Sex im Alter: Je oller desto doller?

Sex im Alter ist ein Tabu-Thema - aber wieso?
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Sex im Alter ist ein Tabu-Thema - aber wieso?

© pikselstock / Shutterstock.com
22.08.2018 - 05:00 Uhr

Nicht erst durch TV-Serien-Helden, wie Hank Moody aus „ Californication“ oder Frank Underwood aus „House of Cards“ sollte klar sein, dass auch Menschen jenseits der 50 noch ein sexuelles Verlangen haben. Wieso ist Sex im Alter ein Thema, über das unsere Gesellschaft nicht gerne spricht? Wir klären endlich auf über das Liebesleben im Alter. Wie genau sieht der Sex für den Mann über 50 aus und welche Risiken sind zu beachten? Was ändert sich in einer Beziehung und wie sieht das Leben mit Potenzmitteln aus?.

Sex im Alter – ist das normal?

Es wird zwar wenig in der Gesellschaft darüber geredet, aber Fakt ist: Sex ist auch im Alter eine völlig normale Sache. Vielleicht fällt es uns schwer darüber zu sprechen, weil wir uns nicht die eigenen Eltern beim Sex vorstellen wollen oder ältere Körper generell nicht mehr wie die von Supermodels aussehen. Mit einem Durchschnittsalter von 86 Jahren haben noch  64 % der Frauen und 82 % der Männer regelmäßig Sex, so eine amerikanische Studie. Allein dies sollte uns dazu ermutigen, auch im Alter unsere Partnerin weiterhin zu begehren. 

Was ändert sich beim Sex im Alter?

Viele Männer berichten davon, dass sie die sexuellen Erfahrungen im Alter anders wahrnehmen. So ist der Samenerguss beispielsweise nicht mehr das einzige Ziel. Auch Nähe und Zärtlichkeit können einem Mann im Alter schon genügen und ihm Befriedigung verschaffen. Dies liegt auch an dem sinkenden Testosteronspiegel, der das Lustgefühl des Mannes verringert. Wer deshalb an Erektionsstörungen leidet, kann mit Medikamenten nachhelfen. Je nach Ursache, gibt es unterschiedliche Behandlungsmöglichkeiten, um Erektionsstörungen mit medikamentöser Hilfe entgegenzuwirken. So kann ein Jeder seine Libido nach Lust und Laune ausleben.

Gesundheitliche Risiken

Tatsächlich wurde an der Universität von Michigan herausgefunden, dass Sex für den Mann ab 57 Jahren nicht immer ungefährlich ist. Demnach verdoppelt sich das Herzinfarktrisiko bei Männern, die einmal Sex pro Woche hatten, im Vergleich zu enthaltsamen Gleichaltrigen. Das erhöhte Maß an emotionalem Stress und körperlicher Belastung führt anscheinend zu einem erhöhten Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Ärzte warnen vor allem vor der Einnahme von Medikamenten gegen Erektionsstörungen, da diese das Risiko eines Herzinfarktes zusätzlich erhöhen können. Da dieses Risiko jedoch nicht jeden einzelnen betrifft, ist es ratsam, sich bei einem Arzt des Vertrauens einmal durchchecken zu lassen. Danach kann man ohne Bedenken die schönste Nebensache der Welt wieder genießen. 

Quelle: Men’s Health – Rodale-Motor-Presse GmbH & Co. KG
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