Erfolgsrezept YouTube und warum alle davon profitieren

YouTube hat sich innerhalb kürzester Zeit zur größten Video-Plattform im Internet entwickelt. Vom Erfolg des Konzepts profitieren auch Unternehmen und Privatpersonen.
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YouTube hat sich innerhalb kürzester Zeit zur größten Video-Plattform im Internet entwickelt. Vom Erfolg des Konzepts profitieren auch Unternehmen und Privatpersonen.

© unsplash.com/Sergio Alejandro Ortiz
01.03.2017 - 09:00 Uhr von MR

YouTube ist in unserer Gesellschaft eine genauso große und bekannte Erfolgsgeschichte wie Facebook und Google. Hinter dem Erfolg stecken natürlich viele schlaue Köpfe, die es sich zu Aufgabe gemacht haben, den Giganten möglichst einfach und nutzerorientiert zu vermarkten.

YouTube: eine Erfolgsgeschichte
Jeder kennt das Videoportal mit dem rot-weißen Logo. Die Seite ist die zweitgrößte Suchmaschine der Welt – nach Google. Das Portal wurde bereits 2005 gegründet und gehört somit schon zu den Urgesteinen der schnelllebigen Online-Welt. Als einer der ersten erkannte Google höchstpersönlich das Potential von YouTube und erklärte das Portal bereits 2006 zur hauseigenen Tochtergesellschaft.

Seit der Gründung sind zwölf Jahre vergangen, sie erzählen die Geschichte eines unglaublichen Erfolges. Bei dem allerersten YouTube-Video 2005 begleiteten die Zuschauer gespannt den Mitbegründer Jawed Karim in den Zoo von San Diego. Heute schauen sich die User 3,25 Milliarden Stunden YouTube-Videos pro Monat an und in jeder Minute werden mehr als 300 Stunden Videomaterial hochgeladen. Doch was macht YouTube eigentlich so erfolgreich?

Keep it simple!
Was Google bereits durch seine extrem einfach gehaltene Nutzeroberfläche vormacht, beansprucht auch die Tochter YouTube für sich. Je einfacher die Bedienbarkeit, desto schneller finden sich die User zurecht.

Gewünschte Videos können über ein Suchfeld angefragt werden und mit nur einem Klick werden diverse Vorschläge generiert – inzwischen mit enormer Treffsicherheit. Bei dem Video mit den meisten Aufrufen handelt es sich um den Gangnam Style von Psy. Bis heute wurde das Musikvideo mehr als 2,7 Milliarden Mal aufgerufen.

Das Motto der Einfachheit wird natürlich stets ausgebaut und an den aktuellen Trend angepasst. Inzwischen lauschen wir nicht mehr nur am Computer oder Laptop den angesagten Musikvideos, sondern bevorzugt auch über das Smartphone. Voraussetzung dafür ist jedoch eine gute Internetverbindung. Da diese nicht immer überall gegeben ist, greifen die User vermehrt auf praktische YouTube Converter zurück. Einmal die URL des gewünschten Videos eingegeben, bereitet der Converter auch schon den Download vor – selbstverständlich im passenden Format.

So erhält der User seinen Lieblingssong als praktische MP3 oder wahlweise auch als MP4, AAC, FLV, WMA und AVI direkt auf sein Smartphone und kann seinen Lieblingssong selbst offline immer und immer wieder anhören.

YouTube für Unternehmen
Es ließ nicht lange auf sich warten, da entdeckten peu à peu auch Unternehmen und Firmen das Potential von YouTube. Imagevideos, witzige Werbespots und saisonale Unternehmenssongs wurden gekonnt als Marketinginstrument eingesetzt. Edeka, Rewe, Deichmann und Hornbach haben ihr YouTube-Marketing inzwischen perfektioniert. Bei dem ersten Video mit über einer Million Views handelte es sich übrigens um einen Nike-Werbespot mit Fußballprofi Ronaldinho als Helden.

Anders sieht es jedoch noch im deutschen Mittelstand aus. Hier herrscht noch ein gewisser Nachholbedarf. Doch bedenken wir einmal, wie lange es gedauert hat, bis auch das kleinste Unternehmen begriffen hat, wie wichtig eine eigene Website heutzutage ist, so bleibt es wohl nur eine Frage der Zeit, bis auch der Videomarkt voll und ganz ausgeschöpft wird.

Natürlich gilt es dabei zu bedenken, dass die Produktion eines professionellen YouTube-Videos mit einem enormen Arbeitsaufwand verbunden ist. Auch die großen Platzhirsche lassen sich dabei von Agenturen unterstützen.

Warum sich dennoch so viele Unternehmen dafür entscheiden:
Im Vergleich zu einem TV-Werbespot sind die Kosten für ein YouTube-Video gering. Einmal hochgeladen und veröffentlicht, bleibt es dauerhaft, ist nicht an Sendezeiten gebunden und erreicht genau die passende Zielgruppe. Die Auswirkungen sind enorm. Doch YouTube lässt nicht nur bei großen Firmen die Kassen klingeln.

Alle dürfen mitmachen
Mitmach-Web, oder Web 2.0, gehörte zu dem häufigsten Schlagwörtern 2011. Auch YouTube ließ sich diesen Trend nicht entgehen. Ganz im Gegenteil. Nicht nur Musiker und Produzenten sollten die Möglichkeit haben, ihre Videos zu verbreiten, sondern auch Privatpersonen. Vom Kochrezept, über DIY-Bastelideen, bis hin zu Reisevideos – einfach alles wurde mit dem eigenen YouTube-Kanal in die Welt hinausgetragen. Der Erfolg ließ nicht lange auf sich warten und eine neue Generation wurde geboren: der YouTube-Star.

YouTube-Stars und Sternchen auf dem Vormarsch
Wer hätte vor zehn Jahren gedacht, dass eine ganze Generation junger Mädchen eines Tages gebannt vor dem Laptop oder dem Smartphone hockt, um ein paar YouTube-Beautys zuzuhören, die sich über Schminktipps und Mode austauschen und dabei fleißig gesponserte Produkte in die Kamera halten? Doch das Konzept geht auf. Gestalten wie Bibi und Dagi Bee zählen mehr als zwei Millionen Fans und Abonnenten und verdienen sich ein goldig gepudertes Näschen.

Etwas mehr Gehalt bietet YouTube-Star LeFloid, der für seine fast drei Millionen Fans die täglichen Nachrichten kommentiert. Und auch Gronkh kann auf seine Abonnenten zählen, während er sich mit Hingabe seinem aktuellen Computerspiel widmet. Ob es sich dabei nur um einen kurzen Trend oder gar ein nachhaltiges Marketing-Konzept handelt, wird die Zukunft zeigen.

YouTube morgen
Schon jetzt wachsen die Jüngsten von uns mit YouTube heran. Ob Kinderlied oder Sandmännchen – YouTube bietet die Alternative zum TV. Die YouTube-Zahlen und Statistiken zeugen vom Erfolg des Portals. Allerdings wird sich der Gigant auch mehr und mehr der Konkurrenz stellen müssen, die schon jetzt nach dem Thron greifen.

Streaming wird auch für YouTube ein nicht zu unterschätzendes Thema sein, denn gerade im „Live“-Segment zeigt die Plattform noch deutliche Schwächen. Die User werden sich höchstwahrscheinlich damit abfinden müssen, mit neuen Werbeformaten konfrontiert zu werden und auch die kostenlose Nutzung aller Funktionen bleibt vielleicht kein Dauerzustand. Doch mehr wissen nur die Sterne.

Quelle: freenet
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