Ohne Tabletten: Die 10 besten Tipps gegen Kopfschmerzen

Ohne Tabletten: Die 10 besten Tipps gegen Kopfschmerzen
Wer unter Kopfschmerzen leidet, muss nicht gleich zur Kopfschmerztablette greifen. Wir verraten Ihnen 10 Tipps, die gegen das Stechen und Pochen helfen können.
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Ohne Tabletten: Die 10 besten Tipps gegen Kopfschmerzen

Wer unter Kopfschmerzen leidet, muss nicht gleich zur Kopfschmerztablette greifen. Wir verraten Ihnen 10 Tipps, die gegen das Stechen und Pochen helfen können.

© Imago
12.06.2018 - 09:00 Uhr von Melanie Schwalbe

Kopfschmerzen können einem ganz schön den Tag vermiesen. Nicht jeder möchte dann zur Tablette greifen. Es gibt zahlreiche Methoden, die dem Pochen und Stechen den Kampf ansagen. Wir verraten sie in unserer Bildershow.

Fast jeder kennt es: Sie sitzen seit mehreren Stunden im Büro, freuen sich schon auf den nahenden Feierabend und plötzlich beginnt es im Kopf heftig zu pochen. Kopfschmerzen sind eine echte Volkskrankheit. Dabei können sie die unterschiedlichsten Auslöser haben.

Manchmal liegt der Schmerz am Stress. Der Kopf muss zu viele Eindrücke verarbeiten und wehrt sich dagegen. Eine andere Ursache ist eine falsche Körperhaltung. Wer den ganzen Tag vor dem Bildschirm sitzt, verspannt den Nacken- und Schulterbereich. Ergebnis: Die Verspannungen strahlen in den Kopf aus und er schmerzt. Bei einigen Menschen liegt das Problem auch in den Genen – etwa dann, wenn Migräne durch ein Elternteil vererbt wird.

Viele greifen bei Kopfschmerzen sofort zur klassischen Kopfschmerztablette – klar, die hilft ja auch schnell und meist sehr zuverlässig. Dabei muss es gar nicht immer Chemie sein, die die Schmerzen vertreibt. Wir verraten Ihnen in unserer Bildershow die zehn besten Tipps gegen Kopfschmerzen

Falls es sich nicht vermeiden lässt, Tabletten einzunehmen, sollten Sie einige Dinge bei der Medikamenteneinnahme beachten.

Medikamente einnehmen: Diese 10 Dinge müssen Sie beachten

  • Antibiotika
    Antibiotikum ist nicht gleich Antibiotikum. Damit es richtig wirken kann, muss es bei jeder Erkrankung neu bestimmt werden. Nehmen sie es immer bis zur letzten Tablette, auch wenn die Beschwerden schon abgeklungen sind. Manche Antibiotika kann der Körper nicht gut aufnehmen, wenn sie zusammen zum Beispiel mit Vitaminen, Milchprodukten, Eisen oder Medikamenten gegen Sodbrennen eingenommen werden. Fragen Sie Ihren Arzt! Nach der Therapie ist es wichtig, die Darmflora wieder aufzubauen: Antibiotika vernichten nämlich nicht nur die unerwünschten, sondern leider auch die erwünschten Bakterien im Darm. Essen Sie viel Joghurt und nehmen Sie unter Umständen nach Absprache mit Ihrem Arzt spezielle Bakterien-Präparate aus der Apotheke ein.
  • Ablaufdatum
    Medikamente sollten kühl, dunkel und trocken gelagert werden, damit sie lange haltbar bleiben. Ab Ablauf des Verfallsdatums sollten Sie sie nicht mehr verwenden. Viele Medikamente (zum Beispiel Augentropfen oder Hustensäfte) sind nur vier bis sechs Wochen haltbar. Abgelaufene Arzneien geben Sie am besten in der Apotheke ab.
  • Antibabypille
    Nehmen Sie die Pille möglichst immer zur gleichen Tageszeit ein. Wenn Sie sie einmal vergessen, verhüten Sie vorübergehend zusätzlich, denn ein ausreichender Schutz ist ansonsten nicht mehr gewährleistet.
  • Flüssigkeit
    Ein Schluck Flüssigkeit reicht in der Regel nicht aus. Empfehlenswert ist etwa ein Viertelliter, damit das Medikament möglichst schnell in den Dünndarm transportiert wird. Säurehaltige Medikamente könnten ansonsten die Speiseröhre verätzen; oder eine Tablette bleibt auf dem Weg in den Magen hängen und könnte dabei die Speiseröhre verletzen. Manche Medizin wirkt sogar erst richtig mit ausreichend Flüssigkeit. Allerdings: Kaffee könnte die Wirkung von Arzneimitteln verstärken, genau so wie Alkohol. Vorsicht auch bei Grapefruit-Saft, der die Wirkung verstärken oder abschwächen könnte. Antibiotika niemals mit Milch schlucken, denn das darin enthaltene Kalzium hemmt die Aufnahme des Wirkstoffes.
  • Mikronährstoffe
    Das sind Vitamine, sekundäre Pflanzenstoffe sowie Spurenelemente. Leider verbrauchen manche Medikamente diese Nährstoffe in großer Menge; die Pille zum Beispiel ist als Vitamin-B-Räuber bekannt. Auch Eisenpräparate sollten Sie nicht zusammen mit Magnesium-, Kalzium- oder Zinkpräparaten einnehmen. Sie blockieren sich gegenseitig.
  • Nasenspray
    Sprühen Sie den Wirkstoff immer in aufrechter Körperhaltung in die Nase. Den Sprühkopf erst loslassen, nachdem Sie ihn aus der Nase entfernt haben.
  • Salben
    Je fetter, desto länger sind sie haltbar. Ein höherer Wasseranteil macht sie anfällig für Bakterien. Salben in Tiegeln entnehmen Sie am besten mit einem kleinen Spachtel, so gelangen weniger Bakterien mit dem Finger in das Behältnis.
  • Tabletten
    Auch Tabletten oder Kapseln nehmen Sie mit ausreichend Wasser in aufrechter Körperhaltung ein, damit sie leicht durch den Rachen rutschen können.
  • Tuben
    Nicht quetschen oder aufrollen; es könnten sich kleine Risse bilden, durch die Sauerstoff oder Bakterien eindringen, in den Wirkstoff gelangen und ihn unbrauchbar machen können.
  • Uhrzeit
    Vor dem Essen bedeutet, dass der Wirkstoff auf leeren Magen eingenommen werden soll, also am besten 30 Minuten bis eine Stunde vor der Mahlzeit. Sollen Sie die Medizin während des Essens einnehmen, dann wirklich spätestens 15 Minuten danach. Nach dem Essen heißt: etwa zwei Stunden später!
Quelle: freenet.de
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