Daher stammen diese Redewendungen
Hast Du Dich schon mal gefragt, woher die Redewendung "Schwein gehabt" stammt? Wir klären auf!
Fast täglich verwenden wir Redewendungen wie "Schwein gehabt". Doch nur die wenigsten wissen, woher diese Sprichwörter stammen.
Redewendungen sind feste sprachliche Wendungen, deren Bedeutung man oft nicht wörtlich verstehen kann. Sie machen die deutsche Sprache lebendig und anschaulich, weil sie Bilder im Kopf erzeugen und Gefühle oder Situationen treffend ausdrücken. Viele Redewendungen werden im Alltag ganz selbstverständlich benutzt, ohne dass man über ihren Ursprung nachdenkt.
Woher stammen Redewendungen?
Die Herkunft deutscher Redewendungen ist sehr vielfältig. Viele stammen aus dem Mittelalter, etwa aus dem Handwerk, dem Handel oder dem Militär. Andere haben ihren Ursprung in der Bibel, in der Landwirtschaft oder in alten Bräuchen und Traditionen. Dadurch spiegeln Redewendungen das Leben und Denken früherer Generationen wider.
Auch heute entstehen neue Redewendungen, während ältere teilweise an Bedeutung verlieren. Trotzdem bleiben viele über Jahrhunderte erhalten, weil sie kurz, einprägsam und bildhaft sind. Redewendungen verbinden Vergangenheit und Gegenwart und zeigen, wie eng Sprache und Geschichte miteinander verknüpft sind.
Häufig gebrauchte Redewendungen und ihre Herkunft
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Ins Gras beißen – stammt aus alten Kriegszeiten; Verwundete oder Tote lagen mit dem Gesicht im Gras.
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Tomaten auf den Augen haben – Tomaten galten als rot und auffällig → etwas Offensichtliches nicht sehen.
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Etwas auf die lange Bank schieben – aus Gerichts- und Amtsstuben, wo unerledigte Akten auf lange Bänke gelegt wurden.
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Da liegt der Hund begraben – vermutlich aus dem Studentenjargon; der "Hund" stand sinnbildlich für den Kern eines Problems.
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Die Katze im Sack kaufen – auf mittelalterlichen Märkten wurde statt eines Ferkels manchmal eine Katze verkauft.
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Blau machen – kommt vom "Blauen Montag" der Färber, an dem nicht gearbeitet wurde.
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Aus dem Nähkästchen plaudern – Frauen bewahrten darin private Dinge auf; wer daraus plaudert, erzählt Intimes.
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Jemandem einen Bären aufbinden – aus dem Mittelalter, als Schausteller mit dressierten Bären tricksten.
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Perlen vor die Säue werfen – aus der Bibel (Matthäus 7,6); etwas Wertvolles an Unwürdige geben.
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Den Löffel abgeben – früher hatte jeder seinen eigenen Löffel; starb man, wurde er weitergegeben.
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Etwas aus dem Ärmel schütteln – Gaukler versteckten Dinge in weiten Ärmeln.
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Auf dem Holzweg sein – Holzwege im Wald führten oft in Sackgassen.
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Jemandem den Laufpass geben – aus dem Militär; Soldaten bekamen einen Pass zum Abzug.
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Mit jemandem ist nicht gut Kirschen essen – im Mittelalter warfen Reiche mit Kirschkernen nach Armen.
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Ein Auge zudrücken – aus dem Fechten; ein Auge schließen, um einen Treffer zu "übersehen".
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Die Flinte ins Korn werfen – Jäger gaben auf, indem sie ihre Waffe ins Feld warfen.
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Jemanden an der Nase herumführen – wie Tiere, die früher mit einem Nasenring geführt wurden.
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Schwein haben – im Mittelalter bekam der Letzte bei Wettkämpfen ein Schwein als Trostpreis.
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Etwas durch die Blume sagen – aus der höfischen Sprache; Blumen standen für versteckte Botschaften.
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Fix und fertig sein – aus der Handwerkssprache: etwas ist festgemacht (fixiert) und abgeschlossen.
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Jemandem einen Strich durch die Rechnung machen – aus der Buchhaltung, wenn Kalkulationen ungültig wurden.
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Auf Wolke sieben schweben – Zahl Sieben galt in vielen Kulturen als Glückszahl.
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Jemandem reinen Wein einschenken – aus der Zeit, als Wein oft gepanscht wurde.
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Etwas unter den Teppich kehren – Schmutz wurde früher tatsächlich unter Teppichen versteckt.
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Mit jemandem unter einer Decke stecken – aus dem Mittelalter, als man sich unter Decken versteckte.
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Jemandem den Kopf waschen – aus früheren Zeiten, in denen Waschen als unangenehm galt.
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Etwas in trockenen Tüchern haben – aus der Geburtshilfe; ein gesundes Kind wurde trocken eingewickelt.
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Sich etwas hinter die Ohren schreiben – aus der Zeit, als man Notizen am Körper machte.
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Etwas auf Herz und Nieren prüfen – aus der Medizin, da diese Organe als lebenswichtig galten.
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Jemandem Sand in die Augen streuen – aus antiken Kampf- und Täuschungstechniken.
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Mit offenen Karten spielen – aus dem Kartenspiel.
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Etwas an die große Glocke hängen – aus Kirchen, deren Glocken wichtige Nachrichten verkündeten.
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Jemandem auf den Zahn fühlen – stammt von mittelalterlichen Ärzten, die den Gesundheitszustand an den Zähnen prüften.
