So untreu sind Frauen wirklich

Ist Fremdgehen bei Frauen genetisch veranlagt?
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Ist Fremdgehen bei Frauen genetisch veranlagt?

© altafulla / Shutterstock.com
31.05.2017 - 08:30 Uhr

Ein Evolutionspsychologe behauptet neuerdings, Frauen liegt es in den Genen, ständig Ausschau nach einem Mann zu halten – selbst dann, wenn sie gerade in einer Beziehung stecken.

Der neue Forschungsbericht des Amerikaners David Buss von der Universität Texas stellt die sogenannte Partnerwechsel-These auf, die besagt, dass Frauen genetisch darauf programmiert sind, sich nach anderen Männern umzuschauen und Affären zu haben. Auch dann, wenn sie in einer glücklichen Beziehung mit Kindern stecken. Den Ursprung meinen Buss und sein Team in längst vergangenen Zeiten gefunden zu haben: In der Entstehungsgeschichte des Menschen war dessen Lebenserwartung nicht gerade lang. Besonders der Mann war ständigen Gefahren ausgesetzt, etwa bei der Jagd oder bei Auseinandersetzungen. Da praktisch jederzeit etwas passieren und der Mann verletzt werden oder sein Leben verlieren konnte, musste die Frau stets einen Plan B parat haben – eine Alternative in Form eines anderen Mannes, der sich im Notfall um sie und den Nachwuchs kümmern konnte.

Damals wie heute?
Laut Buss hat sich die Suche nach einem potentiellen Ersatz bis heute in Köpfen der Frau gehalten. Noch immer gehe es für sie im Grunde darum, die Weitergabe ihrer Gene zu sichern – und dazu ist ein starker, gesunder Mann nötig. Was aber, wenn er sie betrügt, stirbt oder im Status zu weit abfällt? Auch hierfür brauchen sie einen Notfallplan. Laut Studie seinen Frauen deshalb auch heute stets auf der Suche nach Optionen für Affären, selbst in einer glücklichen Beziehung, um zu schauen, ob es nicht irgendwo etwas Besseres gibt.

Die Forschung des Evolutionspsychologen baut auf einer Studie von 1985 auf, die zeigte, dass viele Frauen, die eine Affäre hatten, auch Gefühle für den Seitensprung entwickelten und sich verliebten. Männern hingegen ging es in einer Affäre meist nur um den Sex. Durch die Partnerwechsel-Theorie würde sich laut Buss dieser Unterschied zwischen beiden Geschlechtern erklären lassen. Für ihn sei die Tatsache, dass Frauen in Affären häufig Gefühle entwickeln, ein Indiz dafür, dass sie einen Ersatzpartner suchen und seine Theorie stimmt.

Quelle: Men’s Health – Rodale-Motor-Presse GmbH & Co. KG
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