So schützen Sie sich vor gefälschten Paketankündigungen

Vorsicht vor solchen Paketankündigungen per SMS!
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Vorsicht vor solchen Paketankündigungen per SMS!

© Collage freenet.de/ Getty Images

Betrüger lassen sich immer neue Gemeinheiten einfallen, um arglose Menschen abzuzocken. Das neuste Phänomen nennt sich "Smishing". Mit gefälschten Paketankündigungen per SMS soll dabei eine Schadsoftware verbreitet werden.

Handy-Nutzer sollten derzeit besonders vorsichtig sein, wenn sie eine Paketankündigung per SMS bekommen. Es könnte sich um einen sogenannten "Smishing"-Versuch handeln.

Das bedeutet "Smishing"

Der Begriff "Smishing" ist eine Kombination aus den Worten SMS, also der Kurznachricht, und dem englischen Wort "Phishing". Dieses umschreibt Betrugsversuche mit gefälschten Emails oder Internetseiten, mit denen Betrüger versuchen persönliche Daten "abzufischen".

Gefälschte Paketankündigungen per SMS

Derzeit kursieren "Smishing"-Versuche, bei denen die Empfänger einer SMS mit einer gefälschten Paketankündigung von DHL oder der Deutschen Post aufgefordert werden, auf einen Link zu klicken. Dieser Link ist jedoch kryptisch und enthält häufig ausländische Endungen. Ein Bezug zu DHL oder der Post ist nicht erkennbar.

Link öffnet Schadsoftware

Klickt der Empfänger einer solchen SMS auf den Link, wird eine Schadsoftware heruntergeladen und auf dem Handy installiert.

Die Schadsoftware leitet anschließend unbemerkt sensible Daten weiter, wie beispielsweise die gespeicherten Kontaktdaten.

Außerdem verbreitet sich die Schadsoftware weiter, indem massenhaft SMS mit der Schadsoftware an andere Rufnummern versandt werden. Diese können hohe Kosten für den geschädigten Nutzer verursachen.

So schützen Sie sich gegen "Smishing":

  • Betrüger nutzen oftmals Formulierungen wie: "Letzte Chance zum Abholen", "Ihr Paket wurde nicht korrekt zugestellt", "Sie müssen Porto nachzahlen, damit Ihr Paket zugestellt werden kann" oder es handelt sich um eine einfache Versandbestätigung.
  • SMS mit Warnhinweisen, Deals, Versandbenachrichtigungen oder ähnlichem, die dazu auffordern einen Bestätigungslink zu klicken, sollten Sie hellhörig werden lassen.
  • Die meisten Anbieter versenden per SMS keine Bestätigungslinks. Klicken Sie diesen nicht sofort an. Melden Sie sich lieber per Mail oder Telefon beim Kundendienst des entsprechenden Anbieters und fragen Sie nach.
  • Kontrollieren Sie die Nummer des Absenders. Kommt diese aus dem Ausland, oder sieht sie auf irgendeine Weise verdächtig aus?
  • Installieren Sie ein aktuelles Antiviren-Programm auf ihrem Smartphone, um das Risiko weiter zu minimieren.


Quelle: freenet.de
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