4,85 Meter an, die Breite mit 1,90 Meter und die Höhe mit 1,50 Meter. Der Radstand von 2,90 Meter verspricht üppige Platzverhältnisse im Innenraum.

Den nutzen die Japaner für eine 2+1+2-Sitzkonfiguration, wobei vorne wie gewöhnlich zwei Passagiere Sitzen, dahinter gibt es einen mittig platzierten Premium-Sitz und daneben zwei weitere, seitlich positionierte Plätze. Die lassen sich zusammenfalten und eröffnen dem Premium-Passagier dann noch mehr Platz. Für ungehinderten Zugang zum Interieur sorgt eine fehlende B-Säule. Die Türen öffnen gegenläufig.

Über 600 Kilometer Reichweite

Die 115 kWh große Batterie sitzt im Fahrzeugboden und liefert Energie für für die beiden Elektromotoren an den Achsen, die zusammen auf 360 kW Leistung und 800 Nm Drehmoment kommen. Als Reichweite mit einer Batterieladung werden rund 611 Kilometer angegeben. Für Fahrkomfort soll eine adaptive Luftfederung sorgen. Gefahren werden kann der Nissan IMs in einem manuellen oder einem autonomen Modus. Wird der IMs gefahren, so greift der Fahrer in ein fast rechteckig ausgelegtes Lenkrad und blickt auf eine große Bildschirmlandschaft. Im autonomen Modus verschwindet das Lenkrad in der Armaturentafel und die Frontsitze drehen sich zum Fahrgastraum. Für eine Lounge-Atmosphäre sollen edle Stoffe und verschiedene Beleuchtungsmodi sorgen. Darüber hinaus soll der IMs seine Passagiere holographisch unterhalten.

Die äußere Form unterwirft sich aerodynamischen Vorgaben. Glatte Flächen werden mit zahlreichen aktiven Karosserieelementen kombiniert. So verstecken sich an Front und Heck sowie im Unterboden bewegliche Luftleitelemente. Für einen kräftigen Auftritt sorgen 22 Zoll große Leichtmetallräder in den Radläufen, die mit 255/40er Reifen bezogen sind. Kameras ersetzen die Außenspiegel.

Quelle: 2019 Motor-Presse Stuttgart
Top-Themen
Fast alle der 13 getesteten Selbstzünder unterschreiten den Prüfstands-Grenzwert deutlich. Dabei schneiden nicht nur ...mehr
Was ist der Ford Capri nun? Ein junger Wilder, ein deutscher Mustang oder der Manta von Ford? Vor 50 Jahren hat Ford ...mehr
Erst Carlos Sainz, dann Lando Norris: McLaren mischte an den ersten beiden Testtagen von Barcelona ganz vorne mit.mehr
Anzeige
Auto Motor und Sport
Video
Tankstellen-Suche
Hier finden Sie günstige Tankstellen in Ihrer Nähe
Anzeige
Anzeige
Highlights
1957 beginnt eine Reglementierung im Straßenverkehr: In geschlossenen Ortschaften wird Tempo 50 zur Pflicht. Welche Limits hierzulande für Pkws sonst noch gelten, das zeigt Ihnen ...mehr
Im Rahmen des Genfer Autosalons wird wie jedes Jahr der Preis „ Car of the Year“ von einer internationalen Fachjury vergeben. So auch 2019. Hier die Kandidaten und Nominierten. ...mehr
E-Mobilität
Zellhersteller droht Volkswagen mit Lieferstopp
Volkswagen hat wieder Ärger mit seinen Zelllieferanten. Grund sind die VW-Pläne, eine eigene Zellfertigung aufzubauen.mehr