Darum verschwand es aus der Serienfertigung
Das Split-Window-Design der 1963er Corvette gilt als eines der ikonischsten Merkmale in der Automobilgeschichte – doch warum verschwand es so schnell aus der Serienfertigung?
Die 1963er Chevrolet Corvette ist nicht nur für ihre Performance bekannt, sondern auch für ihr revolutionäres Design, insbesondere das markante Split-Window-Heck. Dieses Designelement, das die Heckscheibe in zwei Teile teilte, war zu seiner Zeit bahnbrechend und ist bis heute eines der bekanntesten Merkmale der Corvette. Aber was macht das Split-Window so ikonisch und warum wurde es in der Serienproduktion entfernt?
Ein mutiger Design-Schritt
Das Split-Window-Design verlieh der Corvette eine unverwechselbare Silhouette und hob sie von anderen Sportwagen ab. Es schuf eine dramatische Trennung zwischen der Fahrzeugkabine und dem Heck, was dem Auto einen fast futuristischen Look verlieh. Die Idee war, nicht nur ästhetisch zu beeindrucken, sondern auch eine schlanke, sportliche Linie zu erzeugen.
Technische Herausforderungen
Die Entscheidung, das Fenster zu teilen, brachte jedoch technische Herausforderungen mit sich. Die sichtbare Trennung schränkte die Rücksicht deutlich ein, was die Sicht des Fahrers nach hinten behinderte. Dies führte zu praktischen Problemen, besonders beim Rückwärtsfahren. Die eingeschränkte Sicht war ein Hauptfaktor, warum das Design in der Serienproduktion bald wieder entfernt wurde.
Produktionsaspekte
Neben der Sichtproblematik spielte auch die Komplexität in der Fertigung eine Rolle. Die Herstellung der gespaltenen Heckscheibe war teurer und aufwendiger, was die Produktionskosten in die Höhe trieb. Angesichts des Zielmarktes und der Massenproduktion entschied Chevrolet, das Split-Window zugunsten eines einfacheren, durchgehenden Fensters zu entfernen.
Die Rückkehr durch Peter Brock
Peter Brock, der kreative Kopf hinter dem ursprünglichen Split-Window-Design, brachte das Designelement 2025 in einer modernen Neuinterpretation zurück. In seinem Studio Concept Split Window Coupe kombinierte er das ikonische Design mit moderner Technik, wodurch das Split-Window nicht nur ästhetisch ansprechend, sondern auch funktional optimiert wurde. Das Ergebnis war ein Fahrzeug, das den Charme des Originals bewahrte, aber gleichzeitig den praktischen Anforderungen des heutigen Autofahrens gerecht wurde.