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Den Nagel auf den Kopf treffen – aus dem Handwerk, besonders vom Hämmern.
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Etwas im Schilde führen – aus dem Rittertum; das Schild trug das Wappen und zeigte Absichten.
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Jemandem die Leviten lesen – aus der Bibel (Buch Levitikus), das strenge Regeln enthält.
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Etwas ausbaden müssen – aus Zeiten öffentlicher Badehäuser, in denen das Wasser am Ende schmutzig war.
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Auf keinen grünen Zweig kommen – der grüne Zweig stand für Wachstum und Erfolg.
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Das Kind mit dem Bade ausschütten – aus dem Mittelalter, als Badewasser von vielen genutzt wurde.
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Ins Gras beißen – stammt aus alten Kriegszeiten; Verwundete oder Tote lagen mit dem Gesicht im Gras.
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Tomaten auf den Augen haben – Tomaten galten als rot und auffällig → etwas Offensichtliches nicht sehen.
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Etwas auf die lange Bank schieben – aus Gerichts- und Amtsstuben, wo unerledigte Akten auf lange Bänke gelegt wurden.
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Da liegt der Hund begraben – vermutlich aus dem Studentenjargon; der "Hund" stand sinnbildlich für den Kern eines Problems.
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Die Katze im Sack kaufen – auf mittelalterlichen Märkten wurde statt eines Ferkels manchmal eine Katze verkauft.
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Blau machen – kommt vom "Blauen Montag" der Färber, an dem nicht gearbeitet wurde.
-
Aus dem Nähkästchen plaudern – Frauen bewahrten darin private Dinge auf; wer daraus plaudert, erzählt Intimes.
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Jemandem einen Bären aufbinden – aus dem Mittelalter, als Schausteller mit dressierten Bären tricksten.
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Perlen vor die Säue werfen – aus der Bibel (Matthäus 7,6); etwas Wertvolles an Unwürdige geben.
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Den Löffel abgeben – früher hatte jeder seinen eigenen Löffel; starb man, wurde er weitergegeben.
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Etwas aus dem Ärmel schütteln – Gaukler versteckten Dinge in weiten Ärmeln.
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Auf dem Holzweg sein – Holzwege im Wald führten oft in Sackgassen.
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Jemandem den Laufpass geben – aus dem Militär; Soldaten bekamen einen Pass zum Abzug.
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Mit jemandem ist nicht gut Kirschen essen – im Mittelalter warfen Reiche mit Kirschkernen nach Armen.
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Ein Auge zudrücken – aus dem Fechten; ein Auge schließen, um einen Treffer zu "übersehen".
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Die Flinte ins Korn werfen – Jäger gaben auf, indem sie ihre Waffe ins Feld warfen.
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Jemanden an der Nase herumführen – wie Tiere, die früher mit einem Nasenring geführt wurden.
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Schwein haben – im Mittelalter bekam der Letzte bei Wettkämpfen ein Schwein als Trostpreis.
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Etwas durch die Blume sagen – aus der höfischen Sprache; Blumen standen für versteckte Botschaften.
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Fix und fertig sein – aus der Handwerkssprache: etwas ist festgemacht (fixiert) und abgeschlossen.
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Jemandem einen Strich durch die Rechnung machen – aus der Buchhaltung, wenn Kalkulationen ungültig wurden.
-
Auf Wolke sieben schweben – Zahl Sieben galt in vielen Kulturen als Glückszahl.
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Jemandem reinen Wein einschenken – aus der Zeit, als Wein oft gepanscht wurde.
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Etwas unter den Teppich kehren – Schmutz wurde früher tatsächlich unter Teppichen versteckt.
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Mit jemandem unter einer Decke stecken – aus dem Mittelalter, als man sich unter Decken versteckte.
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Jemandem den Kopf waschen – aus früheren Zeiten, in denen Waschen als unangenehm galt.
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Etwas in trockenen Tüchern haben – aus der Geburtshilfe; ein gesundes Kind wurde trocken eingewickelt.
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Sich etwas hinter die Ohren schreiben – aus der Zeit, als man Notizen am Körper machte.
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Etwas auf Herz und Nieren prüfen – aus der Medizin, da diese Organe als lebenswichtig galten.
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Jemandem Sand in die Augen streuen – aus antiken Kampf- und Täuschungstechniken.
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Mit offenen Karten spielen – aus dem Kartenspiel.
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Etwas an die große Glocke hängen – aus Kirchen, deren Glocken wichtige Nachrichten verkündeten.
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Jemandem auf den Zahn fühlen – stammt von mittelalterlichen Ärzten, die den Gesundheitszustand an den Zähnen prüften.
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Den Nagel auf den Kopf treffen – aus dem Handwerk, besonders vom Hämmern.
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Etwas im Schilde führen – aus dem Rittertum; das Schild trug das Wappen und zeigte Absichten.
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Jemandem die Leviten lesen – aus der Bibel (Buch Levitikus), das strenge Regeln enthält.
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Etwas ausbaden müssen – aus Zeiten öffentlicher Badehäuser, in denen das Wasser am Ende schmutzig war.
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Auf keinen grünen Zweig kommen – der grüne Zweig stand für Wachstum und Erfolg.
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Das Kind mit dem Bade ausschütten – aus dem Mittelalter, als Badewasser von vielen genutzt wurde.
Text bearbeitet mit KI durch freenet (weitere Infos).