In Fahrstellung ist der Dethleffs C.Fold nur noch 1,80 Meter hoch. Nicht super flach, aber flach genug, um sich hinter ein mittelgroßes Elektro-SUV zu ducken.
In Fahrstellung ist der Dethleffs C.Fold nur noch 1,80 Meter hoch. Nicht super flach, aber flach genug, um sich hinter ein mittelgroßes Elektro-SUV zu ducken.
Vor Ort fährt der vordere Teil des Aufbaus nach oben, um innen im Bugbereich volle Stehhöhe zu schaffen. Die Türkonstruktion war und ist eine Herausforderung.
Die Oberschale deckt die Räder zur Hälfte ab. Das glättet den Luftstrom. Bürsten und Wischdichtungen zwischen Ober- und Unterschale sorgen für Wind- und Wasserdichtigkeit.
Für Autarkie hat der C.Fold ein ultraflaches Solarpaneel auf dem Dach, Die Kabeldurchführung wird darunter im Aufbaumaterial versenkt.
Den Aufbau fertigt Dethleffs aus Alucore und Alu-Dibond, die Dämmung übernimmt Recycling-PET. Bürsten- und Schleifdichtungen halten Wasser und Zugluft weg.
Auch der Boden besteht aus einer Dachkonstruktion aus Alucore. Die ist so steif, dass Dethleffs auf ein Chassis mit Längsträgern verzichten kann.
Knott liefert das Fahrwerk mit Einzelradaufhängung zu, Goldschmitt die absenkbare Luftfederung mit integrierter Wiegefunktion.
Die Dinette im Bug verzichtet auf Sitzpolster. Die ergonomisch geformten und nach oben klappbaren Sitzflächen sind dennoch recht komfortabel.
Die Sitztruhen lassen sich im Handumdrehen zusammenfalten. So entsteht ein großer Stauraum im Bug.
Das Ehepaar Marchart, die den C.Fold nicht nur erfunden haben sondern auch damit auf Tour gehen werden, nutzt den Bug zum Transport seiner E-Bikes.
Im Heck, wo keine Stehhöhe mehr gefragt ist, wartet das Bett. Das lässt sich sehr variabel auch als Lounge nutzen. Die Matratzen von Froli haben Tellerfedern im Bezug integriert. Monika und Peter Marchart machen es sich schon mal bequem.
Wohnlichkeit trotz Klappmechnaismus hatte hohe Priorität. Das Bad verbirgt sich in der Seitenkommode.
Man muss nur die Platte anheben, dann schieben die Beschläge sachte mit …
… sich der Wasch- und Toilettenraum quasi von selbst aufbaut. Trenntoilette und Waschbecken sind an Bord, eine Dusche aber nicht.
Monika und Peter Marchart brauchten als Regattasegler viele Jahre besonders variable Caravans mit Transportfähigkeit. Jetzt führt ihr Traum vom Caravan der Zukunft zu einem funktionalen Prototypen. Boote reise aber künftig nicht mehr mit.