So richten Sie die Kindersicherung der Fritzbox ein

So richten Sie die Kindersicherung der Fritzbox ein
Wir erklären Ihnen, wie Sie die Funktionen Ihrer Fritzbox optimal zum Schutz der Kinder einstellen.
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So richten Sie die Kindersicherung der Fritzbox ein

Wir erklären Ihnen, wie Sie die Funktionen Ihrer Fritzbox optimal zum Schutz der Kinder einstellen.

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11.12.2016 - 17:22 Uhr

In zwei Schritten zu mehr Sicherheit für Ihr Kind im Internet: Wir erklären Ihnen, wie Sie die Funktionen Ihrer Fritzbox optimal zum Schutz der Kinder einstellen.

Im Internet lauern zahlreiche Inhalte, die für Kinder seelisch belastend sind. Die Fritzbox bietet eine Kindersicherung mit diversen Funktionen, mit denen Sie die Internetnutzung von Kindern und Jugendlichen regeln und kontrollieren können. Dabei sind nur zwei Schritte vonnöten, um ihre Fritzbox kindersicher zu machen.

Schritt 1: Bestimmen Sie den Zeitraum der Internetnutzung

  1. Jede Fritzbox besitzt eine integrierte Kindersicherung, über welche die Internetnutzung der Kinder reguliert werden kann. Die Funktionen dafür finden Sie in der Konfigurationsoberfläche der Fritzbox.
  2. Dort wählen Sie zuerst "Internet", danach "Filter" und zuletzt "Kindersicherung" aus. Im Anschluss daran werden alle Geräte, die auf den Internetzugang der Fritzbox zurückgreifen, in einer Tabelle aufgelistet.
  3. Um eines der Geräte vom Internetzugang auszuschließen, müssen Sie im Ausklappmenü die Funktion "Gesperrt" aktivieren. Es empfiehlt sich allerdings, ein benutzerdefiniertes Zugangsprofil zu erstellen, da die Kinder auf andere Geräte ausweichen können.
  4. Dazu wählen Sie im Register "Zugangsprofile" die Option "Neues Zugangsprofil" aus und versehen diese mit einem Namen. Dafür bietet sich der Name des Kindes oder der Einfachheit halber "Kindersicherung" an.
  5. Im Anschluss daran können Sie unter "Zeitraum" zuerst detailliert die einzelnen Tage sowie Uhrzeiten und unter "Zeitbudget" die Anzahl an Stunden festlegen, die das Kind im Internet verbringen darf.
  6. Dazu aktivieren Sie jeweils unter "Zeitraum" und "Zeitbudget" die Option "eingeschränkt". Auf diese Weise erhalten Sie die Möglichkeit, beispielsweise die wöchentliche Nutzung auf drei Stunden zu beschränken, wovon das Kind ein tägliches Nutzungsfenster von einer Stunde hat.
  7. Wenn das Budget aufgebraucht ist, erhält es keinen Zugang und lernt, sich zu beschränken. Achten Sie unbedingt darauf, die Option "Nutzung des Gastzugangs gesperrt" zu aktivieren. Dadurch verhindern Sie, dass das Kind auf diese Weise doch ins Internet gelangt.
  8. Zum Schluss speichern Sie das angelegte Profil mit "Ok" und wenden es auf die entsprechenden Geräte an.

Schritt 2: So sperren Sie Webseiten und Internetdienste

  1. In diesem Schritt stellen Sie sicher, dass Ihr Kind nicht auf Internsetseiten gelangt, die es nicht besuchen soll. Dafür gibt Ihnen die Fritzbox zwei Funktionen an die Hand.
  2. Über die Konfigurationsmaske erhalten Sie Zugriff auf die Optionen "Filter für Internetseiten" und "Gesperrte Netzwerkanwendungen".
  3. Beim Öffnen der ersten Option werden weitere Funktionen angezeigt. Es ist aus Gründen der Sicherheit ratsam, zu Beginn den Punkt "HTTPS-Abfragen erlauben" zu deaktivieren.
  4. Danach beginnt das eigentliche Filtern ungewünschter Seiten. Über den Punkt "Filterlisten" legen Sie fest, welche Internetseiten erlaubt und gesperrt sind.
  5. Positive Filter werden in der sog. "Whitelist" und negative in der "Blacklist" vermerkt. Dazu müssen Sie die entsprechenden Listen unter den Punkten "Internet", "Filter" und "Listen" ausfüllen.
  6. Die Grundeinstellungen lassen von Werk aus erst einmal alle Internetseiten zu. Über den Punkt "bearbeiten" geben Sie die jeweiligen URLs der erlaubten oder gesperrten Webseiten ein. Mit "Ok" werden die Änderungen gespeichert.
  7. Darüber hinaus können Sie festlegen, zu welchen Netzwerkanwendungen der Zugriff verweigert werden soll. Über das Ausklappmenü wählen Sie zunächst "Netzwerkanwendung sperren" und danach einen Eintrag aus wie etwa "eMule" oder "BitTorrent".
  8. Allerdings besteht hier ein kleines Problem. Denn auch wenn Sie via "Listen" in der Liste der Netzwerkanwendungen das Register eigenständig erweitern können, so ist dieser Schritt doch relativ arbeitsintensiv, da die Protokolle und Ports manuell eingeben werden müssen.
  9. Stattdessen können Sie es sich aber auch leichter machen und über das Ausklappmenü unter "Netzwerkanwendung sperren" den Punkt "alles außer Surfen und Mailen" auswählen. Auf diese Weise müssen Sie sich nicht mit sämtlichen Netzwerkanwendungen Ihrer Kinder beschäftigen.
Quelle: In Zusammenarbeit mit PC-Welt
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